Bügerbüro für die Oststädter
Was tun bei Anliegen an die Stadtverwaltung?
Das Bürgerbüro – die erste Anlaufstelle
Damit die Alltagsanliegen der Stadtteilbewohner nicht im häufig
labyrinthartig verteilten Kompetenzwirrwarr des Tankers Stadtverwaltung
verloren gehen, gibt es seit einigen Jahren im Neuen Rathaus das
Bürgerbüro.
Das Bürgerbüro ist nicht zu verwechseln mit den
Bürgerämtern, bei denen es neue Personalausweise,
Führerscheine und dergleichen gibt. Das Bürgerbüro hilft
immer dann, wenn nicht klar ist, welcher Teil der Stadtverwaltung
für ein Problem zuständig ist. Man bekommt entweder direkt
den richtigen Ansprechpartner genannt oder das Bürgerbüro
leitet das Anliegen gleich direkt an diesen weiter, der dann
verpflichtet ist, eine Antwort zu geben. Das klappt zwar nicht immer im
ersten Anlauf, weil mancher Mitarbeiter der zuständigen
Fachabteilung bei der Erstanfrage nicht die Zeit findet, sich um die
Beantwortung zu kümmern. Da die Mitarbeiter des
Bürgerbüros aber die klare Arbeitsanweisung vom
Oberbürgermeister haben, dafür zu sorgen, dass es eine
Antwort gibt, ist es am Besten, sich bei der Anfrage gleich Datum und
Name des Ansprechpartners im Bürgerbüro zu merken, dann wird
der Vorgang beim Nachhaken auch wiedergefunden und man kommt im zweiten
Anlauf sicher ans Ziel.
Kontakt
Landeshauptstadt Hannover
Bürgerbüro
Büro Oberbürgermeister
Trammplatz 2
30159 Hannover
Tel.: 0511 / 168-45 252
Fax: 0511 / 168-45 096
email:
BuergerbueroRathaus@Hannover-Stadt.de
www:
http://www.hannover.de/
de/buerger/behoerden/buergerbueros/bue_serv/buebuero.html
Der Stadtbezirksrat – die zweite und entscheidende Anlaufstelle
Ist man mit einem stadtteilspezifischen Anliegen trotz Hilfe durch das
Bürgerbüro bei der Verwaltung nicht weitergekommen, so hilft
der Stadtbezirksrat. Zuständigkeit in Amtsdeutsch: „Die
Stadtbezirksräte entscheiden unter Beachtung der Belange der
gesamten Stadt u.a. über die Unterhaltung, Ausstattung und
Benutzung der im Stadtbezirk gelegenen öffentlichen Einrichtungen,
soweit deren Bedeutung nicht über den Stadtbezirk hinausgeht;
über die Pflege des Ortsbildes; über die Förderung von
Vereinen und Verbänden; über die Förderung der
Heimatpflege und des Brauchtums sowie die Pflege der Kunst und
über die Repräsentation des Stadtbezirkes. Außerdem
können die Stadtbezirksräte von sich aus kommunalpolitisch
initiativ werden und in allen Angelegenheiten, die den Stadtbezirk
betreffen, Vorschläge machen, Anregungen geben und Bedenken
erheben.“
Die Stadtbezirksräte setzen sich meist über Parteigrenzen
hinweg gemeinsam für ihren Stadtteil ein, haben oft einen guten
Draht zu den Kollegen im Stadtrat und können sowohl über ihre
Beschlüsse als auch ihre Netzwerke in ihrer Partei und der
Stadtverwaltung die Dinge bewegen.
Stadtbezirksräte sind häufig auch die
„Durchlauferhitzer“ für die Nachwuchspolitiker der
Parteien. Hier lernen sie das 1x1 der Gremienarbeit und des politischen
„Strippenziehens“. Das bringt zwar auch immer viel Wechsel
zwischen den Legislaturperioden mit sich, hat aber auch zur Folge, dass
man es weniger mit in Jahrzehnten ermatteten Honoratioren zu tun hat,
als vielmehr mit Menschen, die den Ehrgeiz haben, Dinge im positiven
Sinne zu erreichen.
Damit man sich einen Eindruck verschaffen kann, womit sich unsere
Bezirksräte beschäftigen, veröffentlicht der
Stadtteilanzeiger unter der Rubrik Stadtteilzeitung die Protokolle der
Sitzungen. Und damit hinter aller Theorie auch die Menschen sichtbar
werden, an die man sich wenden kann, hier die Bilder und Kontaktdaten
der Fraktionsvorsitzenden im Bezirksrat. /evk