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Landeshauptstadt Hannover -18.62.1-1 - Datum 05.06.2008

NIEDERSCHRIFT

18. Sitzung des Stadtbezirksrates Mitte am Montag, 19. Mai 2008,
Rathaus, Hodlersaal

Beginn 19.00 Uhr
Ende 22.10 Uhr
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Anlagen:
STBR01_20080519_Anlage1.pdf
STBR01_20080519_Anlage2.pdf
STBR01_20080519_Anlage3.pdf
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Anwesend:
(verhindert waren)

Bezirksbürgermeisterin Eick (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
Stellv. Bezirksbürgermeisterin Kuznik (SPD)
Bezirksratsherr Albrecht (CDU)
Bezirksratsfrau Beimes (DIE LINKE.)
Bezirksratsfrau Dr. Clausen-Muradian (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
Bezirksratsherr Engelke (FDP) 19.15 - 22.10 Uhr
Bezirksratsherr Folta (SPD)
Bezirksratsherr Gerberding (SPD)
Bezirksratsherr Dr. Hahn (CDU)
Bezirksratsherr Haude (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
Bezirksratsfrau Heber (SPD)
Bezirksratsfrau Holz (CDU)
Bezirksratsfrau Konopinska (CDU)
Bezirksratsherr Lips (SPD)
Bezirksratsfrau Mc Court (FDP)
Bezirksratsherr Müller (SPD)
Bezirksratsherr Nebendahl (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
Bezirksratsfrau Palma-Ricardo (SPD)
Bezirksratsherr Prokisch (CDU)

Beratende Mitglieder:
(Ratsfrau Barth) (CDU)
(Ratsherr Degenhardt) (SPD)
Ratsherr Garbe (SPD)
(Ratsherr Krstic) (DIE LINKE.)
(Ratsherr Dr. med. Tilsen) (FDP)
(Ratsfrau Westphely) (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

Verwaltung:
Herr Vinken FB Tiefbau zu TOP 6.3.
Herr Zunft FB Planen und Stadtentwicklung
Herr Wilshusen FB Steuerung, Personal und Zentrale Dienste
Frau Fenske FB Steuerung, Personal und Zentrale Dienste





Tagesordnung:

I. Ö F F E N T L I C H E R T E I L

1. Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit sowie Feststellung der Tagesordnung

2. Feststellung des Sitzverlustes eines Bezirksratsmitgliedes
(Drucks. Nr. 15-0952/2008)

3. Feststellung des Sitzverlustes eines Bezirksratsmitgliedes
(Drucks. Nr. 15-0959/2008)

4. Verpflichtung neuer Bezirksratsmitglieder

5. EINWOHNER- und EINWOHNERINNENFRAGESTUNDE

6. A N H Ö R U N G E N

6.1. Sondernutzungssatzung
(Drucks. Nr. 0388/2008 N1 mit 2 Anlagen)

6.1.1. Änderungsantrag der FDP-Fraktion

6.1.1.1. Änderungsantrag zu Drucksache Nr. 0388/2008 "Sondernutzungssatzung"
(Drucks. Nr. 15-0579/2008)

6.1.2. Änderungsanträge der CDU-Fraktion

6.1.2.1. Änderungsantrag zu DS 0388/2008 "Sondernutzungssatzung"
Thema: Freisitze nach § 7 Abs. 2

(Drucks. Nr. 15-0784/2008)

6.1.2.2. Änderungsantrag zu DS 0388/2008 "Sondernutzungssatzung"
Thema: Farbigkeit und Materialität- keine Uniformität der Innenstadt

(Drucks. Nr. 15-0786/2008)

6.1.2.3. Änderungsantrag zu DS 0388/2008 "Sondernutzungssatzung"
Thema: Fahrradständer nach § 8 Abs. 4

(Drucks. Nr. 15-0792/2008)

6.1.2.4. Änderungsantrag zu DS 0388/2008 "Sondernutzungssatzung"
Thema: Warenbänke nach § 9 Abs. 1

(Drucks. Nr. 15-0794/2008)

6.1.2.5. Änderungsantrag zu DS 0388/2008 "Sondernutzungssatzung"
Thema: Warenbänke nach § 9 Abs. 2

(Drucks. Nr. 15-0795/2008)

6.1.2.6. Änderungsantrag zu DS 0388/2008 "Sondernutzungssatzung"
Thema: Werbeaktionen nach § 10 Abs. 1 Satz 1

(Drucks. Nr. 15-0796/2008)

6.1.2.7. Änderungsantrag zu DS 0388/2008 "Sondernutzungssatzung"
Thema: Werbeaktionen nach § 10 Abs. 1 Satz 2

(Drucks. Nr. 15-0797/2008)

6.1.3. Änderungsantrag der SPD-Fraktion und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

6.1.3.1. Änderungsantrag zur DS 0388/2008 Sondernutzungssatzung
(Drucks. Nr. 15-0937/2008)

6.1.4. Änderungsantrag von Bezirksratsfrau Beimes(DIE LINKE.)

6.1.4.1. Änderungsantrag zur Sondernutzungssatzung (DS 0388/2008)
(Drucks. Nr. 15-0904/2008)

6.2. Stadtbahnstrecke C-West
- Nachrüstung der Tunnelstation Königsworther Platz mit Aufzügen

(Drucks. Nr. 1214/2008 mit 6 Anlagen)

6.3. Umbau der Langen Laube
(Drucks. Nr. 1304/2008 mit 1 Anlage)

7. A N F R A G E N

7.1. der CDU-Fraktion

7.1.1. Flurstück 63/6, Flur 43, Gemarkung Hannover, Bebaungsplan 352, 2. Änderung
(Drucks. Nr. 15-1159/2008)

7.2. der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

7.2.1. Bebauung Dreyerstraße
(Drucks. Nr. 15-1160/2008)

7.2.2. Kunstobjekt am Ihmeufer
(Drucks. Nr. 15-1161/2008)

8. EIGENE MITTEL des Stadtbezirksrates

8.1. Anträge der CDU-Fraktion

8.1.1. Zuwendung an den Hort der Evangelischen Jugendhilfe
(Drucks. Nr. 15-0740/2008)

8.1.1.1. Änderungsantrag zu Drucks. Nr. 15-0740/2008: Zuwendung an den Hort der Evangelischen Jugendhilfe
(Drucks. Nr. 15-1314/2008)

8.1.2. Zuwendung an die "Kindertagesstätte St. Elisabeth"
(Drucks. Nr. 15-1162/2008)



8.1.3. Zuwendung an die "Evangelisch-lutherische Marktkirche"
(Drucks. Nr. 15-1163/2008)

8.3.2. Zuwendung Turmfest Kreuzkirche
(Drucks. Nr. 15-1152/2008)

8.1.3.1. Zuwendung Turmfest Kreuzkirche
(Drucks. Nr. 15-1152/2008 N1)

8.2. gemeinsame Anträge der CDU-Fraktion und der FDP-Fraktion

8.2.1. Zuwendung an den Verein für Konfliktschlichtung und Wiedergutmachung "Waage e.V."
(Drucks. Nr. 15-0738/2008)

8.2.2. Zuwendung an den Sportverein DSV 78
(Drucks. Nr. 15-0739/2008)

8.3. gemeinsame Anträge der SPD-Fraktion und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

8.3.1. Zuwendung Rasensportverein Hannover von 1926 e.V.
(Drucks. Nr. 15-0768/2008)

8.3.3. Zuwendung Michael-Ende-Platz
(Drucks. Nr. 15-1153/2008)

8.3.3.1. Zuwendung Michael-Ende-Platz
(Drucks. Nr. 15-1153/2008 N1)

8.3.4. Zuwendung Sprechchor Hannover
(Drucks. Nr. 15-1154/2008)

8.3.4.1. Zuwendung Sprechchor Hannover
(Drucks. Nr. 15-1154/2008 N1)

9. A N T R Ä G E

9.1. der CDU-Fraktion

9.1.1. Verunreinigung des Bürgersteigs in der Humboldtstraße
(Drucks. Nr. 15-0323/2008)

9.1.2. Möglichkeiten zum Skaten in Citynähe
(Drucks. Nr. 15-0742/2008)

9.1.2.1. Änderungsantrag zu Drucks. Nr. 15-0742/2008:
Möglichkeiten zum Skaten in Citynähe

(Drucks. Nr. 15-1155/2008)

9.1.3. Schließung des Kiosks an der Warmbüchenstraße/Arnswaldstraße
(Drucks. Nr. 15-0743/2008)


9.1.4. Sitzmöglichkeiten am Michael-Ende-Platz
(Drucks. Nr. 15-1165/2008)

9.1.5. Fahrradbügel im Umfeld der Marktkirche
(Drucks. Nr. 15-1166/2008)

9.1.6. Spielplatz Gneisenaustraße / Ökologische Aufwertung
(Drucks. Nr. 15-1167/2008)

9.2. der FDP-Fraktion

9.2.1. Straßenbenennung eines Straßenabschnitts im Bereich Ferdinand-Wilhelm-Fricke Weg
(Drucks. Nr. 15-0760/2008)

9.3. der SPD-Fraktion

9.3.1. Forum des Landesmuseums
(Drucks. Nr. 15-0769/2008)

9.3.2. GVH-Tickets/Cards
(Drucks. Nr. 15-0773/2008)

9.3.3. Fahrgasthinweise Aegidientorplatz
(Drucks. Nr. 15-0774/2008)

9.4. der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

9.4.1. Erarbeitung eines Konzeptes "Motor aus bei roter Ampel"
(Drucks. Nr. 15-0781/2008)

9.4.2. Fußgängerüberweg Schackstraße
(Drucks. Nr. 15-0782/2008)

9.4.2.1. Fußgängerüberweg Schackstraße
(Drucks. Nr. 15-0782/2008 N1)

9.4.3. Überweg Clausewitzstraße
(Drucks. Nr. 15-1168/2008)

9.5. von Bezirksratsfrau Beimes(DIE LINKE.)

9.5.1. Abfuhr von Elektro-Schrott im Bereich der Umweltzone
(Drucks. Nr. 15-0045/2008)

10. Genehmigung von Niederschriften

10.1. - über die gemeinsame Sitzung des Stadtbezirksrates Mitte und des Stadtbezirksrates Linden-Limmer am 18.02.2008

10.2. - über die Sitzung am 18.02.2008

10.3. - über die Sitzung am 05.03.2008

10.4. - über die Sitzung am 14.04.2008

11. Informationen über Bauvorhaben

II. N I C H T Ö F F E N T L I C H E R T E I L

12. Informationen über Bauvorhaben

13. Vorschlagsliste zur Wahl der Schöffen für die Jahre 2009 bis 2013
(Drucks. Nr. 0840/2008 mit 1 Anlage)

14. Grundstücksangelegenheit



I. Ö F F E N T L I C H E R T E I L

TOP 1.
Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit sowie Feststellung der Tagesordnung

Bezirksbürgermeisterin Eick eröffnete die Sitzung und stellte die ordnungsgemäße Einberufung und Beschlussfähigkeit fest. Zur Tagesordnung schlug Bezirksbürgermeisterin Eick vor, zur Erleichterung des Verfahrens über die Änderungsanträge der CDU-Fraktion im Block abzustimmen. Die Drucksache zum Umbau der Langen Laube zu Tagesordnungspunkt 6.3. wurde von der Verwaltung als Tischvorlage nachgereicht. Die Tagesordnungspunkte 8.1.3. und 8.3.2. "Zuwendung an die Marktkirche" werden zusammen behandelt. Die Grundstücksangelegenheit unter Tagesordnungspunkt 14 im nichtöffentlichen Teil wird von der Verwaltung abgesetzt.
Bezirksratsherr Albrecht wunderte sich über den Vorschlag, die Änderungsanträge im Block abzustimmen. Die Fraktion habe sich schließlich etwas dabei gedacht, die Änderungen in dieser Form einzubringen und bat um Abstimmung nach der Tagesordnung.
Bezirksratsherr Gerberding wies darauf hin, dass die SPD die Drucksache zu TOP 6.3. nach Vorstellung durch die Verwaltung in die Fraktion ziehen werde. Der so geänderten Tagesordnung wurde einstimmig zugestimmt.

TOP 2.
Feststellung des Sitzverlustes eines Bezirksratsmitgliedes
(Drucks. Nr. 15-0952/2008)
Antrag,
gem. § 37 Abs. 2 NGO festzustellen, dass die Voraussetzungen für den Verlust des Sitzes von Bezirksratsherrn Norbert Jautz im Stadtbezirksrat Mitte vorliegen.

Einstimmig

TOP 3.
Feststellung des Sitzverlustes eines Bezirksratsmitgliedes
(Drucks. Nr. 15-0959/2008)
Antrag,
gem. § 37 Abs. 2 NGO festzustellen, dass die Voraussetzungen für den Verlust des Sitzes von Bezirksratsherrn Marcell Hammermeister im Stadtbezirksrat Mitte vorliegen.

Einstimmig

TOP 4.
Verpflichtung neuer Bezirksratsmitglieder
Bezirksbürgermeisterin Eick verpflichtete Herrn Rudolf Müller und Herr Rainer Folta als Bezirksratsherren, wies auf die Pflichten und Bestimmungen der Niedersächsischen Gemeindeordnung hin und bekräftigte die Verpflichtungen durch Handschlag.

TOP 5.
EINWOHNER- und EINWOHNERINNENFRAGESTUNDE
Die Einwohnerfragestunde wurde von 19.15 Uhr bis 19.30 Uhr durchgeführt.
Es wurden folgende Themen angesprochen:

- Ein Einwohner meinte zum Tagesordnungspunkt 6.2., dass zu seiner Überraschung auch für die U-Bahn-Station Hauptbahnhof/ Südeingang eine weitere Aufrüstung mit Aufzügen geplant sei. Es stelle sich die Frage, warum diese zusätzliche Aufrüstung erfolge und wo genau der neue Aufzug installiert werden solle.
Herr Zunft erklärte, dass die geplanten Aufzüge den Bereich Raschplatz betreffen. Im Zuge der Modernisierung des Gebäudes Raschplatz 5 und der Neugestaltung der -1 Ebene des Raschplatzes selber, seien vom Rat der Stadt Hannover leistungsfähige, barrierefreie Verbindungen von allen Ebenen gefordert worden.

- Ein Einwohner stellte sich als ambulanter Händler, bekannter als 5 Euro Mann vor und bemerkte zur Sondernutzungssatzung, dass der ambulante Handel nicht stattfinde solle. Er (Sprecher) finde bereits seit 38 Jahren statt und daher werde um Bestandsschutz gebeten.
Herr Zunft sagte, dass der ambulante Handel überdacht werden müsse. Die Beschlussvorlage sei von der Verwaltung mit den Verbänden abgestimmt worden und müsse nun politisch entschieden werden.
Bezirksratsherr Engelke wies auf die zur Sondernutzungssatzung eingebrachten Änderungsanträge hin und bemerkte, dass die Problematik des Bestandssschutzes erst durch die Meldung des Betroffenen in das Bewusstsein gerückt worden sei.
- Ein Händler äußerte, dass die Händler nicht mehr zeitgemäß sein sollen, die Bauchladenverkäufer aber anscheinend doch. Dieses könne nicht nachvollzogen werden. Die Sondernutzungssatzung habe eine qualitätsvolle Gestaltung öffentlicher Räume zum Ziel. In München zum Beispiel sei den Händlern feste Stände zur Verfügung gestellt worden. Man stehe seit Jahren in Kontakt mit der Verwaltung und es seien die Pavillons der EXPO für die Händler zugesagt worden.

Bezirksratsfrau Beimes unterstrich, dass sich ihr Änderungsantrag auf die entsprechende Vorschrift beziehe und eine Streichung beantragt worden sei.

- Ein Anwohner der Kanalstraße fragte nach einem Konzept bezüglich der Problematik mit den Personengruppen der Punker, Gothics und Zuhälter in der Kanalstraße/Mehlstraße.
Bezirksbürgermeisterin Eick meinte, dass die Problematik als Punkt des Runden Tisches zur Kriminalitätsprävention aufgenommen worden sei. Seitens der Polizei habe man gehört, dass sich die Situation des Straßenstrichs etwas beruhigt habe.

Der Anwohner erwiderte, dass sich die Situation auf Grund der massiven Polizeipräsenz beruhigt habe. Dies sei aber keine langfristige Lösung.
Bezirksratsherr Albrecht erläuterte, dass die CDU der Verlegung des Straßenstrichs vehement widersprochen habe. Es sei davor gewarnt worden, dass die Probleme, die bis dahin auf der anderen Seite der Kurt-Schumacher-Straße im Bereich des Brüderstraßenviertel bestanden haben dann in den angesprochenen Bereich verlagert werden. Diese Befürchtung sei nun eingetreten, aber nur Teil des angesprochenen Problems. Seit geraumer Zeit werde die Häufung der Ansammlung von Punks und anderer Jugendgruppen beobachtet, die sich insbesondere an Wochenenden im Bereich der Kanalstraße / Mehlstraße treffen. Der Runde Tisch des Kriminalpräventionsrates werde sich ausführlich mit dem Thema auseinandersetzen.
Die Problematik mit den Jugendlichen habe sich in den letzten zwei Jahren verschärft, die zwischenzeitliche Beruhigung lag sicherlich an der verstärkten Präsenz der Polizei Vorort, meinte Bezirksratsherr Albrecht.

TOP 6.
A N H Ö R U N G E N

TOP 6.1.
Sondernutzungssatzung
(Drucks. Nr. 0388/2008 N1 mit 2 Anlagen)
Bezirksratsherr Engelke wies darauf hin, dass im Änderungsantrag der FDP-Fraktion der § 3 nicht enthalten sei, da die Problematik erst nach Meldung der Betroffenen in das Blickfeld geraten sei. In den Ratsausschüssen werde dieses aber aufgegriffen. Heute werde diesbezüglich dem Antrag der Linken zugestimmt.
Bezirksratsfrau Beimes führte zum Abstimmungsverfahren aus, dass eine Abstimmung in Reihenfolge der Änderungsanträge nicht nachvollziehbar sei. Es liege eine Satzung vor, zu der von vier Gruppen Änderungsanträge vorliegen würden, die sich teilweise auf dieselbe Vorschrift beziehen. Die Anträge müssten nach Reihenfolge der Vorschriften der Satzung beraten werden. Dieses Verfahren werde sonst bei Satzungsänderungsanträgen so gehandhabt und dies Verfahren werde auch als vernünftig angesehen.
Bezirksratsfrau Beimes beantragte daher eine Zusammenfassung aller Anträge zu Tagessordnungspunkt 6.1. entsprechend der logischen Reihenfolge der Bestimmungen der Satzung.
Bezirksratsherr Albrecht meinte, dass diese Abstimmungsform sicherlich möglich sei, grundsätzlich hätte die Vorgehensweise der Abstimmung aber bereits im Interkreis geklärt werden müssen.
Bezirksratsherr Gerberding schlug zum Verfahren vor, dass die Verwaltung eine Synopse der Änderungsanträge erstellen soll. Dies vereinfache das Verfahren der Abstimmung. Die Verwaltung habe ja auf die 8- Wochen-Frist verzichtet und die Sondernutzungsgebührensatzung trete auch erst zum 01.01.2009 in Kraft.
Bezirksratsherr Albrecht unterstützte den Vorschlag von Bezirksratsherrn Gerberding.
Herr Wilshusen unterstrich, dass die Ratsgremien nach der Geschäftsordnung nicht mehr dazu verpflichtet seien, auf eine Empfehlung des Stadtbezirksrates Mitte zu warten und ggfs. die Beratung fortsetzen können.

Einstimmig beschloss der Bezirksrat, eine Abstimmung anhand einer von der Verwaltung erstellten Synopse in Reihenfolge der einzelnen Paragraphen der Sondernutzungssatzung in der nächsten Bezirksratssitzung vorzunehmen.

Antrag,

1. die in Anlage 1 beigefügte Sondernutzungssatzung sowie
2. die in Anlage 2 beigefügte Sondernutzungsgebührensatzung zu beschließen.

Vertagt (einschließlich der eingereichten Änderungsanträge)!



TOP 6.2.
Stadtbahnstrecke C-West
- Nachrüstung der Tunnelstation Königsworther Platz mit Aufzügen

(Drucks. Nr. 1214/2008 mit 6 Anlagen)

Auf Grund einer Nachfrage von Bezirksratsherrn Prokisch hinsichtlich der Durchgängigkeit der Fahrstühle, erläuterte Herr Zunft anhand der Drucksache, dass der wünschenswerte Einbau von durchgängigen Fahrstühlen am Königsworther Platz nicht sinnvoll möglich ist.

Antrag,
zuzustimmen, dass die Infrastrukturgesellschaft Region Hannover GmbH (infra) für die Nachrüstung der Tunnelstation Königsworther Platz mit Aufzügen gemäß den als Anlagen beigefügten Planunterlagen die erforderlichen planrechtlichen und finanziellen Voraus-
setzungen schafft und die Maßnahme anschließend realisiert.

Einstimmig

TOP 6.3.
Umbau der Langen Laube
(Drucks. Nr. 1304/2008 mit 1 Anlage)

Herr Vinken stellte die Drucksache ausführlich anhand einer Powerpoint Präsentation vor.
Bezirksratsherr Engelke fragte, ob die Mauer des U-Bahn - Abgangs umgestaltet werde. Herr Vinken erklärte, dass die Telefonzelle in diesem Bereich abgebaut werde und ein Abgang geschlossen werde. Eine Verschönerung der Mauer ist derzeit nicht vorgesehen. Weiterhin erläuterte Herr Vinken die Fragen von Bezirksratsherren Engelke zu Führungen der Radwege sowie zu der Gestaltung von Klinkerbänden.
Bezirksratherr Gerberding stellte die Frage, ob die Gehwegbeziehungen am U-Bahn-Abgang nur noch in Richtung Lange Laube führen würden. Herr Vinken bestätigte dies.
Stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Kuznik fragte nach zu fällenden oder neu zu pflanzenden Bäumen im Bereich des Königsworther Platzes. Herr Vinken antwortete, dass nur ein Baum mitten im Radweg stehe, der erhalten bleibe. Von den bestehenden Bäumen werde keiner entfernt, es kämen nur Bäume im Bereich der Laves-Achse dazu.
Bezirksratsherr Nebendahl äußerte seine Bedenken hinsichtlich der Nichtgestaltung des Zuwegs Steintor zur Langen Laube. Die bestehende Schnecke sei jetzt schon eng, wenn Fußgänger und Fahrradfahrer aus der Innenstadt kommend Richtung Lange Laube unterwegs seien. Die Umgestaltung der Langen Laube führe zu einer Attraktivitätssteigerung für Fahrradfahrer, daher werde mit noch mehr Verkehrsteilnehmern in diesem Bereich gerechnet. Daher wäre es wünschenswert, wenn eine Verbreiterung der Schnecke, wenn auch nur als Provisorium eingeplant werde.
Herr Vinken meinte, dass es schon Überlegungen zu der angesprochenen Problematik gegeben habe.
Als Provisorium sei eine Verbreiterung durchaus denkbar und der Verkehr könne besser geordnet werden.
Bezirksratsherr Albrecht unterstützte die Aussage von Bezirksratsherrn Nebendahl und führte zum Querungsbereich Münzstraße aus, dass auf der Steintorplatzseite an dem Rondell eine Durchmischung der Verkehre an den Rampen vorliege. Daher sei es sinnvoller in der Verlängerung der Querung des Radweges provisorisch eine Abfahrt zu bauen, damit den Radfahrern verdeutlicht werde, dass es eine von den Fußgängern abgetrennte Möglichkeit bestehe, auf den Platz zu kommen.
Ein weiterer Problempunkt bei der Querung der Münzstraße sei die Straßenbahn.
Es stelle sich auch die Frage, ob der Bereich Lange Laube zwischen Stiftstraße und Münzstraße eine echte Einbahnstraße werde. Bei einer unechten Einbahnstraße dürfe man zwar nicht in die Straße hineinfahren, aber wenn man in der Langen Laube sei, dürfe man theoretisch drehen um wieder hinaus zu fahren. Dann müsse der Verkehr nicht grundsätzlich über die Münzstraße abfließen.
Außerdem warf Bezirksratsherr Albrecht die Frage auf, warum der Baum in der Nikolaistraße stehen bleiben müsse. Attraktiver sei, den Alleecharakter bis zum Königsworther Platz zu verdeutlichen.
Bezüglich des Verkehrs an dem Rondell am Steintorplatz antwortete Herr Vinken, dass vielleicht mittelfristig in dem Bereich eine Bebauung zu erwarten sei, daher sei ein Ausbau nicht sinnvoll.
Sollte sich der Verkehr aber so entwickeln, dass es zu Konflikten komme, müsse eine provisorische kleine Lösung gefunden werden.
Die U-Bahn werde künftig ein Signal bekommen, damit die Querung des Radfahrers deutlich verbessert werde und ein Halten in der Mitte für den Radfahrer vermieden werden könne.
Die Einbahnstraße solle eine echte Einbahnstraße werden, in der wenden und hinausfahren nicht gestattet ist.
Eine Bepflanzung als echte Allee im Bereich des Neustädter Friedhofes sei aufgrund der dichten Leitungsstränge nicht möglich. Der einzelne Baum habe Bestandsschutz.
Bezirksratsherr Engelke fragte nach einem Verkehrskonzept für die Autofahrer, die nicht mehr in die Langen Laube fahren könnten.
Herr Vinken erläuterte, dass zu Spitzenzeiten 80 Kfz in die Lange Laube fahren würden. Es liege eine sehr geringe Belastung vor, ansonsten hätte eine Fahrradstraße auch nicht geplant werden können.
Herr Zunft ergänzte, dass die Frage auch intensiv zur verkehrspolitischen Grundsatzentscheidung eine Fahrradstraße einzurichten, diskutiert worden sei.
Bezirksratsherr Engelke bat um Ausführungen zu den technischen Daten der Mülleimer Bremerhaven, Poller Modell "Paris" und zu den Sonderanfertigungen der Baumschutzbügel.
Herr Vinken schlug vor, von den Pollern, Baumschutzbügeln und Mülleimern Bilder zu Protokoll zu geben.
(Hinweis: Als Anlage 1-3 dem Protokoll angefügt.)

Bezirksratsherr Lips stellte die Frage, ob bei der Fahrradrampe wirklich nur gestalterische Aspekte eine Rolle gespielt hätten oder vielleicht ein Abbremseffekt erzielt werden sollte. Man bewege sich dort im Bereich der Fußgängerzone. An der Münzstraße gebe es auch die Bushaltestelle, an der die aussteigenden Fahrgäste auch die Rampe nutzen würden. Bei einer erhöhten Frequenz des Radverkehrs führe dies zu einer zusätzlichen Belastung. Daher sei es unkomplizierter, eine Wegebeziehung für Fußgänger einzuplanen.
Auch sollte überlegt werden, den Kfz-Verkehr aus den Bereich Linden und Ricklingen einfacher in das Viertel über eine Linksabbiegerspur in der Goethestraße zu leiten.
Herr Vinken gab zu Bedenken, dass in die Lange Laube ausschließlich Ziel und Quellverkehr einfahren würde, den man einen kleinen Umweg durchaus zumuten könne.

Antrag,
einer außerplanmäßigen Ausgabe 2008 in Höhe von 400.000,-€
(Deckung erfolgt durch Minderausgabe bei der HMK 6500.013-950 100 Kreisstraßen, Lohweg),dem Umbau der Langen Laube von der Münzstraße bis zur Otto-Brenner-Straße und dem Umbau der Rad- und Gehwegverbindung von der Otto-Brenner-Straße bis zum Königsworther Platz Gesamtkosten i.H.v. 2.000.000,-€, wie in Anlage 1 dargestellt, und dem Baubeginn zuzustimmen.

Auf Wunsch der SPD in die Fraktionen gezogen.


TOP 7.
A N F R A G E N

TOP 7.1.
der CDU-Fraktion

TOP 7.1.1.
Flurstück 63/6, Flur 43, Gemarkung Hannover, Bebauungsplan 352, 2. Änderung
(Drucks. Nr. 15-1159/2008)
Gemäß der Begründung des Bebauungsplans Nr. 352, 2. Änderung aus dem Jahre 1999, Drucksache 2923/99, sollte die Rechtslage geklärt werden. Da sich seit der letzten Anfrage der CDU im Bezirksrat Mitte nichts getan zu haben scheint,

fragen wir deshalb die Verwaltung:

1) Wie ist der Stand der Verkaufsverhandlungen? 2) Solange sich die Fläche noch im städtischen Besitz befindet, unter welcher Haushaltsstelle wird sie erfasst und welcher Abrechnungsmodus liegt dem zugrunde?

Herr Zunft beantwortete die Anfrage sinngemäß wie folgt:
Vorbemerkung:
Mit der in der Anfrage genannten Drucksache Nr. 2923/99 wurde ein Aufstellungsbeschluss gefasst, mit dem Ziel unter anderem auch für eine Innenhoffläche an der großen Packhofstraße das Baurecht zu ändern. Diese Innenhoffläche ist in einem rechtskräftigen Bebauungsplan als öffentliche Straßenverkehrsfläche ausgewiesen. Es hat sich allerdings gezeigt, dass die Fläche für öffentliche Erschließungszwecke nicht benötigt wird.
Von daher soll mit der Änderung des Planungsrechtes die Grundlage für die Privatisierung dieser Innenhoffläche geschaffen werden.
In der Zwischenzeit gab es privatrechtliche Streitigkeiten zwischen dem ehemaligen Eigentümer dieser Fläche und der Landeshauptstadt Hannover, die mittlerweile gerichtlich zu Gunsten der Stadt Hannover entschieden wurden.
Das bis zu Klärung von strittigen Fragen gestoppte Bauleitplanverfahren ist mittlerweile wieder aufgegriffen worden, mit dem Ziel noch in diesem Jahr die Bebauungsplan - Änderung zur Rechtskraft zu bringen.

Antwort der Verwaltung zu Frage 1:
Da die rechtlichen Grundlagen für den Verkauf dieser Parzelle noch nicht geschaffen werden konnten, konnten entsprechend auch noch keine Verkaufsverhandlungen geführt werden. Im Übrigen ist mit den beteiligten Anliegern in der Zwischenzeit verabredet worden, dass ein transparentes Ausschreibungsverfahren durchgeführt wird.

Antwort der Verwaltung zu Frage 2:
Alle städtischen Grundstücke sind durch den Fachbereich Geoinformation in entsprechenden Grundstücksverzeichnissen erfasst. Das Grundstück selber wird durch den Fachbereich Tiefbau verwaltet. Hier gehen auch Mieteinnahmen ein, die aus dieser Fläche erwirtschaftet werden. Später eingehende mögliche Einnahmen werden beim Fachbereich Wirtschaft im allgemeinen Haushalt verbucht.






TOP 7.2.
der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

TOP 7.2.1.
Bebauung Dreyerstraße
(Drucks. Nr. 15-1160/2008)
In der DS 0976/2008 Bebauungsplan Nr. 184, 8. Änderung - Dreyerstraße wird mitgeteilt, dass die im geltenden Bebauungsplan festgesetzte öffentliche Grünverbindung am östlichen Ufer der Leine nördlich der vorhandenen Fußgängerbrücke nicht mehr realisiert und zukünftig als nicht überbaubare Grundstücksfläche festgesetzt werden soll.
Wir fragen die Verwaltung vor diesem Hintergrund:
1. Weshalb soll die öffentliche Grünverbindung nicht mehr realisiert werden?

Herr Zunft beantwortete die Anfrage sinngemäß wie folgt:
Antwort der Verwaltung zu Frage 1:
Die öffentliche Grünverbindung soll auf der östlichen Seite der Leine (auf dem Grundstück Dreyerstr. 4/6) nicht mehr realisiert werden, da sie bereits auf der westlichen Seite bis zur Königsworther Straße ausgebaut worden ist. Von daher macht es keinen Sinn, diese Festsetzung bei der 8. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 184 weiter fortzuführen. Dieser Aspekt der Planung wurde in der vorangegangenen DS 15-2999/2007, Beschluss zur frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit durch den Bezirksrat Mitte am 10.12.2007, ausführlich dargestellt.

Entscheidender für den Verzicht der Weiterführung der Grünverbindung an dieser Stelle ist jedoch die Tatsache, dass im weiteren Verlauf des östlichen Leineufers die Bebauung so nah an der Leine steht, dass eine durchgängige Verbindung hier mehr als unplausibel bliebe.

Von daher hat die Verwaltung auch auf die Ausübung eines Vorkaufrechts verzichtet.

Das übergeordnete Ziel einer durchgehenden Fuß- und Radwegeverbindung entlang der Leine in der Calenberger Neustadt von der Königsworther Straße zur Brühlstraße ist mittlerweile durchgehend realisiert und von daher planerisch abgeschlossen.

TOP 7.2.2.
Kunstobjekt am Ihmeufer
(Drucks. Nr. 15-1161/2008)
Von den geplanten Abgrabungen für den Hochwasserschutz an der Ihme ist auch das vor 11 Jahren im Bereich Leinertbrücke/östliche Uferseite im Rahmen des Kunstsymposiums „Picknick am Wegesrand“ errichtete Kunstobjekt „One week“ betroffen (7 künstlerisch bearbeitete Säulen an der Uferböschung).
Wir fragen die Verwaltung vor diesem Hintergrund:
1. Was passiert mit dem Kunstobjekt, wenn die Abgrabungsmaßnahmen beginnen?
2. Ist es vorgesehen, dass Objekt nach den Abgrabungsmaßnahmen wieder am Ihmeufer aufzustellen?

Frau Fenske beantwortete die Anfrage sinngemäß wie folgt:
Antwort der Verwaltung zu Frage 1:
Die Arbeiten zum Hochwasserschutz betreffen auch den Bereich, in dem das Kunstobjekt steht. Es kann daher im Rahmen der zu erwartenden Bauarbeiten nicht erhalten werden, dies wurde dem Künstler bereits mitgeteilt.


Antwort der Verwaltung zu Frage 2:
Das Objekt entstand im Rahmen eines temporären Kunstprojektes. Der dauerhafte Verbleib einzelner Arbeiten war nicht vorgesehen, ein Wiederaufbau nach Abschluss der Baumaßnahmen zum Hochwasserschutz ist daher ebenfalls nicht geplant.

TOP 8.
EIGENE MITTEL des Stadtbezirksrates

TOP 8.1.
Anträge der CDU-Fraktion

TOP 8.1.1.
Zuwendung an den Hort der Evangelischen Jugendhilfe
(Drucks. Nr. 15-0740/2008)

Antrag
Es wird empfohlen zu beschließen:
Der Hort der evangelischen Jugendhilfe erhält einen Zuschuss in Höhe von bis zu 1.350,00 € für die Erneuerung der Bodenbelege und Renovierungsarbeiten.

Erledigt durch Änderungsantrag Drucks.Nr. 15-1314/2008!

TOP 8.1.1.1.
Änderungsantrag zu Drucks. Nr. 15-0740/2008: Zuwendung an den Hort der Evangelischen Jugendhilfe
(Drucks. Nr. 15-1314/2008)
Bezirksratsherr Gerberding begründete den Änderungsantrag. Bezirksratsherr Prokisch unterstützte den Änderungsantrag.

Antrag
Der Bezirksrat möge beschließen:
Der Hort der evangelischen Jugendhilfe erhält einen Zuschuss in Höhe von bis zu 2.000,00 € für die Erneuerung der Bodenbelege, Renovierungsarbeiten und Einbauten.

Einstimmig

TOP 8.1.2.
Zuwendung an die "Kindertagesstätte St. Elisabeth"
(Drucks. Nr. 15-1162/2008)

Bezirksratsherr Gerberding zog den Antrag für die SPD in die Fraktion.
Bezirksratsherr Lips erinnerte daran, dass die Kindertagesstätte St. Elisabeth im vergangenen Jahr bereits eine Zuwendung in Höhe von 5000,- € für die Umgestaltung des Außengeländes erhalten habe. Diese Zuwendung sei noch nicht abgerechnet worden. Außerdem sei der 2. Kostenvoranschlag für die Neuausstattung der Küche gerade erst eingereicht worden. Es bestehe daher noch Beratungsbedarf.

Antrag
Es wird empfohlen zu beschließen:
Die „Kindertagesstätte St. Elisabeth“ erhält einen Zuschuss in Höhe von bis zu 5000 € für die Neuausstattung der Küche.

Auf Wunsch der SPD in die Fraktionen gezogen.

TOP 8.1.3.
Zuwendung an die "Evangelisch-lutherische Marktkirche"
(Drucks. Nr. 15-1163/2008)

Bezirksratsherr Gerberding schlug vor, einen interfraktionellen Änderungsantrag einzubringen, da die vorliegenden Anträge gleich lautend seien.
Diesem Vorschlag wurde zugestimmt.

Antrag
Es wird empfohlen zu beschließen:
Die Evangelisch-lutherische Marktkirche erhält einen Zuschuss in Höhe von bis zu 1.500 zur Durchführung Ihres Projekts Turmfest.

Erledigt durch Interfraktionellen Antrag zu Drucks.Nr. 15-1152/2008 N1.

TOP 8.3.2.
Zuwendung Turmfest Kreuzkirche
(Drucks. Nr. 15-1152/2008)
Antrag
Der Bezirksrat möge beschließen:
Die Marktkirchengemeinde erhält aus Mitteln der Stadtbezirksrates Mitte eine Zuwendung in Höhe von 1.500 € für das Turmfest an der Kreuzkirche am 14. Juni 2008.

Neufassung!

TOP 8.1.3.1.
Interfraktioneller Antrag:
Zuwendung Turmfest Kreuzkirche
(Drucks. Nr. 15-1152/2008 N1)
Antrag
Der Bezirksrat möge beschließen:
Die Marktkirchengemeinde erhält aus Mitteln der Stadtbezirksrates Mitte eine Zuwendung in Höhe von 1.500 € für das Turmfest an der Kreuzkirche am 14. Juni 2008.

Einstimmig

TOP 8.2.
gemeinsame Anträge der CDU-Fraktion und der FDP-Fraktion

TOP 8.2.1.
Zuwendung an den Verein für Konfliktschlichtung und
Wiedergutmachung "Waage e.V."
(Drucks. Nr. 15-0738/2008)

Bezirksratsherr Prokisch verdeutlichte die sinnvolle und nützliche Arbeit des Vereins für Konfliktschlichtung und bat um Unterstützung des Antrages.

Antrag
Es wird empfohlen zu beschließen:
Dem Verein Waage e.V. wird ein Zuschuss in Höhe von bis zu 1.000 € für die Renovierung und Neuausstattung der Räume gewährt.
Einstimmig

TOP 8.2.2.
Zuwendung an den Sportverein DSV 78
(Drucks. Nr. 15-0739/2008)

Bezirksratsherr Gerberding vermisste die in der letzten Sitzung zugesagten Informationen seitens der CDU-Fraktion. Dieser Antrag sei Ende 2007 gestellt worden und im Jahr 2007 habe der Verein DSV 1878 bereits eine Zuwendung erhalten.
Bezirksratsherr Prokisch entgegnete, dass der Antrag im Jahre 2008 aufgegriffen worden sei und auch das Haushaltsjahr 2008 betreffen solle. Daher werde hier kein Problem gesehen.
Dann müsse dem Verein auch bewusst gemacht werden, dass eine weitere Zuwendung für 2008 nicht möglich sei, hob Bezirksratsherr Gerberding hervor. Außerdem sei der Antrag inzwischen ein halbes Jahr alt und vermutlich nicht mehr aktuell. Daher werde darum gebeten, den Antrag zurück zu stellen.

Antrag
Es wird empfohlen zu beschließen:
Der DSV 78. erhält einen Zuschuss in Höhe von bis zu 2.000,00 € im Rahmen der energetischen Sanierung der Sporthalle.

Zurück gestellt.

TOP 8.3.
gemeinsame Anträge der SPD-Fraktion und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

TOP 8.3.1.
Zuwendung Rasensportverein Hannover von 1926 e.V.
(Drucks. Nr. 15-0768/2008)
Antrag
Der Bezirksrat möge beschließen:
Der Rasensportverein Hannover v. 1926 e.V. erhält aus Mitteln des Stadtbezirksrates Mitte eine Zuwendung in Höhe v. 1.000 €. Die Zuwendung in vorgenannter Höhe wird nur unter Berücksichtigung des Finanzierungsplans des RSV e.V. ausgezahlt.
18 Stimmen dafür, 0 Stimmen dagegen, 1 Enthaltung

TOP 8.3.3.
Zuwendung Michael-Ende-Platz
(Drucks. Nr. 15-1153/2008)
Bezirksratsherr Dr. Hahn machte auf den CDU-Antrag unter TOP 9.1.4. zum Michael-Ende-Platz aufmerksam. Dieser Antrag unterscheide sich in der Form, dass die Bank nicht auf Kosten des Stadtbezirksrates Mitte installiert werden solle, sondern zunächst überprüft werden solle, ob die Aufstellung aus städtischen Mitteln leistbar sei. Sollte die Verwaltung eine Finanzierung ablehnen, könne immer noch überlegt werden auf eigene Kosten die Bank aufzustellen. Es stelle sich auch die Frage, wer Eigentümer der Bank sei, wenn diese aus Mitteln des Bezirksrates finanziert werde und wer für die Verkehrssicherungspflicht zuständig sei.
Bezirksbürgermeisterin Eick erklärte, dass die Dinge, die auf öffentlichen Plätzen aus Mitteln des Bezirksrates finanziert worden seien, in das Eigentum der Stadt Hannover übergegangen seien. Damit gingen auch die Folgekosten auf die Stadt über.
Bezirksratsherr Haude führte aus, dass der Antrag der Initiative nur teilweise aufgegriffen worden sei.
Ursprünglich seien zwei neue Bänke und ein Papierkorb beantragt worden. Es werde sich aber dafür eingesetzt, die vorhandene Bank und den Papierkorb aus Mitteln der Verwaltung wieder herzurichten.
Der Verein stehe bereits mit der Verwaltung in Kontakt und habe das Signal bekommen, dass eine Finanzierung einer neuen Bank aus städtischen Mitteln nicht möglich sei. Daher solle der Verein für das Aufstellen einer Bank durch den Bezirksrat unterstützt werden.
Bezirksratsherr Engelke erinnerte daran, dass die Bürgerinitiative schon sehr viel getan habe. Wenn diese nicht so aktiv gewesen wäre, würde der Platz heute nicht so aussehen und die Momo- Skulptur würde wahrscheinlich auch nicht dort stehen.
Sollte eine Bank dort aufgestellt werden, sei die Verwaltung für die laufenden Kosten zuständig, denn sonst würde die Verwaltung hier auch keine Genehmigung für das Aufstellen erteilen.
Daher sollte die Bürgerinitiative unterstützt werden.
Herr Wilshusen bestätigte, dass wenn in Absprache mit der Fachverwaltung von einer Initiative das Angebot gemacht werde, eine öffentliche Fläche mit einer Bank zu möblieren, die Bank Bestandteil des öffentlichen Mobiliars werde und die Fachverwaltung die Pflege übernehmen müsse.

Bezirksratsherr Dr. Hahn schlug vor, einen interfraktionellen Antrag einzubringen.

Antrag
Der Bezirksrat möge beschließen:
Der Bezirksrat Mitte greift den Vorschlag des Vereins „Freunde der Stadtpark-Allee e.V.“ auf und finanziert mit 439,00 Euro eine neue Bank auf dem Michael-Ende-Platz.
Die Verwaltung wird gebeten, die bereits vorhandene Bank wieder herzurichten und ggf. neu anzuordnen. Selbiges gilt für den vorhandenen Papierkorb.

Erledigt durch Neufassung

TOP 8.3.3.1.
Interfraktioneller Antrag
Zuwendung Michael-Ende-Platz
(Drucks. Nr. 15-1153/2008 N1)
Antrag
Der Bezirksrat möge beschließen:
Der Bezirksrat Mitte greift den Vorschlag des Vereins „Freunde der Stadtpark-Allee e.V.“ auf und finanziert mit 439,00 Euro eine neue Bank auf dem Michael-Ende-Platz.
Die Verwaltung wird gebeten, die bereits vorhandene Bank wieder herzurichten und ggf. neu anzuordnen. Selbiges gilt für den vorhandenen Papierkorb.

Einstimmig

TOP 8.3.4.
Zuwendung Sprechchor Hannover
(Drucks. Nr. 15-1154/2008)

Bezirkbürgermeisterin Eick wies auf die eingebrachte Neufassung des Antrages hin.

Antrag
Der Bezirksrat möge beschließen:
Der Sprechchor Hannover erhält aus den Mitteln des Stadtbezirksrates Mitte eine Zuwendung in Höhe von 565,00 € als Unterstützung für das Übungswochenende in Barnstorf.

Erledigt durch Neufassung!

TOP 8.3.4.1.
Zuwendung Sprechchor Hannover
(Drucks. Nr. 15-1154/2008 N1)
Antrag
Der Bezirksrat möge beschließen:
Der Sprechchor Hannover erhält aus den Mitteln des Stadtbezirksrates Mitte eine Zuwendung in Höhe von 565,00 € als Unterstützung für das Übungswochenende in Barnstorf.
Dem vorzeitigen Maßnahmebeginn wird zugestimmt.

Einstimmig

TOP 9.
A N T R Ä G E

TOP 9.1.
der CDU-Fraktion

TOP 9.1.1.
Verunreinigung des Bürgersteigs in der Humboldtstraße
(Drucks. Nr. 15-0323/2008)

Bezirksratsherr Folta stellte fest, dass im Bereich der Calenberger Esplanade eine regelmäßige Reinigung der Flächen von den Eigentümern erfolge. Daher werde die Notwendigkeit des Aufstellens eines Abfallbehälters nicht gesehen.
Bezirksratsherr Prokisch antwortete, dass das Thema durch die Anträge der CDU-Fraktion bei den Eigentümern auf die Tagesordnung gekommen sei. Es könne durchaus sein, dass momentan eine konsequentere Reinigung erfolge, der Antrag werde aber trotzdem Aufrecht erhalten.
Bezirksratsherr Engelke unterstrich, dass der Supermarkt für das Aufstellen des Abfallbehälters verantwortlich sei, dies sei keine öffentliche Angelegenheit.

Antrag
Es wird empfohlen zu beschließen:
Vor dem Eingang des Supermarktes in der Calenberger Esplanade an der Humboldtstraße wird ein Abfallbehälter mit Aschenbecher aufgestellt.

5 Stimmen dafür, 8 Stimmen dagegen, 6 Enthaltungen

TOP 9.1.2.
Möglichkeiten zum Skaten in Citynähe
(Drucks. Nr. 15-0742/2008)

Bezirksratsherr Gerberding sagte, dass der Änderungsantrag bis zur nächsten Sitzung zurück gestellt werde und der Antrag der CDU-Fraktion in die Fraktion gezogen werde.
Die FDP habe einen Antrag in den Stadtrat eingebracht, die Skater-Anlage am Welfenplatz zu ertüchtigen. Daher bestehe noch Klärungsbedarf.

Antrag
Es wird empfohlen zu beschließen:
Die Verwaltung wird aufgefordert zu prüfen, welche Plätze (Raschplatz, Andreas-Hermes-Platz, Trammplatz, Klagesmarkt etc.) in Citynähe zum Skaten besser geeignet sind als der Andreae-Platz und die Gestaltung unter Beteiligung der Betroffenen (Skater und Anwohner) zu planen.

Auf Wunsch der SPD in die Fraktionen gezogen.

TOP 9.1.2.1.
Änderungsantrag zu Drucks. Nr. 15-0742/2008:
Möglichkeiten zum Skaten in Citynähe

(Drucks. Nr. 15-1155/2008)
Antrag
Der Bezirksrat möge beschließen:
Der Antragstext wird wie folgt geändert:
Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, welche Plätze in Citynähe zum Skaten geeignet sind. Hierzu ist zunächst eine Bedarfsanalyse mit den interessierten SkaterInnen durchzuführen. Bei der Beurteilung der Plätze sind zudem besondere örtliche Gegebenheiten, insbesondere bezüglich der (Lärm-)Belastung der AnwohnerInnen sowie bezüglich der Sicherheit der SkaterInnen und anderer VerkehrsteilnehmerInnen bzw. PlatznutzerInnen, zu berücksichtigen. Die Ergebnisse stellt die Verwaltung dem Stadtbezirksrat Mitte vor.

Vertagt

TOP 9.1.3.
Schließung des Kiosks an der Warmbüchenstraße/Arnswaldstraße
(Drucks. Nr. 15-0743/2008)

Antrag
Es wird empfohlen zu beschließen:
Die Verwaltung wird aufgefordert Möglichkeiten für den Erhalt des Kiosks zu entwickeln und dabei auch dessen Verlegung in Richtung Marienstraße in die Überlegungen einzubeziehen.

Einstimmig

TOP 9.1.4.
Sitzmöglichkeiten am Michael-Ende-Platz
(Drucks. Nr. 15-1165/2008)
Antrag

Es wird empfohlen zu beschließen:
Am Michael-Ende-Platz wird eine weitere Bank aufgestellt, um den Anwohner(inne)n und Besucher(inne)n eine weitere Möglichkeit zum Entspannen zu geben.

Erledigt durch Beschluss zu TOP 8.3.3.1.

TOP 9.1.5.
Fahrradbügel im Umfeld der Marktkirche
(Drucks. Nr. 15-1166/2008)

Bezirksratsherr Gerberding zog den Antrag für die SPD in die Fraktion.

Antrag
Es wird empfohlen zu beschließen:
Die Verwaltung wird aufgefordert im Bereich der Marktkirche Fahrradbügel an geeigneten Plätzen zu installieren.

Auf Wunsch der SPD in die Fraktionen gezogen.

TOP 9.1.6.
Spielplatz Gneisenaustraße / Ökologische Aufwertung
(Drucks. Nr. 15-1167/2008)

Bezirksratsherr Gerberding erklärte, dass auch in diesem Fall noch Beratungsbedarf gesehen werde. Der Spielplatz liege genau neben den ökologisch finanzierten Schulhofes des KWRG.

Antrag
Es wird empfohlen zu beschließen:
Die Verwaltung wird aufgefordert im Rahmen des Sonderprogramms zur ökologischen Aufwertung von Spielplätzen und Schulhöfen den Spielplatz Gneisenaustraße zu sanieren.

Auf Wunsch der SPD in die Fraktionen gezogen.

TOP 9.2.
der FDP-Fraktion

TOP 9.2.1.
Straßenbenennung eines Straßenabschnitts im Bereich Ferdinand-Wilhelm-Fricke Weg
(Drucks. Nr. 15-0760/2008)

Bezirksratsherr Engelke unterstrich, dass der Antrag vertagt werden könne, wenn die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen verspreche, bis zur nächsten Sitzung zwei Namenvorschläge zu unterbreiten.

Antrag
Der Bezirksrat möge beschließen:
Der Rat der Landeshauptstadt Hannover wird gebeten, den in der Anlage mit einem
schwarzen Balken markierten Straßenabschnitt, der vom Ferdinand-Wilhelm-Fricke-
Weg in östliche Richtung abgeht und bis zum Lodemannweg führt, nach Horst
Podlasly zu benennen.

Vertagt

TOP 9.3.
der SPD-Fraktion

TOP 9.3.1.
Forum des Landesmuseums
(Drucks. Nr. 15-0769/2008)

Bezirksratsherr Gerberding zog den Antrag für die SPD-Fraktion zurück.

Antrag
Der Bezirksrat möge beschließen:
Die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Hannover wird gebeten, auf die Landtagsverwaltung des Bundeslandes Niedersachsen in geeigneter Weise einzuwirken, dass das Forum des Landesmuseums in der Altstadt Hannover (ehem. Haus der v. Cölln Gesellschaft) zügig wieder vermietet oder ggfs. verkauft wird.

zurückgezogen.

TOP 9.3.2.
GVH-Tickets/Cards
(Drucks. Nr. 15-0773/2008)

Bezirksratsherr Gerberding erläuterte, dass den Einwohnern im Bereich der Stadtmitte die Möglichkeit geboten werden solle, eine günstigere Ticket-Variante zu nutzen, wenn sie nur im Bereich der Innenstadt unterwegs seien.
Bezirksratsherr Albrecht meinte, dass der erste Teil des Antrages nachvollziehbar sei. Bei dem zweiten Teil des Antrages sei fraglich, inwieweit die Regio-Buslinien überhaupt den innerstädtischen Nahverkehr bedienen dürften. Diese Buslinien hätten nur den Fahrauftrag, von den Außengebieten in die Stadt hinein zu fahren, natürlich unter Berücksichtigung entsprechender Bedarfshaltestellen im Stadtgebiet. Für den innerstädtischen Nahverkehr seien die Linien aber nicht vorgesehen. Auch sei seines (Sprecher) Erachtens nach eine entsprechende Fahrkarte nicht vorgesehen. Um dieses genau zuklären werde vorgeschlagen, den Punkt zurückzustellen.
Bezirksratsherr Gerberding führte aus, dass die Regio-Busfahrer sehr wohl entsprechende Fahrkarten verkaufen würden. Im Zuge der Beratung des neuen Nahverkehrsplans seien genau diese Änderungen gewünscht worden.
Die Busse in der Calenberger Neustadt sollten auch entsprechend mit einer Rampe ausgerüstet sein, so dass gerade mobilitätseingeschränkten Bewohnern die Nutzung eines Kurzstreckentickets auf den genannten Linien ermöglicht werden sollte.
Bezirksratsfrau Konopinska fragte nach der Praktikabilität, da in den Regio-Bussen der Zwang bestehe, vorn einzusteigen. Die Rampe für die mobilitätseingeschränkten Personen sei aber im hinteren Bereich der Busse vorzufinden.
Ratsherr Garbe erklärte, dass einige Regio-Busse mit Rampen ausgerüstet seien. Der Fahrer müsse aussteigen, um die Klapprampe im hinteren Bereich auszuklappen. In dieser Zeit bleibe der Einstieg auf der Fahrerseite geschlossen und die Fahrgäste könnten erst vorn einsteigen, nachdem die mobilitätseingeschränkte Person eingestiegen sei.
Es sei gewollt, dass die Linien 300, 500 und 700 gerade durch die mobilitätseingeschränkten Fahrgäste genutzt werden, da die üstra-Linien in diesem Bereich teilweise keine Hochbahnsteige hätten.
Nachdem Bezirksratsherr Lips seine Zweifel an der von Bezirksratsherrn Albrecht ausgeführten Regelung verdeutlichte, erläuterte Bezirksratsherr Albrecht, dass es zwei Nahverkehrsträger mit unterschiedlichen Aufträgen gebe. Die üstra habe den Auftrag, den öffentlichen Nahverkehr in der Stadt Hannover mit den entsprechenden Linien zu bedienen. Die Regio-Busse bedienen den Nahverkehr zwischen Umland und Stadt.
Es bestünden daher Zweifel, dass die Aufgaben der Träger vermischt werden können. Der neue Nahverkehrsplan sei noch nicht beschlossen und daher gelte noch der Bestehende, der die Aufgaben der unterschiedlichen Träger so festlege.
Bezirksratsherr Engelke beantrage zur Geschäftsordnung den Schluss der Debatte und eine getrennte Abstimmung der einzelnen Punkte.

Bezirksbürgermeisterin Eick stellte den Geschäftsordnungsantrag zur Abstimmung.
Mit 11 Ja-Stimmen, 2 Nein-Stimmen und 6 Enthaltungen angenommen.

Antrag
Der Bezirksrat möge beschließen:
Die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Hannover wird gebeten auf die Region Hannover einzuwirken, dass
1. im Tarifgebiet der Landeshauptstadt Hannover die Preise für GVH-Ticket-Zonen genau wie die Card-Zonen (H1 und H2) eingerichtet werden.
2. das Kurz-Streckenticket auch auf den Regio-Buslinien 300, 500 und 700 anerkannt werden, da es mobilitätseingeschränkten BewohnerInnen der Calenberger Neustadt derzeit nur über die ÜSTRA-Buslinie 120 möglich ist, sowohl in die Innenstadt, als auch in den Stadtteil Linden zu fahren.

Getrennte Abstimmung:
Punkt 1: 18/0/1
Punkt 2: 13/0/6


TOP 9.3.3.
Fahrgasthinweise Aegidientorplatz
(Drucks. Nr. 15-0774/2008)

Antrag
Der Bezirksrat möge beschließen:
Die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Hannover wird gebeten auf die Region Hannover einzuwirken, dass in den Stadtbahnen der C-Linie vor der U-Bahn Station Aegidientorplatz die Haltstellenansage auch auf die Umsteigebeziehung in Richtung Hauptbahnhof hingewiesen wird.

Einstimmig

TOP 9.4.
der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

TOP 9.4.1.
Erarbeitung eines Konzeptes "Motor aus bei roter Ampel"
(Drucks. Nr. 15-0781/2008)

Bezirksratsherr Nebendahl führte aus, dass Bezirksratsherr Dr. Hahn in einer vergangenen Sitzung erläutert habe, wie viele Schadstoffe durch das Halten und Anfahren an Ampeln verursacht werden. An den großen Knotenpunkten insbesondere im Cityring staue sich der Verkehr über viele Meter. Daher solle die Verwaltung gebeten werden, ein Konzept zu erarbeiten, damit die AutofahrerInnen bei roter Ampel den Motor ausschalten.
Eine Möglichkeit sei das Anzeigen eines so genannten Countdowns durch LED-Anzeigen.
Bezirksratsherr Dr. Hahn führte aus, dass die meisten Schadstoffe beim Beschleunigen der Kraftfahrzeuge entstehen. Ob der Motor des Fahrzeuges beim Stehen an oder aus sei, sei nicht relevant, da danach trotzdem der Beschleunigungsvorgang erfolge.
Der Antrag werde aus folgenden Gründen nicht als sinnvoll angesehen:
In den nächsten Jahren werde sich die Problematik automatisch erledigen, da die Fahrzeuge in naher Zukunft über Start/Stopp-Techniken verfügen werden.
Ab Standzeiten von 20 Sekunden trete eine Kraftstoffersparnis und damit eine CO2-Reduzierung auf. Allerdings gebe es einen wesentlichen Unterschied zwischen den Fahrzeugen mit der Start/Stopp-Technik und den jetzigen Fahrzeugen. Bei den jetzigen Fahrzeugen steigen andere Emissionen exorbitant an. Ein stehendes Fahrzeug mit laufendem Motor verursache kaum Emissionen, während durch ein Wiederstarten eine Wolke von Feinstaub und Stickoxyden ausgestoßen werde.
Außerdem würde in Hannover ein solches Konzept auch aus Gründen des Vorranges für den ÖPNV nicht funktionieren.
Bezirksratsherr Engelke unterstützte die Aussage von Bezirksratsherrn Dr. Hahn. Dank der Feinstaubplakette gebe es demnächst eine Vielzahl von Bürgerinnen und Bürgern, die sich entweder kein Auto mehr leisten können oder die sich ein Neues kaufen müssen. Die neuen Autos seien dann mit der entsprechenden Technik ausgestattet.
Eine Grüne Welle und vernünftige Ampelschaltungen seien ein vernünftigerer Weg, dem Problem zu begegnen.
Bezirksratsherr Nebendahl meinte, dass bei neuen Fahrzeugen sich eine Standzeit von 10 Sekunden bezüglich des Spritverbrauchs bereits rechne, die 20 Sekunden beziehen sich auf alte Fahrzeuge.
Die Senkung des Spritverbrauchs stelle doch bereits einen Gewinn für den Bürger dar.
Durch die Umweltzone werde sich darüber hinaus die Feinstaubbelastung verringern. Man könne nicht abwarten, bis alle Kfz-Nutzer ein neues Fahrzeug mit entsprechender Technik besitzen, sondern müsse jetzt bereits etwas tun.
Bezirksratsherr Dr. Hahn verdeutlichte noch einmal, dass wenn alle Autos in Hannover flüssig fahren würden, keine Feinstaub und nahezu keine Stickoxydemission vorliegen würde.
Die Schadstoffe entstehen zu über 90 % bei Anfahrvorgängen. Die Fahrzeuge, die künftig ab Werk über Start/Stopp Automatik verfügen, seien technisch so konzipiert, dass der Wiederstart ohne den Ausstoß von Emissionen erfolge.
Dies sei aber nicht bei den alten Fahrzeugen der Fall. Mit der Umsetzung des Antrages werde sich die Luftbelastung drastisch erhöhen.
Auch stelle sich die Frage, wie das Zusammenspiel einer solchen LED-Anzeige mit der Vorrangschaltung des ÖPNV funktionieren solle.
Bezirksratsherr Engelke bestätigte die Ausführungen von Bezirksratsherrn Dr. Hahn.

Da es bei der Abstimmung zum Antrag zu Differenzen in der Auszählung kam, stellte Bezirksbürgermeisterin Eick den Antrag erneut zur Abstimmung.

Antrag
Der Bezirksrat möge beschließen:
Die Verwaltung wird gebeten ein Konzept „Motor aus bei roter Ampel“ zu erarbeiten, um an Ampelkreuzungen
mit längeren Wartezeiten AutofahrerInnen dazu zu animieren, bei rot zeigender Ampel
den Motor auszuschalten (z.B. in Form von Hinweisschildern oder LED-Anzeigen).

9 Stimmen dafür, 9 Stimmen dagegen, 1 Enthaltung (abgelehnt).

TOP 9.4.2.
Fußgängerüberweg Schackstraße
(Drucks. Nr. 15-0782/2008)

Bezirksratsherr Engelke schlug vor, den Kontaktbeamten als Sachverständigen zu hören.
Da kein Mitglied des Bezirksrates widersprach, führte der Sachverständige aus, dass kürzlich in der Schackstraße ein Geschwindigkeitsmessdisplay der Polizei ausgehängt worden sei. In der Schackstraße gab es kaum Geschwindigkeitsübertretungen. Der Querungsverkehr in der Schackstraße erfolge überwiegend über die Querungshilfe an der Plathnerstraße, diese auch von den Kindern der Kestnerschule genutzt werde.
Bezirksratsherr Albrecht meinte, dass der Antrag sich im Wesentlichen auf die Fußgängerquerung über die Schackstraße und insbesondere um Schulkinder beziehe, die zur Bushaltestelle wollen. Bezirksratsherr Albrecht fragte den Sachverständigen,
ob hier besondere Situationen beobachtet werden konnten.
Der Kontaktbeamte führte aus, dass die Anzahl der Schüler die die Schackstraße queren, nicht gravierend sei und es sich außerdem um ältere Schüler des KWRG und der Außenstelle Sophienschule handele.
Bezirksratsherr Engelke schlug vor, eine Neufassung in Form eines Prüfauftrages zu formulieren.


Antrag
Der Bezirksrat möge beschließen:
Die Verwaltung wird gebeten, auf der Schackstraße in Höhe der Einmündung Gneisenaustraße einen Fußgängerüberweg einzurichten.

Neufassung!

TOP 9.4.2.1.
Fußgängerüberweg Schackstraße
(Drucks. Nr. 15-0782/2008 N1)

Antrag
Der Bezirksrat möge beschließen:
Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, auf der Schackstraße in Höhe der Einmündung Gneisenaustraße einen Fußgängerüberweg einzurichten.

Einstimmig

TOP 9.4.3.
Überweg Clausewitzstraße
(Drucks. Nr. 15-1168/2008)

Bezirksratsherr Prokisch zog den Antrag für die CDU in die Fraktion.

Antrag
Der Bezirksrat möge beschließen:
Die Verwaltung wird gebeten, in Höhe der Kleefelder Straße einen Fußgängerüberweg über die Clausewitzstraße zu errichten.

Auf Wunsch der CDU in die Fraktionen gezogen.

TOP 9.5.
von Bezirksratsfrau Beimes (DIE LINKE.)

TOP 9.5.1.
Abfuhr von Elektro-Schrott im Bereich der Umweltzone
(Drucks. Nr. 15-0045/2008)

Bezirksratsfrau Beimes erklärte, dass bei der in einer vergangenen Sitzung bereits geführten Diskussion einige Punkte offen geblieben seien, die jetzt geklärt würden.
Die Abfuhr von Elektro-Schrott, die nicht aus den Haushalten stattfinden könne, sondern bei der jeder den Schrott zu Wertstoffhöfen bringen müsse, sei generell im gesamten Stadtgebiet nicht glücklich geregelt. Wenn man eine Umweltzone mit allen Vor- und Nachteilen einführe, müsse auch die Möglichkeit für die Bürger geschaffen werden, das Auto tatsächlich mal stehen zu lassen.
Für die Bewohner des Bezirkes Mitte sei es sehr umständlich, mit öffentlichen Verkehrsmitteln die Wertstoffhöfe zu erreichen.
Deswegen sei es gut, wenn die Stadt für die Einwohner im Stadtbezirk eine Möglichkeit schaffe, den Elektro-Schrott abholen zu lassen.
Bezirksratsherr Engelke wies auf einen gleichlautenden Antrag im Stadtbezirksrat Südstadt-Bult hin. Großgeräte wie Waschmaschinen und Herde würden bereits auf Wunsch kostenpflichtig vom Grundstück oder aus den Haushalten abgeholt, erklärte Bezirksratsherr Engelke. Außerdem führe der Antrag zu einer Erhöhung der Abfallgebühren.
Bezirksratsherr Dr. Hahn stellte fest, dass die Zurückstellung des Antrages erfolgt sei, da geklärt werden sollte, bis zu welcher Größe eine gebührenpflichtige Abholung des Elektro-Schrotts erfolge.
Bezirksratsfrau Beimes antwortete, dass es sich um die so genannten Weißgeräte, wie Kühlschränke, Waschmaschine und Geschirrspülmaschinen handele. PCs und Fernseher würden nicht abgeholt werden.
Zu der Aussage von Bezirksratsherrn Engelke sei zu sagen, dass keine Regelung vorweg genommen werden solle. Sperrmüll sei früher auch an Sammeltagen abgeholt worden, so eine Lösung könne auch für Elektro-Geräte gelten.
Aber letztendlich solle aha nicht in die Regelung rein geredet werden.

Antrag
Der Bezirksrat möge beschließen:
Die Stadtverwaltung wird beauftragt, mit der Region Hannover und der
Abfallentsorgungsgesellschaft a-ha zu vereinbaren, dass künftig eine Abholung von Elektroschrott innerhalb des Stadtbezirkes Mitte durch a-ha aus den Haushalten bzw. haushaltsnah in den Stadtteilen erfolgt.

5 Stimmen dafür, 9 Stimmen dagegen, 3 Enthaltungen.

TOP 10.
Genehmigung von Niederschriften


TOP 10.1.
- über die gemeinsame Sitzung des Stadtbezirksrates Mitte und des Stadtbezirksrates Linden-Limmer am 18.02.2008

Bezirksratsherr Dr. Hahn wies darauf hin, dass auf Seite 8 des Protokolls zu seiner Frage nach alternativen Maßnahmen, eine Antwort durch Herrn Pohl nicht ausreichend gegeben worden sei. In der Sitzung habe er konkret noch einmal nachgefragt und Herr Pohl habe geantwortet, dass eine konkrete Prüfung nicht stattgefunden habe. Diese fehle im Protokoll, stelle aber einen anderen Sachverhalt dar, als er sich aus dem jetzigen Protokoll ergebe. Diese Aussage stelle jedoch einen wichtigen Bestandteil in der Diskussion um den Hochwasserschutz dar und es werde um Ergänzung des Protokolls gebeten.

Das Protokoll wurde um folgenden Text ergänzt:
"Bezirksratsherr Dr. Hahn fragte konkret nach, was alternativ mit 13 Millionen Euro angefangen werden könne, wenn es um eine Höhe von 40 cm Wasserspiegel gehe. Ganz naiv gesagt, könne doch eine Mauer von 40 cm Höhe gebaut werden und dies werde sicherlich keine 13 Millionen Euro kosten. Es stelle sich die Frage, ob solche Maßnahmen im Vorfeld in Erwägung gezogen worden seien.
Herr Pohl entgegnete, dass nach dem Hochwasser in 2003 Spundwände am Beuermanndeich gerammt worden seien, um eine entsprechende Standsicherheit zu schaffen. Dies habe 1 Million Euro gekostet, daher könne nicht beurteilt werden, wie weit man im Bereich der Ihme mit 13 Millionen Euro komme.
Um auf die Frage konkret zu antworten, habe die Verwaltung nicht untersucht, ob überall 40 cm eine Mauer hoch gesetzt werden könne. Sicherlich habe man überlegt, ob Verwallungen höher gebaut werden können, doch dies bedeute auch eine Verbreiterung des Deichfußes. Dazu fehle im innerstädtischen Bereich leider der Raum. Deshalb sei die Frage nach der Mauer sicherlich richtig."

Mit Änderungen mit 15/0/2 Stimmen genehmigt.

TOP 10.2.
- über die Sitzung am 18.02.2008

Mit 14/0/3 Stimmen genehmigt.

TOP 10.3.
- über die Sitzung am 05.03.2008

Mit 13/0/6 Stimmen genehmigt.

TOP 10.4.
- über die Sitzung am 14.04.2008

Mit 16/0/3 Stimmen genehmigt.

TOP 11.
Informationen über Bauvorhaben

Herr Zunft informierte über die Umgestaltungen am Gehweg vor dem Mahnmal der jüdischen Synagoge.

Initiator war Herr Stadtsuperintendent Puschmann.
Anlass ist der bevorstehende 70. Jahrestag der Zerstörung der Synagoge am 9.11.08. Die Umgestaltung soll dabei in einer Feierstunde der Öffentlichkeit übergeben werden.

Das Projekt wurde bei Herrn Puschmann mit dem Landeskirchenamt, der Landessuperintendentin, den jüdischen Gemeinden, der katholischen Dompropstei und der Verwaltung der Landeshauptstadt Hannover entwickelt und abgestimmt.
Der Entwurf stammt von Prof. Schwerdtfeger, der auch das Mahnmal damals entworfen hatte.
Bezirksratsherr Albrecht fragte, ob die Gedenkstätte an sich so verbleibe wie sie derzeit sei. Dies bestätigte Herr Zunft, nur der Gehweg solle aufgewertet werden.



Bezirksratsfrau Konopinska gab eine persönliche Erklärung ab und bat diese im Protokoll aufzunehmen:
Sie sei als relativ junges Bezirksratsmitglied traurig und empört über das undemokratische Verhalten im Bezirksrat, welches immer wieder zu Tage komme. Eine Abstimmung sei bewusst falsch ausgezählt worden um damit die Meinungsbildung von Bezirksratsmitgliedern zu beeinflussen. Im Bezug auf den Antrag unter Tagesordnungspunkt 9.4.1. hätten einige Mitglieder der SPD-Fraktion, die in der ersten Auszählung gegen den Antrag gestimmt hätten, sich in der zweiten Auszählung enthalten. Sie sei daher kurz davor gewesen, die Sitzung zu verlassen.
Sie habe 12 Jahre in einem kommunistischen Staat gelebt und sie wisse, was Zensur und Meinungsbeeinflussung sei.


Bezirksbürgermeisterin Eick wies vehement zurück, dass sie Ergebnisse bewusst falsch auszähle. Dies sei eine gravierende Unterstellung, die nicht so hingenommen werden könne.

Bezirksratsfrau Konopinska entschuldigte sich für die Unterstellung, aber trotzdem bleibe die Empörung über eine Beeinflussung.

Bezirksratsherr Lips gab folgende persönliche Erklärung ab:
Es solle kein Fachvortrag über die demokratische Gepflogenheit in der Bundesrepublik Deutschland gehalten werden, z.B. Koalitionsvereinbarungen einzuhalten.
Es sei unverschämt, einem Fraktionsvorsitzenden das Recht abzusprechen, Verabredungen aus Fraktionssitzungen oder Koalitionsgesprächen an Mitglieder weiterzugeben und dies in die Ecke von Kommunismus und totalitärer Herrschaft zu stellen.

Sodann gab Bezirksratsherr Engelke eine persönliche Erklärung ab:
Ein Abgeordneter, ein Mitglied des Bundestages, des Landtages, des Rates und des Bezirksrates sei nur seinem eigenem Gewissen verantwortlich. Dieses sei in der Niedersächsischen Gemeindeordnung so festgeschrieben. Daher habe jeder das Recht so abzustimmen, wie er möchte. Denn dies sei Demokratie. Daher sollen die Mitglieder des Bezirksrates auch nicht in ihrer Abstimmung beschränkt werden. Wenn dieses nicht akzeptiert werde, sei man nicht demokratisch.

Bezirksratsfrau Beimes gab folgende persönlich Erklärung ab:
Auch sie habe das unterschiedliche Abstimmungsverhalten innerhalb der SPD - Fraktion registriert. Bei allem Respekt vor Bezirksratsherrn Lips halte sie es nicht für vertretbar, dass, wenn eine Abstimmung wiederholt werde weil das Abstimmungsergebnis angezweifelt werde, Bezirksratsmitglieder anders als in der Ursprungsabstimmung stimmen. Das laufe jeder demokratischer Gepflogenheit zu wider.

Bezirksratsherr Lips äußerte die nachfolgende persönliche Erklärung:
Er verwahre sich gegen die Unterstellung, dass er in Absprache mit der Bezirksbürgermeisterin Abstimmungen falsch auszählen lasse, um noch mal auf das Verhalten der Fraktionsmitglieder Einfluss zu nehmen.

Bezirksratsherr Albrecht gab folgende persönliche Erklärung ab:
Es könne jeder Sitzungsleitung passieren, dass eine Auszählung nicht so gezählt werde, wie sie sich in der Abstimmung tatsächlich ergeben habe. In der Vergangenheit sei dann auch noch einmal abgestimmt worden. Auch hier seien dann andere Ergebnisse gezählt worden, was meistens daran gelegen habe, dass ein Bezirksratsmitglied bei der Abstimmung nicht aufgepasst habe.
Der Eindruck, der sich bei der ersten konkreten Abstimmung zu Punkt 9.4.1. ergeben habe, sei der, dass sich jemand über die aus Versehen unkorrekte Auszählung innerlich gefreut habe um das Recht wahrzunehmen, die Fraktionskollegen an die getroffene Absprache zu erinnern und das aus Koalitionssicht schlechte Ergebnis zu korrigieren.
Dies sei eine missliche Situation und es werde auch um Verständnis gebeten, dass einige Mitglieder des Bezirksrates dies in einer großen persönlichen Betroffenheit wahrgenommen haben und sich geärgert hätten.
Diese Verärgerung dürfe man auch in Form von einer persönlichen Erklärung kundtun.

Bei allem Ehrgeiz die Dinge im eigenem Sinne voranzubringen, sollte man doch bei solchen Situationen gelassener reagieren.









Bezirksbürgermeisterin Eick schloss den öffentlichen Teil der Sitzung um 22.05 Uhr.




Für die Niederschrift






Eick Wilshusen Fenske
Bezirksbürgermeisterin Koordinator Sachbearbeiterin