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NIEDERSCHRIFT

17. Sitzung des Stadtbezirksrates Mitte am Montag, 14. April 2008,
"KulturLabor" (Temporäre Skulptur in Form einer transparenten Blase)
auf dem Weißekreuzplatz gegenüber vom Pavillon


Beginn 19.00 Uhr
Ende 21.45 Uhr
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Anlagen:
STBR01_20080414_Anlage1.pdf (134 KB)
STBR01_20080414_Anlage2.pdf (10015 KB)
STBR01_20080414_Anlage3.pdf (360 KB)
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Anwesend:

(verhindert waren)

Bezirksbürgermeisterin Eick (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
Stellv. Bezirksbürgermeisterin Kuznik (SPD)
Bezirksratsherr Albrecht (CDU)
Bezirksratsfrau Beimes (DIE LINKE.)
Bezirksratsfrau Dr. Clausen-Muradian (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
Bezirksratsherr Engelke (FDP)
Bezirksratsherr Gerberding (SPD)
(Bezirksratsherr Dr. Hahn) (CDU)
Bezirksratsherr Hammermeister (SPD) 20.45 - 21.45 Uhr
Bezirksratsherr Haude (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
(Bezirksratsfrau Heber) (SPD)
Bezirksratsfrau Holz (CDU)
Bezirksratsherr Jautz (SPD)
Bezirksratsfrau Konopinska (CDU)
Bezirksratsherr Lips (SPD)
Bezirksratsfrau Mc Court (FDP)
Bezirksratsherr Nebendahl (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
Bezirksratsfrau Palma-Ricardo (SPD)
Bezirksratsherr Prokisch (CDU)

Beratende Mitglieder:
(Ratsfrau Barth) (CDU)
(Ratsherr Degenhardt) (SPD)
Ratsherr Garbe (SPD)
Ratsherr Krstic (DIE LINKE.)
(Ratsherr Dr. med. Tilsen) (FDP)
(Ratsfrau Westphely) (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

Verwaltung:
Herr Vinken FB Tiefbau
Herr Flohr FB Wirtschaft
Herr Dr. Wolf FB Planen und Stadtentwicklung
Herr Göbel-Groß FB Planen und Stadtentwicklung
Herr Zunft FB Planen und Stadtentwicklung
Herr Härke FB Steuerung, Personal und Zentrale Dienste
Herr Wilshusen FB Steuerung, Personal und Zentrale Dienste
Frau Fenske FB Steuerung, Personal und Zentrale Dienste

Gäste:
Herr Balkhoff City Management GmbH zu TOP 3.1.
Herr Kuklinski PLanKom zu TOP 3.2.

Presse:
Herr Altwig Neue Presse
Herr von Meding HAZ
Herr Schinkel HAZ / Stadt-Anzeiger

Tagesordnung:


I. Ö F F E N T L I C H E R T E I L

1. Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit sowie Feststellung der Tagesordnung

2. EINWOHNER- und EINWOHNERINNENFRAGESTUNDE

3. A N H Ö R U N G E N nach § 35 der Geschäftsordnung des Rates der Landeshauptstadt Hannover

3.1. A N H Ö R U N G gem. § 35 der Geschäftsordnung des Rates zum THEMA: City Management
Eingeladen ist: Herr Balkhoff (City Management GmbH)


3.2. A N H Ö R U N G gem. § 35 der Geschäftsordnung des Rates zum THEMA: Aufwertung der Lister Meile; Eingeladen ist: Herr Kuklinski (PlanKom)

4. Sachstandsbericht: Verkehrsentwicklungen Weißekreuzplatz

5. I N F O R M A T I O N E N

5.1. Dialogprozess Hannover City 2020
- mündlicher Bericht der Verwaltung-


6. A N H Ö R U N G E N

6.1. Umsetzung der Hochwasserschutzmaßnahmen in der Landeshauptstadt Hannover, Teilmaßnahme Vorlandabgrabungen an der Ihme
(Drucks. Nr. 0293/2008 N1 mit 2 Anlagen)

6.1.1. Änderungsantrag zur Drucksache Nr. 0293/2008;
Umsetzung der Hochwasserschutzmaßnahmen

(Drucks. Nr. 15-0936/2008)

6.2. Sondernutzungssatzung
(Drucks. Nr. 0388/2008 N1 mit 2 Anlagen)

6.2.1. Änderungsantrag der FDP-Fraktion

6.2.1.1. Änderungsantrag zu Drucksache Nr. 0388/2008 "Sondernutzungssatzung"
(Drucks. Nr. 15-0579/2008)

6.2.2. Änderungsanträge der CDU-Fraktion

6.2.2.1. Änderungsantrag zu DS 0388/2008 "Sondernutzungssatzung"
Thema: Freisitze nach § 7 Abs. 2

(Drucks. Nr. 15-0784/2008)

6.2.2.2. Änderungsantrag zu DS 0388/2008 "Sondernutzungssatzung"
Thema: Farbigkeit und Materialität- keine Uniformität der Innenstadt

(Drucks. Nr. 15-0786/2008)

6.2.2.3. Änderungsantrag zu DS 0388/2008 "Sondernutzungssatzung"
Thema: Fahrradständer nach § 8 Abs. 4

(Drucks. Nr. 15-0792/2008)

6.2.2.4. Änderungsantrag zu DS 0388/2008 "Sondernutzungssatzung"
Thema: Warenbänke nach § 9 Abs. 1

(Drucks. Nr. 15-0794/2008)

6.2.2.5. Änderungsantrag zu DS 0388/2008 "Sondernutzungssatzung"
Thema: Warenbänke nach § 9 Abs. 2

(Drucks. Nr. 15-0795/2008)

6.2.2.6. Änderungsantrag zu DS 0388/2008 "Sondernutzungssatzung"
Thema: Werbeaktionen nach § 10 Abs. 1 Satz 1

(Drucks. Nr. 15-0796/2008)

6.2.2.7. Änderungsantrag zu DS 0388/2008 "Sondernutzungssatzung"
Thema: Werbeaktionen nach § 10 Abs. 1 Satz 2

(Drucks. Nr. 15-0797/2008)

6.2.3. Änderungsantrag von SPD/BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

6.2.3.1. Änderungsantrag zur DS 0388/2008 Sondernutzungssatzung
(Drucks. Nr. 15-0937/2008)

6.2.4. Änderungsantrag von Bezirksratsfrau Beimes

6.2.4.1. Änderungsantrag zur Sondernutzungssatzung (DS 0388/2008)
(Drucks. Nr. 15-0904/2008)

7. A N F R A G E N

7.1. der CDU-Fraktion

7.1.1. Beleuchtung am Johann-Trollmann-Weg
(Drucks. Nr. 15-0733/2008)

7.1.2. Stadtteiltreff in der Goethestraße
(Drucks. Nr. 15-0734/2008)

7.1.3. Kritik durch Landesrechnungshof
(Drucks. Nr. 15-0735/2008)

7.1.4. Baumfällungen im Bereich des Operndreiecks
(Drucks. Nr. 15-0736/2008)

7.1.5. Gefährdung von Radfahrern /innen in der Königstraße
(Drucks. Nr. 15-0737/2008)

7.2. der FDP-Fraktion

7.2.1. Straßenbahnschienen auf der Hindenburgstraße
(Drucks. Nr. 15-0756/2008)

7.3. der SPD-Fraktion

7.3.1. Brederohochhaus/Justizzentrum
(Drucks. Nr. 15-0766/2008)

7.4. der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

7.4.1. Spielplatz Rosmarinhof
(Drucks. Nr. 15-0778/2008)

7.4.2. Verunreinigung des Sonnenspielplatzes
(Drucks. Nr. 15-0779/2008)

7.4.3. Kreuzungsbereich Friedrichswall/Leibnizufer
(Drucks. Nr. 15-0780/2008)

8. EIGENE MITTEL des Stadtbezirksrates

8.1. Antrag der CDU-Fraktion

8.1.1. Zuwendung an den Hort der Evangelischen Jugendhilfe
(Drucks. Nr. 15-0740/2008)

8.2. Gemeinsame Anträge der CDU-Fraktion und der FDP-Fraktion

8.2.1. Zuwendung an den Verein für Konfliktschlichtung und Wiedergutmachung "Waage e.V."
(Drucks. Nr. 15-0738/2008)

8.2.2. Zuwendung an den Sportverein DSV 78
(Drucks. Nr. 15-0739/2008)






8.3. Gemeinsame Anträge der SPD-Fraktion und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

8.3.1. Zuwendung Straßenfest Fundstraße
(Drucks. Nr. 15-0767/2008)

8.3.2. Zuwendung Rasensportverein Hannover von 1926 e.V.
(Drucks. Nr. 15-0768/2008)

9. A N T R Ä G E

9.1. der CDU-Fraktion

9.1.1. Verunreinigung des Bürgersteigs in der Humboldtstraße
(Drucks. Nr. 15-0323/2008)

9.1.2. Grunderneuerung Johann-Trollmann-Weg
(Drucks. Nr. 15-0741/2008)

9.1.3. Möglichkeiten zum Skaten in Citynähe
(Drucks. Nr. 15-0742/2008)

9.1.4. Schließung des Kiosks an der Warmbüchenstraße/Arnswaldstraße
(Drucks. Nr. 15-0743/2008)

9.2. der FDP-Fraktion

9.2.1. Straßenbenennung eines Straßenabschnitts im Bereich Ferdinand-Wilhelm-Fricke Weg
(Drucks. Nr. 15-0760/2008)

9.3. der SPD-Fraktion

9.3.1. Forum des Landesmuseums
(Drucks. Nr. 15-0769/2008)

9.3.2. Offener Bücherschrank Altstadt
(Drucks. Nr. 15-0771/2008)

9.3.3. Stadttafel Kreuzkirche
(Drucks. Nr. 15-0772/2008)

9.3.4. GVH-Tickets/Cards
(Drucks. Nr. 15-0773/2008)

9.3.5. Fahrgasthinweise Aegidientorplatz
(Drucks. Nr. 15-0774/2008)

9.4. der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

9.4.1. Erarbeitung eines Konzeptes "Motor aus bei roter Ampel"
(Drucks. Nr. 15-0781/2008)


9.4.2. Fußgängerüberweg Schackstraße
(Drucks. Nr. 15-0782/2008)

9.5. von Bezirksratsfrau Beimes (DIE LINKE.)

9.5.1. Abfuhr von Elektro-Schrott im Bereich der Umweltzone
(Drucks. Nr. 15-0045/2008)

10. Genehmigung von Niederschriften

10.1. Genehmigung der Niederschrift über die gemeinsame Sitzung mit dem Stadtbezirksrat Linden-Limmer am 18.02.2008

10.2. Genehmigung der Niederschrift über die Sitzung am 18.02.2008

11. Informationen über Bauvorhaben

II. N I C H T Ö F F E N T L I C H E R T E I L

12. Informationen über Bauvorhaben




I. Ö F F E N T L I C H E R T E I L

TOP 1.
Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit sowie Feststellung der Tagesordnung

Bezirksbürgermeisterin Eick eröffnete die Sitzung und stellte die ordnungsgemäße Einberufung und Beschlussfähigkeit fest. Zur Tagesordnung bemerkte Bezirksbürgermeisterin Eick, dass die Tagesordnung um den Punkt 5.1. "Informationen zum Dialogprozess Hannover City 2020" erweitert worden sei, so dass sich die nachfolgenden Tagesordnungspunkte entsprechend verschieben würden. Außerdem werde der Tagesordnungspunkt 11 abgesetzt und somit entfalle der nichtöffentliche Teil der Tagesordnung. Die Änderungsanträge zum Hochwasserschutz und zur Sondernutzungssatzung werden zu den Tagesordnungspunkten 3.1. und 3.2. aufgerufen. Bezirksratsherr Engelke zog den CDU-Antrag zu Tagesordnungspunkt 9.1.3. auf Grund des geplanten Ortstermins in die Fraktion. Die so geänderte Tagesordnung wurde einstimmig bestätigt.

Bezirksratsherr Engelke brachte seine Freude zum Ausdruck, dass sich der Bezirksrat auf den Vorschlag eingelassen habe, die heutige Sitzung im Kultur-Labor durchzuführen und wünschte allen Beteiligten eine gelungene Veranstaltung.


TOP 2.
EINWOHNER- und EINWOHNERINNENFRAGESTUNDE

Die Einwohnerfragestunde wurde von 19.15 Uhr bis 19.45 Uhr durchgeführt.
Es wurden folgende Themen angesprochen:
- Eine Anwohnerin aus der Andreaestraße, bezog sich noch einmal auf die Einwohnerfragestunde der Sitzung vom 05.03.2008 und ergänzte zur "Skater-Problematik", dass die Skater teilweise nicht aus Hannover kommen würden, sondern aus der Region. Außerdem habe sich die Problematik der Punker, die zwischen Douglas und Gisy lagern würden, verschärft. Daher sei heute auch eine Vertreterin von der Firma Douglas anwesend, um genauer zu diesem Punkt zu berichten.
Bezirksbürgermeisterin Eick antwortete, dass bei dem geplanten Ortstermin sicherlich einige Dinge geklärt werden könnten.

Die Vertreterin der Firma Douglas führte aus, dass die vor den Geschäften lagernden Punker eine Belastung sowohl für die Mitarbeiter, als auch für die Kunden darstellen. Passanten würden angebettelt und Blumen aus den Pflanzkübeln der Anlieger gerissen. Regelmäßig werde hier die Polizei informiert. Die Betroffene bat den Bezirksrat dafür Sorge zu tragen, dass Douglas vor dem Geschäft an der Ecke einen Verkaufsstand errichten dürfe, damit die Gruppen dort nicht mehr lagern könnten.

-Eine Anwohnerin der Kanalstraße wies auf die Belästigung von alkoholtrinkenden und randalierenden Jugendlichen hin und bat dringend darum, hier Abhilfe zu schaffen.
Bezirksbürgermeisterin Eick erwiderte, dass sie (Sprecherin) Mitglied im Kommunalen Kriminalitätspräventionsrat sei und die Bitte entsprechend weiterleiten werde.

- Eine Einwohnerin aus der Calenberger Neustadt kritisierte die geplanten Abgrabungen an der Ihme. Es gebe ja immer wieder Fehlplanungen und daher werde die Verwaltung gebeten, die Notwendigkeit der Maßnahmen anhand eines weiteren Hydraulikgutachtens zu überprüfen. Die Stadtverwaltung lasse sich in diesem Fall vom Land ausbeuten, denn das Land halte sich völlig aus der Planung heraus. Es stelle sich die Frage der Garantie seitens der Verwaltung, dass die durch den Kahlschlag betroffenen Bürger durch ein gleichwertiges Grün entschädigt werden. Im Übrigen wies die Betroffene darauf hin, dass in Bezug auf die Anzahl der Bäume von einer falschen Tatsache ausgegangen werde. Es handele sich nicht um 120 Bäume, sondern um weit mehr als 200 Bäume.
Es widerspreche sich, dass die Stadt auf der einen Seite die Bäume fällen wolle und auf der anderen Seite einen Baumpreis auslobe.
Es sei im Übrigen eine Liste mit 1200 Unterschriften gegen die Abgrabungen für Herrn Weil erstellt worden.

- Ein Anlieger aus der Kleefelder Straße bezog sich auf die Anfrage zum Bredero-Hochhaus und führte aus, dass das Verwaltungsgericht bis zum Jahr 1998 in der Kolbergstraße gewesen sei. Seit 10 Jahren sei er als Beschäftigter des Gerichts nun im Eintrachtweg mit einer optimalen Verkehrsanbindung untergebracht. Es gebe daher aus seiner Sicht keine sachlich gerechtfertigten Gründe, fünf völlig unterschiedlich arbeitende Gerichtsbarkeiten in ein Justizzentrum zusammen zu führen. Im Übrigen stehe das Gebäude Kolbergstraße 14 immer noch leer. Dem Land sei es nicht gelungen, in 10 Jahren eine Nachnutzung sicherzustellen.

- Eine Einwohnerin aus der Calenberger Neustadt erörterte die Situation auf dem Spielplatz Rosmarinhof. Die Jugendlichen würden auf dem Spielplatz rücksichtslos Fußball spielen. Es sei dringend erforderlich, dass im Bereich der Calenberger Neustadt ein Bolzplatz errichtet werde und das Fußball spielen auf dem Spielplatz verboten werde.

TOP 3.
A N H Ö R U N G E N nach § 35 der Geschäftsordnung des Rates der Landeshauptstadt Hannover




TOP 3.1.
A N H Ö R U N G gem. § 35 der Geschäftsordnung des Rates zum THEMA:
City Management; Eingeladen ist: Herr Balkhoff (City Management GmbH)

Bezirksbürgermeisterin Eick begrüßte Herrn Balkhoff von der City GmbH.
Herr Balkoff bedankte sich dafür, dass Projekt City-Management im Bezirksrat vorstellen zu dürfen. Die City GmbH bestehe seit 6 Monaten und er werde einen kurzen Sachstandsbericht sowie einen kleinen Ausblick geben.
Das City-Management sei aus dem Quartierswettbewerb des Landes Niedersachsen hervorgegangen, an dem sich Hannover erfolgreich beteiligt hatte. Zunächst hätten sich die vier Quartiere Shopping Mitte, Altstadt, Rund um die Oper sowie Osterstraße/Karmarschstraße beworben und hätten mit 100.000,- € obsiegt. Die Stadt habe den Betrag noch um 50.000,- € erhöht und nachdem die private Wirtschaft den gleichen Betrag wie das Land garantiert habe, liege das Startkapital vor, mit dem das City-Management bis Ende 2008 arbeiten könne. Nachdem festgestellt worden sei, dass die vier Quartiere nicht den gesamten Innenstadtbereich abbilden, sei das Quartier Steintor gegründet worden um ein umfassendes Profil abbilden zu können.
In einer Gesellschafterversammlung habe sich die City GmbH gegründet, die Quartiere seien Gesellschafter. Neben dem Auftrag der Attraktivitätssteigerung der Innenstadt werde versucht., die Quartiersentwicklung voranzutreiben und die City-Gemeinschaft zu unterstützen.
Als erste große Veranstaltung sei das Moonlight-Shopping mit 150.000 Besuchern erfolgreich über die Bühne gebracht worden. Darüber hinaus gebe es die klassische Quartiersarbeit. Beispielsweise werde das Quartier Osterstraße/Karmarschstraße bei der Ausgestaltung des Stadtmobiliars unterstützt, in der Altstadt werde sich um das Programm Ballhof gekümmert und die Anlieger der Markthalle werden unterstützt.
Seitens der Politik sei man aufgefordert worden, eine Altstadtkonzeption in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro der Stadt zu erstellen. Die Pflege der Kunstwerke in der Innenstadt habe die Firma Plural in Patenschaft übernommen und die der Stadt dadurch gesparten Ausgaben seien projektfördernd der City GmbH zu Gute gekommen.
Mit der Neuen Presse werde die Service-Aktion City-Stern durchgeführt. In diesem Jahr werde es auch noch ein zweites Moonlight-Shopping geben sowie eine Musikveranstaltung in der Innenstadt am 21.06.2008.
Mit der City-Gemeinschaft sei in einem Kooperationspapier die Aufgabenverteilung vereinbart worden und die City-Gemeinschaft werde weiterhin der Dienstleister für den Einzelhandel sein.
Die City GmbH werde vorrangig in den Bereichen Marketing, Event und Sponsoring arbeiten. Über kurz oder lang werde man aber sicherlich zu einer einzigen, starken Cityorganisation kommen.

Bezirksratsherr Albrecht fragte, wie die Finanzierung nach dem Jahr 2008, also wenn der Gewinn aus dem Wettbewerb verbraucht sei, weiter gehe.
Herr Balkhoff erwiderte, dass die finanzielle Nachhaltigkeit zu Beginn des Projektes bearbeitet worden sei. Diese Nachhaltigkeit könne nur durch inhaltliche Akzente gesichert werden, da Sponsorenmodelle sich immer auf Leistungsbeschreibungen und Gegenwerte beziehen. Anschließend erläuterte Herr Balkhoff die Abstufungen des Sponsorenmodells, mit dem die City GmbH arbeite.
Bezirksratsfrau Eick bedankte sich im Namen des Bezirksrats Mitte herzlich bei Herrn Balkhoff für den Vortrag.





TOP 3.2.
A N H Ö R U N G gem. § 35 der Geschäftsordnung des Rates zum THEMA: Aufwertung der Lister Meile; Eingeladen ist: Herr Kuklinski (PlanKom)

Bezirksbürgermeisterin Eick begrüßte Herrn Kuklinski von der PlanKom. Herr Kuklinski berichtete, dass er (Sprecher) im Auftrag der Stadtverwaltung das Projekt "Integrative Stadtteilarbeit" bearbeitet habe. Zum Bereich der Aufwertung der Lister Meile sei er vom Fachbereich Planen und Stadtentwicklung beauftragt worden, eine Veranstaltung durchzuführen, in der diejenigen Bürger/Innen und Geschäftsleute, die sich bereits beim Projekt der Integrativen Stadtteilarbeit beteiligt hätten, die Möglichkeit erhalten die Lister Meile zu begehen und Möglichkeiten zur Aufwertung zu finden. Die Begehung habe am 07. März stattgefunden. Mittel für die Aufwertung der Lister Meile stünden im Städtischen Haushalt zur Verfügung, sagte Herr Kuklinski.

Herr Kuklinski stellte kurz die Ergebnisse der Begehung vor. Diese wurden in einem Protokoll zusammengefasst und an die Bezirksratsmitglieder verteilt. Das Protokoll des Treffens zur Aufwertung der Lister Meile wird als Anlage 1 dem Sitzungsprotokoll beigefügt.

Bezirksratsherr Albrecht bemerkte, dass zu den Ergebnissen bereits vor 10 Jahren im Bezirksrat Mitte Beschlüsse gefasst worden seien, deren Umsetzung von der Verwaltung teilweise mehrfach versprochen worden sei, aber tatsächlich nicht erfolgte. Daher hoffe er (Sprecher) wirklich, dass die Umsetzung dieses Jahr klappe.

TOP 4.
Sachstandsbericht: Verkehrsentwicklungen Weißekreuzplatz

Herr Vinken stellte an Hand einer Powerpoint Präsentation die Überlegungen zu Verkehrsentwicklungen am Weißekreuzplatz vor (siehe Anlage 2). Herr Vinken unterstrich, dass es sich hier nur um Ideen handele und es noch keine Umsetzungsansätze gebe.
Die wesentliche Frage sei, die Verbindungsqualität von Lister Meile und Raschplatz für Fußgänger und Radfahrer zu verbessern.
Sodann erläuterte Herr Vinken die Verkehrsströme an Hand der Präsentation.

Bezirksratsherr Engelke wies darauf hin, dass seitens der Verwaltung zu vernehmen sei, dass die Volkshochschule im Bereich des Pavillons angesiedelt werde. Daher entstehe eine komplett neue Nutzungsstruktur. Es stelle sich die Frage, ob dieses bei den vorgestellten Ideen schon eingeflossen sei. Herr Vinken antwortete, dass eventuell veränderte Nutzungen dann in etwaige Planungen Berücksichtigung finden werden. Herr Vinken verdeutlichte noch einmal, dass es sich nur um konzeptionelle Entwürfe handele.

Bezirksratsherr Engelke fragte, ob immer noch geplant sei, die Treppenaufgänge zu schließen, denn die Vorstellung habe gezeigt, dass die Treppenaufgänge weiterhin gut genutzt werden.
Herr Zunft entgegnete, dass ursprünglich geplant gewesen sei, den unterirdischen Zugang am Bredero Hochhaus und am Pavillon zu schließen. Die Zugänge bleiben aber auf und falls es zu einem Neubauprojekt kommen sollte, müsse eine erneute Überprüfung stattfinden.
Bezirksratsherr Albrecht meinte, wenn die Friesenstraße an der Hauptquerung aufgepflastert werde, bedeute dies einen reduzierten Durchfluss des Kraftfahrzeugverkehrs. Unter Umständen werde dann am ampelgeregelten Kreuzungsbereich der Rechtsabbiegeverkehr Richtung Norden deutlich stärker werden. Dies habe wiederum Auswirkungen auf den zum Bahnhof fließenden Verkehr, daher sei es wichtig, die Gesamtsituation stärker zu berücksichtigen.
Herr Vinken erwiderte, dass eine Aufpflasterung die beste Möglichkeit sei um den Komfort zu erhöhen, wenn die Anbindung des Weißekreuzplatzes an den Raschplatz verbessert werden solle. Die Aufpflasterung sei auch überfahrbar.

TOP 5.
I N F O R M A T I O N E N

TOP 5.1.
Dialogprozess Hannover City 2020
- mündlicher Bericht der Verwaltung-


Herr Dr. Wolf führte aus, dass die Stadt unter dem Stichwort Hannover City 2020 einen Dialogprozess vorbereite. Dieser sei darauf ausgerichtet, Zielvorstellungen für die Weiterentwicklung der Innenstadt zu entwickeln. Der Dialogprozess solle im Jahr 2010 in einem Wettbewerb münden, von dem umsetzbare Ergebnisse erwartet werden. Der Anlass für das Projekt sei, dass am Hauptbahnhof das Leben stattfinde und die City sich dadurch neu aufstellen müsse. Außerdem müsse sich die Stadt Hannover insgesamt den interkommunalen Wettbewerb stellen. Im Umland und in allen vergleichbaren Städten gebe es Aufwertungen und die Stadt sei zwingend aufgefordert, sich zu beteiligen.
Das betroffene Gebiet beziehe sich auf den Bereich innerhalb des City-Rings und die Verpflechtungsbereiche wie Raschplatz und Maschsee.
Um den Diskussionsprozess in Gang zu setzen, seien drei Moderatoren benannt worden.
Herr Dr. Wolf erläuterte die erstellte Zeitschiene, die in Anlage III dem Protokoll beigefügt wurde.
Aus dem im Jahr 2010 stattfindenden internationalen Städtebauworkshop Hannover City 2020 sollten dann Projekte durch eine Jury ausgewählt werden, die dann langfristig bis 2020 umgesetzt werden sollen.
Die Vorgespräche im Jahr 2008 hätten bereits mit Vertretern des Einzelhandels, zum Thema Wohnen, Kultur und Kirche stattgefunden. Die Fachforen sollen nach der Sommerpause beginnen und der Auftakt werde vom Oberbürgermeister gemacht.

TOP 6.
A N H Ö R U N G E N

TOP 6.1.
Umsetzung der Hochwasserschutzmaßnahmen in der Landeshauptstadt Hannover, Teilmaßnahme Vorlandabgrabungen an der Ihme
(Drucks. Nr. 0293/2008 N1 mit 2 Anlagen)

Bezirksratsherr Gerberding wies auf den gemeinsamen Änderungsantrag der SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hin.

TOP 6.1.1.
Änderungsantrag zur Drucksache Nr. 0293/2008;
Umsetzung der Hochwasserschutzmaßnahmen

(Drucks. Nr. 15-0936/2008)

Zu der Drucks.Nr. 0293/2008 N1 wurde das Wort nicht gewünscht.

Antrag,
dem Einleiten der Planfeststellung für die Vorlandabgrabungen, wie in der Begründung dargestellt, zuzustimmen.

Finanzielle Auswirkungen:

Für die o. g. Teilmaßnahme sind in der MifriFi 2007 – 2011 Mittel vorgesehen:
HMK 6040.007-950100 Hochwasserschutz, Vorlandabgrabungen, 13,0 Mio. Euro

Mittelfreigabe und Baubeginn werden nach der Planfeststellung in einer gesonderten Drucksache zur Beschlussfassung vorgelegt.

Bezirksratsherr Gerberding verlas den Änderungsantrag und begründete ihn.

Antrag
Der Bezirksrat möge beschließen:
Der Stadtbezirksrat Mitte stimmt der Drucksache der Landeshauptstadt Hannover unter der Berücksichtigung der als Anlage beigefügten Änderungen zu.

Die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Hannover wird gebeten, die in der Anlage aufgeführten lvlaßnahmen entsprechend zu berücksichtigen und in die jeweiligen Verfahren bzw. DS-Vorlagen einzufügen.

Bezirksratsherr Engelke wies auf den vorliegenden Ratsauftrag bezüglich des Hochwasserschutzes hin.
Die Verwaltung habe diesen Auftrag nun umgesetzt. Eine Abwägung müsse natürlich zwischen Bäumen und Hochwasserschutz getroffen werden und den richtigen Mittelweg zu finden, sei eine schwierige Aufgabe für die Verwaltung. Daher werde begrüßt, dass über die Drucksache jetzt endlich beraten werden könne.
Bezirksratsherr Albrecht kritisierte, dass der doch umfangreiche Änderungsantrag nicht den Bezirksratsmitgliedern in Papierform vorliege.
Trotzdem könne gesagt werden, dass die SPD und Bündnis 90/Die Grünen mit dem Änderungsantrag auf dem richtigen Wege seien, denn es sei versucht worden, die Sorgen der Bürger zu Papier zu bringen. Es werde den Bürgern dringend geraten, dass Planfeststellungsverfahren zu begleiten und das Projekt weiter so engagiert zu verfolgen.

Mit 16 Stimmen dafür, 0 Stimmen dagegen, 1 Enthaltung stimmte der Bezirksrat dem Änderungsantrag (Drucks.-Nr. 15-0936/2008) zu. Damit beschloss der Bezirksrat die Drucks.-Nr. 0293/2008 in der durch die Drucks.Nr. 15-0936/2008 geänderten Fassung ebenfalls mit 16 Stimmen dafür, 0 Stimmen dagegegn und 1 Enthaltung.

TOP 6.2.
Sondernutzungssatzung
(Drucks. Nr. 0388/2008 N1 mit 2 Anlagen)

Bezirksratsherr Engelke erinnerte, dass der Änderungsantrag der FDP-Fraktion in der letzten Sitzung bereits ausführlich begründet worden sei. Er (Sprecher) schlug vor, die CDU-Änderungsanträge bis auf Punkt 6.2.2.3. im Block abzustimmen.
Bezirksratsherr Haude stellte den Änderungsantrag von SPD und Bündnis 90 /Die Grünen vor und begründete diesen. Der Antrag liege auch jetzt erst vor, daher habe man keine Kopien für die Mitglieder des Bezirksrates vorbereiten können.
Bezirksratsfrau Beimes bemerkte, dass ihr Änderungsantrag rechtzeitig vorgelegen habe und allen Mitgliedern bekannt sein müsste. Deswegen werde darauf verzichtet, diesen nochmals ausführlich vorzustellen. Es werde aber betont, wie wichtig es sei, dass Hannover sich vielseitig präsentiere und dieses solle auch in Zukunft so bleiben. Gegen die Gestaltung Hannovers zu einem Einheitsbrei werde sich ausdrücklich ausgesprochen.
Bezirksratsherr Engelke meinte zum rot/grünen Änderungsantrag, dass es eine Zumutung sei, einen so umfassenden Antrag nur vorzulesen und dann eine Entscheidung zu erwarten. Auf eine entsprechende Nachfrage von Bezirksratsherrn Engelke trug Bezirksratsherr Haude noch einmal Punkt 2 des Antrages vor.
Bezirksratsherr Engelke sagte zum Thema Heizpilze, dass diese zwar eine Energieverschwendung darstellen, es aber den Geschäftsbetreibern selbst überlassen werden müsse zu entscheiden, ob sie die Heizpilze aufstellen wollen oder nicht.

Bezirksratsherr Albrecht kritisierte, dass es wirklich eine Zumutung sei, dass rot/grün zum Hochwasserschutz und zur Sondernutzungssatzung umfangreiche Änderungsanträge stelle, ohne den übrigen Mitgliedern die Möglichkeit einzuräumen, diese nachzuvollziehen. Dies sei nicht nur ein schlechter, sondern auch ein undemokratischer Stil. Vor diesem Hintergrund müsse die Drucksache wiederum in die Fraktion gezogen werden, damit der Änderungsantrag in Ruhe durchgearbeitet werden könne.
Mit der Regelung zu den Heizpilzen werde der Wettbewerb in einer Form verletzt, wie die Stadt dies nicht tun dürfe.

Bezirksratsherr Albrecht fragte daher die Verwaltung nach den Konsequenzen, wenn die Drucksache wieder in die Fraktion gezogen werde.
Herr Wilshusen antwortete, dass die 8-Wochen Frist schon überschritten sei und dies bedeute, dass die Fachausschüsse des Rates nicht mehr auf die Empfehlung des Bezirksrates Mitte warten müssten.
Bezirksratsherr Engelke widersprach und erinnerte, dass die Verwaltung auf die
8- Wochen Frist verzichtet habe. Außerdem habe der Oberbürgermeister im Verwaltungsausschuss geäußert, dass die Verwaltung gerne im Juni über die Drucksache entscheiden würde, aber diesbezüglich keinen Druck mache.
Herr Wilshusen äußerte, dass letztendlich der Oberbürgermeister entscheide, ob die Drucksache Sondernutzungssatzung für die Tagesordnungen der Fachausschüsse angemeldet werde.

Bezirksratsherr Albrecht zog den Antrag und damit die eingebrachten Änderungsanträge in die Fraktion.

Auf Wunsch der CDU in die Fraktionen gezogen

TOP 6.2.1.1.
Änderungsantrag zu Drucksache Nr. 0388/2008 "Sondernutzungssatzung"
(Drucks. Nr. 15-0579/2008)

Auf Wunsch der CDU in die Fraktionen gezogen

Änderungsantrag zu DS 0388/2008 "Sondernutzungssatzung"
Thema: Freisitze nach § 7 Abs. 2

(Drucks. Nr. 15-0784/2008)

Auf Wunsch der CDU in die Fraktionen gezogen

TOP 6.2.2.2.

Änderungsantrag zu DS 0388/2008 "Sondernutzungssatzung"
Thema: Farbigkeit und Materialität- keine Uniformität der Innenstadt

(Drucks. Nr. 15-0786/2008)

Auf Wunsch der CDU in die Fraktionen gezogen



TOP 6.2.2.3.
Änderungsantrag zu DS 0388/2008 "Sondernutzungssatzung"
Thema: Fahrradständer nach § 8 Abs. 4

(Drucks. Nr. 15-0792/2008)

Auf Wunsch der CDU in die Fraktionen gezogen

TOP 6.2.2.4.
Änderungsantrag zu DS 0388/2008 "Sondernutzungssatzung"
Thema: Warenbänke nach § 9 Abs. 1

(Drucks. Nr. 15-0794/2008) Auf Wunsch der CDU in die Fraktionen gezogen


TOP 6.2.2.5.
Änderungsantrag zu DS 0388/2008 "Sondernutzungssatzung"
Thema: Warenbänke nach § 9 Abs. 2

(Drucks. Nr. 15-0795/2008)

Auf Wunsch der CDU in die Fraktionen gezogen

TOP 6.2.2.6.
Änderungsantrag zu DS 0388/2008 "Sondernutzungssatzung"
Thema: Werbeaktionen nach § 10 Abs. 1 Satz 1

(Drucks. Nr. 15-0796/2008) Auf Wunsch der CDU in die Fraktionen gezogen

TOP 6.2.2.7.
Änderungsantrag zu DS 0388/2008 "Sondernutzungssatzung"
Thema: Werbeaktionen nach § 10 Abs. 1 Satz 2

(Drucks. Nr. 15-0797/2008)
ändert:

Auf Wunsch der CDU in die Fraktionen gezogen

TOP 6.2.3.1.
Änderungsantrag zur DS 0388/2008 Sondernutzungssatzung
(Drucks. Nr. 15-0937/2008)

Auf Wunsch der CDU in die Fraktionen gezogen

TOP 6.2.4.1.
Änderungsantrag zur Sondernutzungssatzung (DS 0388/2008)
(Drucks. Nr. 15-0904/2008)

Auf Wunsch der CDU in die Fraktionen gezogen





TOP 7.
A N F R A G E N

Bezirksratsherr Haude wies darauf hin, dass es zwischenzeitlich in der Blase doch sehr kalt geworden sei und bat um Verständigung, wie die Tagesordnung noch abgearbeitet werden solle. Bezirksratsherr Engelke schlug vor, die nicht so dringenden Anträge zu vertagen und ggfs. auch einige Anfragen schriftlich beantworten zu lassen.
Es wurde sich darauf verständigt, die Anfragen zu TOP 7.2.1., 7.3.1.schriftlich beantwortet werden. Die Anträge der Tagesordnungspunkte 9.1.1., 9.1.4., 9.2.1. ,9.3.1., 9.3.4. ,9.3.5., 9.4.1.,9..4.2. sowie 9.5.1. werden vertagt. Auch die Genehmigungen der Niederschriften werden vertagt.

TOP 7.1.
der CDU-Fraktion

TOP 7.1.1.
Beleuchtung am Johann-Trollmann-Weg
(Drucks. Nr. 15-0733/2008)
Eine gute Beleuchtung dient immer dem Sicherheitsgefühl der Bürger/innen. Insofern ist das Aufstellen einer zusätzlichen Leuchte zu begrüßen.
Wir fragen deshalb die Verwaltung:

1.) Bedeutet das Aufstellen einer weiteren Leuchte, dass es dort bisher zu dunkel war? Wenn ja, warum hat sie dann nicht schon früher reagiert? 2.) Wie wird das Aufstellen der Leuchte als Kostenfaktor im Rahmen der Straßenausbaubeitragssatzung begründet?

Frau Fenske antwortete sinngemäß wie folgt:
Antwort der Verwaltung zu Frage 1:
Die Beleuchtung wurde zum Installationszeitpunkt als ausreichend angesehen. Dieser Leuchtenbestand wurde im Rahmen der Grunderneuerung überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass die Beleuchtung nicht mehr den heutigen Standards entspricht und die Beleuchtung um eine Leuchte erweitert werden musste.

Antwort der Verwaltung zu Frage 2:
Hierbei handelt es sich um eine Verbesserung der Beleuchtung, daher können die Kosten nach der Straßenausbausatzung umgelegt werden.

TOP 7.1.2.
Stadtteiltreff in der Goethestraße
(Drucks. Nr. 15-0734/2008)
Nach Presseberichten soll die ehemalige Hausmeisterwohnung im Turnhallentrakt renoviert und zum Stadtteiltreff umgebaut werden. Bisherige Aussagen der Verwaltung standen diesem Plan aus nachvollziehbaren Gründen negativ gegenüber. Da die Verwaltung diese Pläne tatsächlich auszuführen gedenkt,

fragen wir deshalb die Verwaltung:

1.) Wird die Verwaltung die für behinderte Bürger notwendigen Zugangsmöglichkeiten, die für entsprechende Treffs vorgeschrieben sind, hier auch schaffen?

2.) Wie hoch werden die Kosten für die Sanierung a) der Turnhalle und b) der Hausmeisterwohnung (mit und ohne Berücksichtigung der Leistungen des Vereins Glocksee-Bauhaus) sein?

Herr Wilshusen antwortete sinngemäß wie folgt:
Allgemeines:
Am 3. Dezember 2007 fand eine Ortsbesichtigung mit einem Vertreter des Glocksee Bauhaus e.V., dem Sprecher der Stadtteilrunde sowie VertreterInnen des FB Gebäudemanagement statt. Hierbei wurde festgestellt, dass Ausbau- und Renovierungsmaßnahmen im
Obergeschoss (ehemalige Hausmeisterwohnung) der Turnhalle nur im Zusammenhang mit einer Sanierung der Gebäudehülle sinnvoll sind.

Antwort der Verwaltung zu Frage 1:
Es gibt keine Planungen die Turnhalle einschließlich der Hausmeisterwohnung behindertengerecht umzubauen.

Antwort der Verwaltung zu Frage 2:
Eine Sanierung der Turnhalle ist nicht geplant.
Eine Haushaltsunterlage Bau aus dem Jahr 2005 endet für die Sanierung von Dach und Fassade mit 243.000 €.
Die Kosten für die Nutzbarmachung der ehemaligen Hausmeisterwohnung wurde vor Ort mit 220.000 € geschätzt, ein eventueller Beitrag der Bauhaus e.V. ist nicht enthalten.
Mittel für eine Sanierung der Turnhalle der GS Goetheplatz stehen im Investitionsplan des FB Gebäudemanagement nicht zur Verfügung.

Bezirksratsherr Prokisch fragte, ob es weiterhin beabsichtigt sei, die Hausmeisterwohnung auszubauen.
Aus Sicht des Gebäudemanagement sei der Ausbau nicht geplant, da keine Mittel im Investitionsplan zur Verfügung stünden, erklärte Herr Wilshusen.

TOP 7.1.3.
Kritik durch Landesrechnungshof
(Drucks. Nr. 15-0735/2008)
Bezirksratsherr Gerberding beantragte zur Geschäftsordnung, dass sich mit der Anfrage nicht befasst werde, da die Pferde auf Spiekeroog den Bezirksrat nicht betreffen. Ggfs. hätte eine entsprechende Ratsanfrage gestellt werden müssen. Bezirksratsherr Prokisch erinnerte daran, dass die Frage im Rahmen der Haushaltsplanberatungen gestellt worden sei und sich die CDU auf die damalige Antwort beziehe.
Bezirksbürgermeisterin Eick stellte den Geschäftsordnungsantrag zur Abstimmung:

Nichtbefassung mit 11/6/0 Stimmen beschlossen.

TOP 7.1.4.
Baumfällungen im Bereich des Operndreiecks
(Drucks. Nr. 15-0736/2008)
In der Bezirksratssitzung vom 21. Januar wurde dem Bezirksrat mitgeteilt, dass 2 – 3 Bäume der Umgestaltung zu weichen hätten. Nach Presseberichten waren es aber erheblich mehr.
Wir fragen deshalb die Verwaltung:

1.) Wie viele Bäume sind nun wirklich gefällt worden? 2.) Wenn es mehr als 3 Bäume waren, warum wurde dann der Bezirksrat falsch informiert?

Frau Fenske antwortete sinngemäß wie folgt:
Antwort der Verwaltung zu Frage 1:
Auf dem Rathenauplatz südlich der Oper wurden am 21.02. dieses Jahres die folgenden 5 Bäume gefällt:

2 Ulmen und 1 Hainbuche an der Rathenaustrasse, die für die Neugestaltung mit neuen Verbindungswegen nicht erhalten werden konnten sowie 1 Berghahorn in der Rasenfläche und 1 Stieleiche neben dem jüdischen Mahnmal. In der Presse wurde am 21.02. diese Anzahl entsprechend angekündigt.

Antwort der Verwaltung zu Frage 2:
In der Bezirksratssitzung am 21.01.2008 wurde der Inhalt der Beschlussdrucksache 0064/2008 vorgetragen. Hier wurde von ca. 2-3 Bäumen gesprochen, die genaue Anzahl stand wegen der noch laufenden Ausführungsplanung noch nicht fest.

Nach Beschluss durch den Bezirksrat wurde im Rahmen der Ausführungsplanung eine weitere Überprüfung aller Bäume im Hinblick auf die geplanten Baumaßnahmen einerseits und eine absehbare Vitalitätsentwicklung andererseits durchgeführt. Dabei wurden an der Eiche und dem Bergahorn grundlegende Schädigungen festgestellt, die einen langfristigen Erhalt der Bäume nicht rechtfertigten. Mit der Neugestaltung sollen im kommenden Winterhalbjahr 2008/2009 neue vitale Jungbäume gepflanzt werden.

TOP 7.1.5.
Gefährdung von Radfahrern/innen in der Königstraße
(Drucks. Nr. 15-0737/2008)
Für die meisten Radfahrer, die den Radweg in der Königstraße benutzen, tendiert dort das Gefühl der Sicherheit auf dem Radweg gen Null.
Wir fragen deshalb die Verwaltung:

1.) Wie beurteilt die Verwaltung die Auswirkungen für den Verkehr und insbesondere für Radfahrer, wenn die Markierung des Radweges ganz entfernt wird? 2.) Sieht die Verwaltung Verbesserungen für die Sicherheit der Radfahrer, wenn der Radweg rot markiert wird, wie es in verschiedenen anderen Bereiche der Stadt zum Schutze der Radfahrer gemacht wurde? 3.) Ist es eine Möglichkeit die Sicherheit für Radfahrer zu steigern, indem die Markierungslinie der Radspur weiter zur Straßenmitte versetzt wird?

Herr Wilshusen antwortete sinngemäß wie folgt:
Antwort der Verwaltung zu Frage 1:
Bei Entfernung der Markierung wäre die alte Situation fast wieder hergestellt. Die Sicherheit für den Radverkehr würde abnehmen, da er keine Führung mehr hat. Zusätzlich würde der Autoverkehr schneller werden und es gäbe Tempo-50 Überschreitungen. Der Radverkehr würde an den Rand abgedrängt werden.

Antwort der Verwaltung zu Frage 2:
Rotmarkierungen sollen nur bei Radfahrstreifen verwendet werden. Bei dieser Form eines schlanken Schutzstreifens wird bewusst darauf verzichtet, da dieser auch zum Ausweichen überfahren werden kann. Die Stadt Hannover verwendet nach Neuesten Stand nur noch Rotmarkierungen in Ausnahmefällen, bei besonderer Gefährdung meistens im Querverkehr, da sonst ein Gewohnheitseffekt eintritt.

Antwort der Verwaltung zu Frage 3:
Eine Steigerung der Sicherheit für den Radverkehr ist nicht unbedingt gegeben. Bei einer Veränderung der Markierung führt es dazu, dass der Kfz-Verkehr wohl häufiger im Begegnungsverkehr den Schutzstreifen der Radfahrer benutzen wird, da die Fahrspuren für Kfz noch mehr eingeengt sind. Radfahrer hätten gegenüber dem fließenden Verkehr eine Sicherheitsminderung, gegenüber dem parkenden Verkehr einen minimalen Sicherheitsgewinn.
Bezirksratsherr Albrecht meinte, dass eine Versetzung der Markierungslinie des Radstreifens in Richtung Straßenmitte durchaus zu einer Erhöhung der Sicherheit führe. Der Abstand der Radfahrer zu den parkenden Autos vergrößere sich und dadurch seien alle Verkehrsteilnehmer gezwungen, achtsamer zu sein.
Herr Wilshusen entgegnete, dass aus Sicht der Verwaltung die derzeitige Situation die größere Sicherheit biete.

TOP 7.2.
der FDP-Fraktion
TOP 7.2.1.
Straßenbahnschienen auf der Hindenburgstraße
(Drucks. Nr. 15-0756/2008)
Der Schienenbetrieb in der Hindenburgstraße ist seit Jahren eingestellt. Die weiterhin im
Straßenbett liegenden aber nicht mehr benötigten Schienenanlagen beeinträchtigen den
Verkehr auf der Hindenburgstraße und die Anwohner erheblich.
Vor diesem Hintergraund fragen wir die Verwaltung:
1. Wie ist der Stand der Planungen für die Sanierung der Hindenburgstraße bzw. warum
liegt noch keine konkrete Planung für die Entfernung des Gleiskörpers vor?
2. Wann ist mit dem Rückbau der Schienenanlagen zu rechen bzw. warum verzögert sich
die in früheren Stellungnahmen der Verwaltung für 2007/2008 in Aussicht gestellte
Sanierung?

Die Anfrage wurde schriftlich beantwortet.
Antwort der Verwaltung zu Frage 1:
Da die Finanzierung des Projektes auf Grund der angespannten Haushaltslage leider nicht absehbar war, wurde eine konkrete Entwurfsplanung bisher nicht vorangetrieben.

Antwort der Verwaltung zu Frage 2:
In der Antwort der Verwaltung zur Drucksache Nr. 15-2080/2007 wurde bereits darauf verwiesen, dass eine Grunderneuerung der Hindenburgstrasse nicht vor 2009 ansteht. Vorbehaltlich der Finanzierung wird von der Verwaltung eine Umsetzung in 2009/2010 angestrebt.

TOP 7.3.
der SPD-Fraktion

TOP 7.3.1.
Brederohochhaus/Justizzentrum
(Drucks. Nr. 15-0766/2008)
Das Bredero-Hochhaus an der Hamburger Alle/Lister Meile sollte nach Plänen der Landesregierung als Justizzentrum für das Arbeits-, Sozial-, Verwaltungs- und Finanzgericht umgebaut werden. Für die Weiterentwicklung des Areals des Rasch- und Weißekreuzplatzes ist die Vermietung des Bredero-Hochhaus ein relevanter Baustein.
Wir fragen die Stadtverwaltung:

1. Wie ist der derzeitige Sachstand?

Die Anfrage wurde schriftlich beantwortet:
Antwort der Verwaltung:
Nach Informationen der zuständigen Stellen beim Land Niedersachsen ist noch keine endgültige Entscheidung für eine Verlagerung der an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet gelegenen Fachgerichte für ein Justizzentrum im Brederohochhaus gefallen.
Herr Minister Busemann möchte sich zunächst einen umfassenden Überblick über das Gesamtprojekt verschaffen.

Im Falle einer „positiven“ Entscheidung für das Brederohochhaus wäre ein Bauantrag für eine Nutzungsänderung notwendig. Über die genaueren Planungsinhalte würde die Verwaltung anhand der Antragsunterlagen dann informieren, sobald diese vorliegen.

Aus Sicht der Verwaltung wäre das Brederohochhaus – in verkehrsgünstiger Lage direkt am Hauptbahnhof – sehr gut als Standort für ein Justizzentrum geeignet.
Möglichkeiten in diesem Sinne von Seiten der Stadt Einfluss zu nehmen bestehen aber nicht.

TOP 7.4.
der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

TOP 7.4.1.
Spielplatz Rosmarinhof
(Drucks. Nr. 15-0778/2008)
Auf dem Spielplatz Rosmarienhof spielen häufig Jugendliche Fußball, wodurch kann es zu Nutzungskonflikten und zu Gefährdungen der dort spielenden Kinder kommen kann.
Wir fragen die Verwaltung vor diesem Hintergrund:
1. Ist der Verwaltung das Problem bekannt?
2. Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung, um das Fußballspielen auf dem Spielplatz zu unterbinden und den Jugendlichen eine Ersatzfläche zu bieten?

Herr Wilshusen beantwortete die Anfrage sinngemäß wie folgt:
Antwort der Verwaltung zu Frage 1:
Die Verwaltung verweist in diesem Zusammenhang auf die Entscheidung zu
Drucks.Nr. 15- 2364/2007 N1 .
Grundsätzlich bestehen gegen informelle Bewegungsspiele auf den Rasenflächen keine Bedenken.
Nutzungskonflikte sind der Verwaltung nicht bekannt. Die Verwaltung wird den zuständigen Parkranger informieren, damit er die Spielplatzfläche mit in seine Runde aufnimmt. In diesem Zusammenhang wird um Mitteilung gebeten, zu welchen Zeiten die Nutzungskonflikte auftreten, damit der Parkranger gezielter dort auftreten kann.

Antwort der Verwaltung zu Frage 2:
Eine offiziell ausgewiesene Ersatzfläche zum Fußball spielen gibt es nicht.
Da das Fußballspielen toleriert wird, sieht die Verwaltung keine Möglichkeit (z.B. durch eine entsprechende Beschilderung) das Fußballspielen zu unterbinden.

Bezirksbürgermeiterin Eick wies darauf hin, dass hierzu eine Eingabe vorliege, die als Anlage 4 zu Protokoll gegeben werde.

TOP 7.4.2.
Verunreinigung des Sonnenspielplatzes
(Drucks. Nr. 15-0779/2008)

Der Sonnenspielplatz in der Eilenriede erfreut sich großer Beliebtheit und wird von vielen Kindern ganzjährig genutzt. In den Wintermonaten findet jedoch durch die zuständige Firma nur einmal in der Woche eine Reinigung statt. Eine Bürgerin hat uns darauf hingewiesen, dass sich dort nun vermehrt Scherben und Unrat sammeln, die von Jugendlichen dort hinterlassen werden und eine Gefährdung für spielende Kinder darstellen können.
Wir fragen die Verwaltung vor diesem Hintergrund:
1. Ist der Verwaltung das Problem bekannt?
2. Ist es üblich, dass stark frequentierte Spielplätze nur zu bestimmten Jahreszeiten mehrmals in der Woche gereinigt werden?
3. Wird der Spielplatz von der Polizei auch in den Abendstunden kontrolliert?

Frau Fenske beantwortet die Anfrage sinngemäß wie folgt:
Antwort der Verwaltung zu Frage 1 und 2:
Viele stark frequentierte Spielplätze in Hannover werden in den Wintermonaten in der Regel nicht so stark besucht, deshalb ist hier im Winter eine Reinigung einmal wöchentlich ausreichend. Dies gilt auch für den Sonnenspielplatz in der Eilenriede. Der Sonnenspielplatz wird ab dem 01.04.2008 turnusgemäß wieder dreimal wöchentlich montags, mittwochs und freitags gereinigt.

Der zuständige Parkranger ist fast täglich auf dem Sonnenspielplatz vor Ort und hat entsprechende Verunreinigungen bisher nicht beobachten können. Er wird den Spielplatz weiterhin häufig kontrollieren und ein besonderes Auge auf Verunreinigungen haben.

Antwort der Verwaltung zu Frage 3:
Laut Aussage der Polizeiinspektion Am Welfenplatz wird der Sonnenspielplatz regelmäßig kontrolliert, mindestens wöchentlich bis täglich zu unterschiedlichen Tageszeiten. Diese Kontrollen werden jedoch nicht protokolliert. Dem Fachbereich Umwelt und Stadtgrün wurde von der Polizeiinspektion zugesichert, den Spielplatz in nächster Zeit gezielt abends zu kontrollieren.
Bezirksratsherr Haude bemerkte, dass die Spielplätze auch im Winter bei trockenem Wetter genutzt werden und bat auch um häufigere Reinigung in der Winterzeit.

TOP 7.4.3.
Kreuzungsbereich Friedrichswall/Leibnizufer
(Drucks. Nr. 15-0780/2008)
Der Antrag 15-2940/2007 der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen bezüglich der Verbesserung der Sicherheit von FahrradfahrerInnen an der Kreuzung Friedrichswall/Leibnizufer wurde am 25.03.2008 mit dem Hinweis abgelehnt, dass frühestens 2009 an eine Umgestaltung gedacht werden kann und nach Auskunft von Polizei und Straßenverkehrsbehörde hier kein Unfallschwerpunkt sei. In der Presse war nun am 28.03.2008 von einem Unfall mit einem Fahrradfahrer an o.g. Kreuzung zu lesen, der scheinbar am 27.03.2008 passierte.
Wir fragen die Verwaltung vor diesem Hintergrund:
1. Wie viele Unfälle gab es an dieser Kreuzung in den letzten fünf Jahren, in die FahrradfahrerInnen verwickelt waren?
2. Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung, an dieser Kreuzung bis zu einem Umbau die Sicherheit für RadfahrerInnen zu verbessern?


Herr Wilshusen beantwortete die Anfrage sinngemäß wie folgt:
Antwort der Verwaltung zu Frage 1:
Eine Abfrage bei der Polizei ergab folgende registrierte Unfallzahlen mit Radfahrern für den Bereich des freien Rechtsabbiegers Friederikenplatz in das Leibnizufer:


2004: 2 Verkehrsunfälle Rad/PKW mit jeweils einer leicht verletzen Person.
2005: 3 Verkehrsunfälle, 2 x Rad/PKW mit jeweils einer leicht verletzten Person, 1 x Rad/Rad mit zwei leicht verletzten Personen
2006: keine Verkehrsunfälle mit Radfahrerbeteiligung
2007: 1 Verkehrsunfall Rad/PKW, keine Personenschäden
2008: 1 Verkehrsunfall Rad/PKW auf dem Fußgängerüberweg, eine leicht verletzte Person

Aufgrund der Unfallzahlen und der Verkehrsdichte in diesem Bereich kann die Querung des freien Rechtsabbiegers als unauffällig bezeichnet werden. Der angesprochene aktuelle Unfall ereignete sich, weil ein Radfahrer nicht die vorgegebene Furt, sondern verkehrswidrig den Fußgängerüberweg (FGÜ) benutzte. Hierdurch wird auch die Problematik hinsichtlich einer Verlegung der Radwegführung neben den Fußgängerüberweg deutlich, da auch dann kein Vorrang des Radverkehrs gegeben wäre.

Antwort der Verwaltung zu Frage 2:
Der Kfz-Verkehr im freien Rechtsabbieger wird durch Zeichen 138 StVO (Radfahrer kreuzen) auf die Gefahr hingewiesen. Die Fahrradfurt ist mit Piktogramm und Pfeilen in beiden Richtungen zusätzlich gekennzeichnet. Für die Fahrradfahrer sind in beiden Richtungen Zeichen 205 StVO (Vorfahrt gewähren!) aufgestellt und Haltelinien markiert. Eine rote Einfärbung der Radfurt kann nicht erfolgen, da dies nur bei vorfahrtsberechtigten Verkehrsbeziehungen vorgenommen wird. Aufgrund der obigen Ergebnisse sieht die Verwaltung derzeit keine Möglichkeit, aber auch keine Notwendigkeit, Veränderungen in diesem Bereich vorzunehmen.

TOP 8.
EIGENE MITTEL des Stadtbezirksrates

TOP 8.1.
Antrag der CDU-Fraktion

TOP 8.1.1.
Zuwendung an den Hort der Evangelischen Jugendhilfe
(Drucks. Nr. 15-0740/2008)
Bezirksratsherr Gerberding wies darauf hin , dass der Hermann Bödeker e.V.zwei Zuwendungsanträge gestellt habe und noch Klärungsbedarf vorliege. Bezirksratsherr Prokisch stellte den Antrag bis zur nächsten Sitzung zurück.

Antrag

Es wird empfohlen zu beschließen:
Der Hort der evangelischen Jugendhilfe erhält einen Zuschuss in Höhe von bis zu 1.350,00 € für die Erneuerung der Bodenbelege und Renovierungsarbeiten.

zurückgestellt

TOP 8.2.
Gemeinsame Anträge der CDU-Fraktion und der FDP-Fraktion

TOP 8.2.1.
Zuwendung an den Verein für Konfliktschlichtung und Wiedergutmachung "Waage e.V."
(Drucks. Nr. 15-0738/2008)


Antrag
Es wird empfohlen zu beschließen:
Dem Verein Waage e.V. wird ein Zuschuss in Höhe von bis zu 1.000 € für die Renovierung und Neuausstattung der Räume gewährt.

Auf Wunsch der SPD in die Fraktionen gezogen

TOP 8.2.2.
Zuwendung an den Sportverein DSV 78
(Drucks. Nr. 15-0739/2008)

Im Interkreis wurde sich auf eine Zurückstellung des Antrages verständigt.

Antrag
Es wird empfohlen zu beschließen:
Der DSV 78. erhält einen Zuschuss in Höhe von bis zu 2.000,00 € im Rahmen der energetischen Sanierung der Sporthalle.

zurückgestellt

TOP 8.3.
Gemeinsame Anträge der SPD-Fraktion und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

TOP 8.3.1.
Zuwendung Straßenfest Fundstraße
(Drucks. Nr. 15-0767/2008)

Antrag
Der Bezirksrat möge beschließen:
Der Oststadt e.V. erhält eine Zuwendung aus den Mitteln des Bezirksrates Mitte in der Höhe von bis zu 1.300,- €. Diese dient als Ausfallbürgschaft für witterungsbedingte Eventualverluste für das Straßenfest in der Fundstraße am 31. August 2008.

Einstimmig

TOP 8.3.2.
Zuwendung Rasensportverein Hannover von 1926 e.V.
(Drucks. Nr. 15-0768/2008)

Antrag
Der Bezirksrat möge beschließen:
Der Rasensportverein Hannover v. 1926 e.V. erhält aus Mitteln des Stadtbezirksrates Mitte eine Zuwendung in Höhe v. 1.000 €. Die Zuwendung in vorgenannter Höhe wird nur unter Berücksichtigung des Finanzierungsplan des RSV e.V. ausgezahlt.

Auf Wunsch der CDU in die Fraktionen gezogen

TOP 9.
A N T R Ä G E

TOP 9.1.
der CDU-Fraktion

TOP 9.1.1.
Verunreinigung des Bürgersteigs in der Humboldtstraße
(Drucks. Nr. 15-0323/2008)
Antrag
Es wird empfohlen zu beschließen:
Vor dem Eingang des Supermarktes in der Calenberger Esplanade an der Humboldtstraße wird ein Abfallbehälter mit Aschenbecher aufgestellt.

Vertagt

TOP 9.1.2.
Grunderneuerung Johann-Trollmann-Weg
(Drucks. Nr. 15-0741/2008)
Bezirksratsherr Gerberding zeigte sich verwundert über den Antrag, da die Landeshauptstadt Hannover verpflichtet sei, die Straßenausbaubeitragssatzung anzuwenden.
Bezirksratsherr Prokisch bestätigte die Verpflichtung der Stadt. In diesem Falle stelle sich der Sachverhalt aber anders dar. Wäre die Stadt ihren Aufgaben der Pflege und Instandhaltung regelmäßig nachgekommen, bestünde jetzt nicht die Notwendigkeit einer Erneuerung des Weges.
Bezirksratsherr Engelke führte aus, dass die Stadt zur Anwendung der Straßenausbaubeitragssatzung verpflichtet worden sei, da die Stadt so viele Schulden gehabt habe und man eine Einnahmequelle benötigt habe.
Hätte die Stadt wirtschaftlicher gearbeitet, müsste der Bürger nicht noch zusätzlich zu den Steuern an den Ausbaukosten beteiligt werden. Wenn dies jetzt aber der Fall sei, sollte der Bürger doch wenigstens die Möglichkeit erhalten, sich auch inhaltlich an den Planungen zu beteiligen. Die FDP-Fraktion werde dem Antrag zustimmen.

Antrag
Es wird empfohlen zu beschließen:
Im Rahmen der Grunderneuerung des Johann-Trollmann-Wegs wird die Straßenausbaubeitragssatzung nicht angewandt.

6 Stimmen dafür, 11 Stimmen dagegen, 0 Enthaltungen

TOP 9.1.3.
Möglichkeiten zum Skaten in Citynähe
(Drucks. Nr. 15-0742/2008)
Antrag
Es wird empfohlen zu beschließen:
Die Verwaltung wird aufgefordert zu prüfen, welche Plätze (Raschplatz, Andreas-Hermes-Platz, Trammplatz, Klagesmarkt etc.) in Citynähe zum Skaten besser geeignet sind als der Andreae-Platz und die Gestaltung unter Beteiligung der Betroffenen (Skater und Anwohner) zu planen.

Auf Wunsch der FDP in die Fraktionen gezogen

TOP 9.1.4.
Schließung des Kiosks an der Warmbüchenstraße/Arnswaldstraße
(Drucks. Nr. 15-0743/2008)
Antrag
Es wird empfohlen zu beschließen:
Die Verwaltung wird aufgefordert Möglichkeiten für den Erhalt des Kiosks zu entwickeln und dabei auch dessen Verlegung in Richtung Marienstraße in die Überlegungen einzubeziehen.

Vertagt

TOP 9.2.
der FDP-Fraktion

TOP 9.2.1.
Straßenbenennung eines Straßenabschnitts im Bereich Ferdinand-Wilhelm-Fricke Weg
(Drucks. Nr. 15-0760/2008)
Antrag
Der Bezirksrat möge beschließen:
Der Rat der Landeshauptstadt Hannover wird gebeten, den in der Anlage mit einem
schwarzen Balken markierten Straßenabschnitt, der vom Ferdinand-Wilhelm-Fricke-
Weg in östliche Richtung abgeht und bis zum Lodemannweg führt, nach Horst
Podlasly zu benennen.

vertagt

TOP 9.3.
der SPD-Fraktion

TOP 9.3.1.
Forum des Landesmuseums
(Drucks. Nr. 15-0769/2008)
Antrag
Der Bezirksrat möge beschließen:
Die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Hannover wird gebeten, auf die Landtagsverwaltung des Bundeslandes Niedersachsen in geeigneter Weise einzuwirken, dass das Forum des Landesmuseums in der Altstadt Hannover (ehem. Haus der v. Cölln Gesellschaft) zügig wieder vermietet oder ggfs. verkauft wird.

vertagt

TOP 9.3.2.
Offener Bücherschrank Altstadt
(Drucks. Nr. 15-0771/2008)
Antrag
Der Bezirksrat möge beschließen:
Die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Hannover wird beauftragt, einen "Offenen Bücherschrank“ auf dem Platz an der Marktkirche aufzustellen. Die Finanzierung wird durch die Sparkasse Hannover in Höhe von 1.000,-- € übernommen.

Die Koordinierung hinsichtlich Bau und Aufbau wird vom FB 43.22, Stadtteilkulturarbeit der Stadt Hannover, Koordinationsbereich Nord-West, übernommen.
Die Bezirksbürgermeisterin wird gebeten, ähnlich wie beim „Offenen Bücherschrank“ in der Calenberger Neustadt, eine Einweihungsfeier zu organisieren und entsprechend einzuladen.
Sollten Mehrkosten anfallen, werden diese vom Bezirksrat Mitte getragen.

Einstimmig


TOP 9.3.3.
Stadttafel Kreuzkirche
(Drucks. Nr. 15-0772/2008)
Antrag
Der Bezirksrat möge beschließen:
Die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Hannover wird beauftragt, im Zuge der Erneuerung der Stadttafeln, das städtische Hinweisschild an der Kreuzkirche mit dem Hinweis zu versehen, dass sich in der Kreuzkirche der Kreuzigungsaltar von Lucas Cranach dem Älteren von 1537 befindet.

16 Stimmen dafür, 1 Stimme dagegen, 0 Enthaltungen

TOP 9.3.4.
GVH-Tickets/Cards
(Drucks. Nr. 15-0773/2008)
Antrag
Der Bezirksrat möge beschließen:
Die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Hannover wird gebeten auf die Region Hannover einzuwirken, dass
1. im Tarifgebiet der Landeshauptstadt Hannover die Preise für GVH-Ticket-Zonen genau wie die Card-Zonen (H1 und H2) eingerichtet werden.
2. das Kurz-Streckenticket auch auf den Regio-Buslinien 300, 500 und 700 anerkannt werden, da es mobilitätseingeschränkten BewohnerInnen der Calenberger Neustadt derzeit nur über die ÜSTRA-Buslinie 120 möglich ist, sowohl in die Innenstadt, als auch in den Stadtteil Linden zu fahren.

vertagt

TOP 9.3.5.
Fahrgasthinweise Aegidientorplatz
(Drucks. Nr. 15-0774/2008)
Antrag
Der Bezirksrat möge beschließen:
Die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Hannover wird gebeten auf die Region Hannover einzuwirken, dass in den Stadtbahnen der C-Linie vor der U-Bahn Station Aegidientorplatz die Haltstellenansage auch auf die Umsteigebeziehung in Richtung Hauptbahnhof hingewiesen wird.

vertagt

TOP 9.4.
der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

TOP 9.4.1.
Erarbeitung eines Konzeptes "Motor aus bei roter Ampel"
(Drucks. Nr. 15-0781/2008)
Antrag
Der Bezirksrat möge beschließen:
Die Verwaltung wird gebeten ein Konzept „Motor aus bei roter Ampel“ zu erarbeiten, um an Ampelkreuzungen mit längeren Wartezeiten AutofahrerInnen dazu zu animieren, bei rot zeigender Ampel den Motor auszuschalten (z.B. in Form von Hinweisschildern oder LED-Anzeigen).

Vertagt

TOP 9.4.2.
Fußgängerüberweg Schackstraße
(Drucks. Nr. 15-0782/2008)
Antrag
Der Bezirksrat möge beschließen:
Die Verwaltung wird gebeten, auf der Schackstraße in Höhe der Einmündung Gneisenaustraße einen Fußgängerüberweg einzurichten.

Vertagt

TOP 9.5.
von Bezirksratsfrau Beimes (DIE LINKE.)

TOP 9.5.1.
Abfuhr von Elektro-Schrott im Bereich der Umweltzone
(Drucks. Nr. 15-0045/2008)
Antrag
Der Bezirksrat möge beschließen:
Die Stadtverwaltung wird beauftragt, mit der Region Hannover und der
Abfallentsorgungsgesellschalt a-ha zu vereinbrren, dass künftig eine Abholung von Elektroschrott innerhalb des Stadtbezirkes Mitte durch a-ha aus den Haushalten bzw. haushaltsnah in den Stadtteilen erfolgt.

Vertagt

TOP 10.
Genehmigung von Niederschriften

TOP 10.1.
Genehmigung der Niederschrift über die gemeinsame Sitzung mit dem Stadtbezirksrat Linden-Limmer am 18.02.2008

Vertagt

TOP 10.2.
Genehmigung der Niederschrift über die Sitzung am 18.02.2008

Vertagt

TOP 11.
Informationen über Bauvorhaben

Herr Zunft gab folgende Eckdaten für den Bau der Benno-Ohnesorg-Brücke bekannt:
- der Leitungsbau läuft, die Verkehrsführung ist eingeschränkt (nur je 1 Fahrstreifen für Kfz je Richtung), aber in alle Richtungen offen
- ab 28.4.08 beginnen die Gleisverlegungen auf die südliche Brückenhälfte, dafür Sperrung der Richtung stadteinwärts für Kfz, Dauer ca. 6 Wochen
- ab Anfang Juni 08 beginnt der eigentlichen Brückenbau, bzw. zunächst der Abriss, Verkehrsführung ähnlich wie jetzt, also eingeschränkt, aber in alle Richtungen offen
- Verkehrsführung wird intensiv von der Verkehrsbehörde beobachtet und wenn erforderlich


ggfs. kurzfristig angepasst.

Bezirksratsherr Engelke bedankte sich bei den Mitgliedern des Bezirksrats für den Mut, die Sitzung in der Blase durchzuführen und beim Pavillon für die gute Durchführung des Projekts.

Bezirksratsherr Jautz sagte, dass er auf Grund eines Umzuges sein Mandat niederlegen müsse und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und wünschte weiterhin gutes Gelingen für die Arbeit im Stadtbezirk.


Bezirksbürgermeisterin Eick schloss die Sitzung um 21.45 Uhr.

für die Niederschrift




Eick Wilshusen Fenske
Bezirksbürgermeisterin Koordinator Sachbearbeiterin