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Landeshauptstadt Hannover -18.62.01 - Datum 27.11.2008

NIEDERSCHRIFT

22. Sitzung des Stadtbezirksrates Mitte am Montag, 10. November 2008,
Rathaus, Hodlersaal

Beginn 19.00 Uhr
Ende 22.20 Uhr
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Anwesend:

(verhindert waren)

Bezirksbürgermeister Folta (SPD)
Stellv. Bezirksbürgermeister Nebendahl (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
Bezirksratsherr Albrecht (CDU)
Bezirksratsfrau Beimes (DIE LINKE.)
Bezirksratsfrau Dr. Clausen-Muradian (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
Bezirksratsfrau Eick (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
Beigeordneter Engelke (FDP)
Bezirksratsherr Gerberding (SPD)
Bezirksratsherr Dr. Hahn (CDU)
Bezirksratsherr Haude (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
Bezirksratsfrau Holz (CDU)
Bezirksratsfrau Konopinska (CDU)
(Bezirksratsherr Lips) (SPD)
Bezirksratsfrau Mc Court (FDP)
Bezirksratsherr Müller (SPD)
Bezirksratsfrau Palma-Ricardo (SPD)
Bezirksratsherr Prokisch (CDU)
Bezirksratsherr Dipl.-jur. Sandow (SPD)
Bezirksratsherr Sill (SPD)

Beratende Mitglieder:
(Ratsfrau Barth) (CDU)
(Ratsherr Degenhardt) (SPD)
(Ratsfrau Kuznik) (SPD)
(Ratsherr Dr. Tilsen) (FDP)
(Ratsfrau Westphely) (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

Verwaltung:
Herr Lessing Dezernat III
Frau Göttler Bereich Rats- und Stadtbezirksangelegenheiten
Herr Selig Bereich Rats- und Stadtbezirksangelegenheiten
Herr Zunft FB Planen und Stadtentwicklung
Frau Fenske Bereich Rats- und Stadtbezirksangelegenheiten




Presse:
Herr von Meding HAZ
Herr Schinkel HAZ / Stadt- Anzeiger

Tagesordnung:

I. Ö F F E N T L I C H E R T E I L

1. Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit sowie Feststellung der Tagesordnung

2. Wahl der Bezirksbürgermeisterin / des Bezirksbürgermeisters

3. Wahl der Stellvertretenden Bezirksbürgermeisterin / des Stellvertretenden Bezirksbürgermeisters

4. EINWOHNER- und EINWOHNERINNENFRAGESTUNDE

5. Bericht der Stadtbezirksmanagerin

6. E N T S C H E I D U N G

6.1. Erneuerung des Kinderspielplatzes Maschpark, Hannover Mitte
(Drucks. Nr. 15-2180/2008 mit 2 Anlagen)

6.1.1. Änderungsantrag zur Drucksache 15-2180/2008:
Neugestaltung des Spielplatzes Maschpark am Rathaus

(Drucks. Nr. 15-2498/2008)

6.1.1.1. Interfraktioneller Änderungsantrag zur Drucksache 15-2180/2008:
Neugestaltung des Spielplatzes Maschpark am Rathaus

(Drucks. Nr. 15-2498/2008 N1)

7. A N H Ö R U N G E N

7.1. Weiterführung der Diamorphin-Therapie in Hannover
(Drucks. Nr. 2418/2008 mit 1 Anlage)

7.2. Bebauungsplan Nr. 1293, 2. Änderung - Andreas-Hermes-Platz,
Bebauungsplan der Innenentwicklung;
Beschluss zur frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit, Aufstellungsbeschluss

(Drucks. Nr. 2465/2008 mit 4 Anlagen)

7.3. Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 522, 3. Änderung - Center am Kröpcke
Beschluss zur frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit,
Aufstellungs- und Einleitungsbeschluss

(Drucks. Nr. 2482/2008 mit 6 Anlagen)

7.4. Anhörung zum Haushaltsplanentwurf 2009

7.4.1. Haushaltssatzung 2009
(Drucks. Nr. 1843/2008 mit 2 Anlagen)

7.4.1.1. Änderungsantrag zur Drucks. Nr. 1843/2009, Haushaltsplanentwurf 2009, hier Aufteilung der eigenen Haushaltsmittel 2009/Verfügungsmittel des Stadtbezirksrats Mitte
(Drucks. Nr. 15-2672/2008)

7.4.1.2. Änderungsanträge des Stadtbezirksrats Mitte zur Drucks. Nr. 1843/2008; Haushaltsplanentwurf 2009
(Drucks. Nr. 15-2673/2008)

7.4.2. Mittelfristige Finanzplanung 2008 - 2012
(Drucks. Nr. 1844/2008 mit 1 Anlage)

7.4.3. Beratungsunterlagen für die Stadtbezirksräte im Haushaltsplan 2009
(Informationsdrucks. Nr. 15-1847/2008 mit 1 Anlage)

7.4.4. Haushaltsplan 2009 - Haushaltsmittel für die Stadtbezirksräte
(Informationsdrucks. Nr. 15-1938/2008 mit 1 Anlage)

8. A N F R A G E N

8.1. der CDU-Fraktion

8.1.1. Gemarkung Hannover, Bebauungsplan 352, 2. Änderung: Flur 43, Flurstück 63/6 und Flurstück 80/3 (Fläche zwischen Bahnhofstraße, Georgstraße und Große Packhofstraße)
(Drucks. Nr. 15-2499/2008)

8.1.2. Aufgabe des Hortplatzausbaus
(Drucks. Nr. 15-2500/2008)

9. EIGENE MITTEL des Stadtbezirksrates

9.1. Gemeinsamer Antrag von der SPD-Fraktion und der Fraktion
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

9.1.1. Zuwendung Arbeitsgemeinschaft Resohelp
(Drucks. Nr. 15-2493/2008)

10. A N T R Ä G E

10.1. gemeinsamer Antrag der SPD-Fraktion und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

10.1.1. Fußgängerüberwege Operndreieck
(Drucks. Nr. 15-2241/2008)

10.2. der CDU-Fraktion

10.2.1. Einrichtung eines Fahrradhäuschens im Bereich der Holscherstraße
(Drucks. Nr. 15-2285/2008)

10.3. der SPD-Fraktion

10.3.1. Ortstermin Kinderspielplatz Altstadt
(Drucks. Nr. 15-2494/2008)

11. Genehmigung der Niederschrift über die Sitzung am 06.10.2008

12. Informationen über Bauvorhaben





I. Ö F F E N T L I C H E R T E I L

TOP 1.
Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit sowie Feststellung der Tagesordnung
Bezirksbürgermeisterin Eick eröffnete die Sitzung und stellte die ordnungsgemäße Einberufung und Beschlussfähigkeit fest.
Zur Tagesordnung bemerkte Bezirksbürgermeisterin Eick, dass die Antwort zur Anfrage des Tagesordnungspunktes 8.1.1. im nichtöffentlichen Teil der Sitzung gegeben werde. Die CDU-Fraktion als Anfragestellerin signalisierte, dass die Anfrage auch schriftlich beantwortet werden könne. Bezirksbürgermeisterin Eick wies darauf hin, dass Tagesordnungspunkt 13 abgesetzt werde und Tagesordnungspunkt 14 sich erledigt habe und damit dann der nichtöffentliche Teil der Sitzung entfalle. Bezirksratsherr Albrecht entgegnete, dass der Tagesordnungspunkt 14 nicht entfallen könne, da der Bezirksrat über die Vergabe des Bürgerpreises noch keinen Beschluss gefasst habe. Obwohl es eine einvernehmliche Empfehlung aus dem Interkreis gebe, müsse noch ein Beschluss im Bezirksrat erfolgen. Bezirksbürgermeisterin Eick meinte, dass bei Einstimmigkeit über die Vergabe in der Vergangenheit kein Beschluss erfolgt sei, aber wenn die CDU-Fraktion dieses beantrage, bleibe der Tagesordnungspunkt 14 auf der Tagesordnung. Bezirksratsherr Haude wies darauf hin, dass die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN den Antrag zu TOP 10.1.1. zurückstelle. Bezirksratsherr Gerberding führte aus, dass die SPD-Fraktion den Tagesordnungspunkt 10.3.1. als erledigt ansehe, da die Verwaltung mittlerweile einen Ortstermin anberaumt habe.
Die so geänderte Tagesordnung wurde einstimmig bestätigt.

TOP 2.
Wahl der Bezirksbürgermeisterin / des Bezirksbürgermeisters
Bezirksbürgermeisterin Eick erklärte ihren Verzicht auf das Amt als Bezirksbürgermeisterin im Stadtbezirksrat Mitte und wies darauf hin, dass das Amt dadurch neu besetzt werden müsse. Gleichzeitig habe der Stellvertretende Bezirksbürgermeister Rainer Folta seinen Amtverzicht zum heutigen Tage erklärt.
Bezirksratsfrau Eick blickte auf 12 Jahre Bezirksratsarbeit mit 5 Jahren als Bezirksbürgermeisterin und 7 Jahren als Stellvertretende Bezirksbürgermeisterin zurück und dankte insbesondere den Bezirksratsmitgliedern und der Verwaltung für die konstruktive Zusammenarbeit, den Vertretern der Presse, die sehr informativ und fair über den Bezirksrat berichtet haben, den Bürgerinnen und Bürgern für die Unterstützung und das Engagement und der Polizei, die regelmäßig an den Bezirksratssitzungen teilgenommen habe und immer wieder wichtige Anregungen gegeben habe.
Von den vielen Projekten und Initiativanträgen lagen ihr (Sprecherin) manche sehr am Herzen. Einige seien noch abzuschließen, wie die Fahrstuhlanlage an der Waterloostation oder der Bolzplatz in der Calenberger Neustadt.
Anschließend berichtete Bezirksratsfrau Eick über einzelne Projekte und Initiativen aus den Stadtteilen und hob die Gründung des Integrationsbeirates sowie den Runden Tisch zur Kriminalitätsprävention hervor.
Außerdem informierte Bezirksratsfrau Eick über den Neujahrsempfang des Stadtbezirksrates Mitte am 24.01.2009 und der dann stattfindenden Bürgerpreisverleihung 2008.

Bezirksratsfrau Eick wies darauf hin, dass sie zur Wahl der Bezirksbürgermeisterin oder des Bezirksbürgermeisters den Vorsitz nunmehr an das an Lebensjahren älteste Anwesende und hierzu bereite Bezirksratsmitglied abgeben werde. Herr Müller habe ihr mitgeteilt, dass er bereit sei, den Vorsitz zu übernehmen und die Wahl zu leiten.

Bezirksratsfrau Eick übergab den Vorsitz an Bezirksratsherrn Müller.

Die Fraktionen und die Einzelvertreterin dankten Bezirksratsfrau Eick für die geleistete Arbeit als Bezirksbürgermeisterin.

Bezirksratsherr Müller dankte Bezirksratsfrau Eick im Namen des Bezirksrates für Ihre langjährige Tätigkeit und überreichte einen Blumenstrauß.

Bezirksratsherr Müller teilte mit, dass der Stadtbezirksrat gemäß § 55 b Abs. 3 NGO aus seiner Mitte für die Dauer der Wahlperiode die Bezirksbürgermeisterin oder den Bezirksbürgermeister wählt. Außerdem machte er darauf aufmerksam, dass nach § 48 Abs. 1 NGO schriftlich gewählt wird. Ist nur ein Wahlvorschlag gemacht, wird, wenn niemand widerspricht, durch Zuruf gewählt. Auf Verlangen eines Bezirksratsmitgliedes ist geheim zu wählen.

Er bat nunmehr um Wahlvorschläge.

Bezirksratsherr Haude schlug Bezirksratsherrn Folta vor.

Bezirksratsherr Prokisch schlug Bezirksratsherrn Albrecht vor.

Bezirksratsherr Engelke beantragte daraufhin geheime Wahl.

Bezirksratsherr Müller führte aus, da geheime Wahl verlangt wurde, schlage er vor, eine Wahlkommission zu bilden und bat die Fraktionen um die Benennung der Mitglieder für die Wahlkommission.

Vorgeschlagen wurden Bezirksratsherr Dr. Hahn (CDU), Bezirksratsherr Sandow (SPD), Bezirksratsherr Haude (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) und Bezirksratsherr Engelke (FDP).
Details verbergen für Einladungstext
Bezirksratsherr Müller führte aus, da geheime Wahl verlangt wurde, werde er jetzt die stimmberechtigten Bezirksratsmitglieder in alphabetischer Reihenfolge aufrufen und bitten, in der Wahlkabine ihre Entscheidung zu treffen. Zur Klarstellung wies er noch einmal darauf hin, dass Wahlvorschlag 1 Herr Folta und Wahlvorschlag 2 Herr Albrecht ist.

Nach dem Wahlgang bat er die Wahlkommission, das Wahlergebnis zu ermitteln und unterbrach bis dahin die Sitzung.

Nach der Sitzungsunterbrechung verkündete Bezirksratsherr Müller folgendes Ergebnis des ersten Wahlganges:

Abgegeben wurden 18 Stimmen
gültige Stimmen 18
ungültige Stimmen 0

Auf Herrn Folta entfielen 10 Stimmen und auf Herrn Albrecht 7 Stimmen. Außerdem lag eine Enthaltung vor.

Damit hat Herr Folta die nach § 48 Abs. 2 Satz 1 NGO erforderliche Mehrheit von 10 Stimmen erhalten und ist zum Bezirksbürgermeister gewählt.
Bezirksratsherr Müller fragte, ob Herr Folta die Wahl annehme. Nachdem Bezirksbürgermeister Folta dies bejaht hatte, beglückwünschte Bezirksratsherr Müller ihn zu seiner Wahl und bat ihn, seinen Platz jetzt einzunehmen und die Leitung der Sitzung zu übernehmen.

Bezirksbürgermeister Folta bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und sagte, er wolle sich bemühen, die begonnene erfolgreiche Arbeit im Stadtbezirk fortzusetzen. Weiterhin dankte Bezirksbürgermeister Folta Frau Eick für Ihre Arbeit und bemerkte, dass

im Rahmen des Neujahrsempfanges eine offizielle Verabschiedung von Frau Eick als Bezirksbürgermeisterin stattfinden werde.
Außerdem finde im Anschluss an die Sitzung ein kleiner Umtrunk für die Bürgerinnen und Bürger und für die Mitglieder des Bezirksrats statt.

TOP 3.
Wahl der Stellvertretenden Bezirksbürgermeisterin / des Stellvertretenden Bezirksbürgermeisters
Bezirksbürgermeister Folta wies darauf hin, dass der Stadtbezirksrat gemäß § 55 b NGO aus seiner Mitte für die Dauer der Wahlperiode die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin oder den stellvertretenden Bezirksbürgermeister zu wählen hat. Er machte außerdem darauf aufmerksam, dass nach § 48 Abs. 1 NGO schriftlich gewählt wird. Ist nur ein Wahlvorschlag gemacht, wird, wenn niemand widerspricht, durch Zuruf gewählt. Auf Verlangen eines Bezirksratsmitgliedes ist geheim zu wählen. Sodann bat Bezirksbürgermeister Folta um Wahlvorschläge.

Bezirksratsherr Gerberding schlug Bezirksratsherrn Nebendahl vor und Bezirksratsherr Engelke Bezirksratsfrau Mc Court.

Bezirksratsherr Engelke beantragte geheime Wahl.

Bezirksbürgermeister Folta sagte, da geheime Wahl verlangt wurde, schlage er vor, die Wahlkommission der Bezirksbürgermeisterwahl beizubehalten.

Bezirksbürgermeister Folta führte weiter aus, da geheime Wahl verlangt wurde, rufe er jetzt die stimmberechtigten Bezirksratsmitglieder nach alphabetischer Reihenfolge auf und bitte sie, in der Wahlkabine ihre Entscheidung zu treffen. Zur Klarstellung machte er noch einmal deutlich, dass Wahlvorschlag 1 Bezirksratsherr Nebendahl und Wahlvorschlag 2 Bezirksratsfrau Mc Court sei.
Nach dem Wahlgang bat Bezirksbürgermeister Folta die Wahlkommission, das Wahlergebnis zu ermitteln und ihm danach bekannt zu geben. Bis dahin unterbrach er die Sitzung.

Nach einer Sitzungsunterbrechung verkündete Bezirksbürgermeister Folta folgendes Wahlergebnis:

Abgegeben wurden 18 Stimmen
gültige Stimmen: 18
ungültige Stimmen: 0

Von den gültigen Stimmen entfielen auf Bezirksratsherrn Nebendahl 10 Stimmen und auf Bezirksratsfrau Mc Court 8 Stimmen.

Damit hat Herr Nebendahl die nach § 48 Abs. 2 Satz 1 NGO erforderliche Mehrheit von 10 Stimmen erhalten und ist zum Stellvertretenden Bezirksbürgermeister gewählt.
Bezirksratsbürgermeister Folta fragte, ob Herr Nebendahl die Wahl annehme. Nachdem Stellvertretender Bezirksbürgermeister Nebendahl dies bejaht hatte, beglückwünschte Bezirksratsbürgermeister Folta ihn zu seiner Wahl und bat ihn, seinen Platz einzunehmen.

TOP 4.
EINWOHNER- und EINWOHNERINNENFRAGESTUNDE
Die Einwohner- und Einwohnerinnenfragestunde wurde von 19.50 Uhr bis 20.00 Uhr durchgeführt.
Es wurden folgende Themen angesprochen:

Eine Einwohnerin dankte Bezirksratsfrau Eick herzlich im Namen des Seniorenbeirates für Ihre Hilfe, Tat und Unterstützung während ihrer Amtszeit als Bezirksbürgermeisterin. Gleichzeitig gratulierte die Einwohnerin Bezirksbürgermeister Folta zur Wahl und drückte ihre Hoffnung aus, dass er genauso wie seine Vorgängerin den Seniorenbeirat unterstütze.

Ein Einwohner (Altstadt) bezog sich auf Tagesordnungspunkt 10.3.1. und meinte, dass der Bedarf an Kinderspielplätzen in der Altstadt sehr groß sei. Daher rege er an, den zweiten im Bebauungsplan ausgewiesenen Spielplatz "Goldener Winkel" ins Leben zu rufen. Im Rahmen von Hannover City 2020 meinte der Einwohner, dass geplante und vorhandene öffentliche Freiflächen dazu genutzt werden sollten, Spiel- oder Generationsplätze einzurichten. Hier wäre z.B. der Friederikenplatz zu benennen.

Ein weiterer Einwohner meinte zum umgebauten Königsworther Platz, dass die Problematik der Verkehrssicherheit dort sehr gut gelöst worden sei.
Diese Erfahrungen sollte man auch auf den Aegi übertragen.
Zur Bebauung am Raschplatz führte dieser Einwohner aus, dass sich die Festsetzungen des Bebauungsplanes in der Drucksache unter TOP 7.2. mit den Festlegungen des Bebauungsplanes im Internet unterscheiden würden. Die geplante Bebauung wirke nicht mehr wie ein Tor zur Lister Meile, sondern eher wie ein Bremsklotz.
Der Einwohner stellte ein Gemälde der Schlossbrücke vor. Es habe bereits Vorschläge von Studenten hinsichtlich des Baus der Leineinsel gegeben, welche von ihm (Sprecher) sehr begrüßt werden.
Abschließend bedankte sich der Einwohner bei Frau Eick für ihr offenes Ohr für die Belange der Bürger des Stadtbezirks Mitte und überreichte ihr das Gemälde der Schlossbrücke.

Ein anderer Einwohner bemerkte zum Bebauungsplan Andreas-Hermes-Platz, dass ein Riegel parallel zur Berliner Allee entstehe und es stelle sich die Frage, wie die Belichtung des Platzes sichergestellt werde und was aus dem Brunnen werden solle.
Herr Zunft erklärte, dass keine geschlossene Bebauung geplant sei, sondern zwei einzelne Baukörper dort postiert werden sollen, die eine angemessene städtebauliche Präsenz am Cityring entwickeln. Der Brunnen liege zwar im Geltungsbereich des Bebauungsplanes, dieses heiße aber nicht, dass er überbaut werden solle.

TOP 5.
Bericht der Stadtbezirksmanagerin
Die Stadtbezirksmanagerin Frau Göttler berichtete zum Thema Skaten in der Innenstadt, dass die ehemalige verwaltungsinterne Facharbeitsgruppe Skaten wieder ins Leben gerufen worden sei. Das Thema Skaten ziehe sich durch mehrere Stadtbezirke und es werde eine gemeinsame Lösung mit den Skatern und den Anwohnern und Anwohnerinnen angestrebt.

Das Thema Barrierefreiheit im geplanten Walderlebnisturm in der Waldstation sei in der letzten Bezirksratssitzung angesprochen worden. Sie (Sprecherin) habe mit der Technischen Universität Hannover Kontakt aufgenommen, um sich über ein Periskop zu informieren. Ein Periskop sei von den Fachleuten als problematisch beurteilt worden, aber der Vorschlag, eine WebCam einzubauen, sei als Lösung angeboten worden. Entsprechende Monitore könnten in der Werkhalle der Waldstation aufgestellt werden.

Die Nachfrage von Bezirksratsfrau Konopinska hinsichtlich der Verhängung von Bußgeldern gegen Obdachlose könne wie folgt beantwortet werden, sagte Frau Göttler:
"Nach Rücksprache mit der Polizei habe selbige sich zum Ziel gesetzt, das objektive Sicherheitsempfinden der Bürgerinnen und Bürger – explizit der älteren Bevölkerungsgruppen – zu erhöhen. Platzverweise seien ein Mittel dazu, auch mitten in der Nacht und gegen Obdachlose. Der ZOB werde jedoch nicht systematisch kontrolliert.
Polizeibeamte können ein entsprechendes Bußgeld verhängen – wer von den Obdachlosen jedoch einen Platzverweis widerspruchslos akzeptiere, komme in der Regel ohne Bußgeldbescheid davon.
Die Rechtsgrundlage ergibt sich aus § 17 Nds SOG und der Verordnung über die Öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Landeshauptstadt Hannover – explizit § 11 Nr. 1: Verbot, Übernachtung in öffentlichen Anlagen und Absatz 2: Verbot, auf u.a. Bänken und Stühlen zu liegen. § 16 dieser Vorschrift ermöglicht in diesem Kontext das Aussprechen der Ordnungswidrigkeit und das damit zusammenhängende Bußgeld."

Aufgrund einer Anregung von Bewohnern der Flüggestraße werde die Fachverwaltung zwischen Bürgersteig und Baumkübeln demnächst Fahrradbügel aufstellen, informierte Frau Göttler.

Bezirksratsherr Haude fragte nach dem aktuellen Sachstand zum Thema Skaten.
In der letzten Sitzung sei der Standort Georgengarten vorgeschlagen worden.
Bezirksratsherr Gerberding ergänzte, dass doch Aussage gewesen sei, dass grundsätzlich die Materialen zur Errichtung der Skateranlage in den Bauhöfen vorhanden seien.
Frau Göttler führte aus, dass es zwischenzeitlich noch mehrere Gespräche gegeben habe. Der Georgengarten sei ein Parkdenkmal, dass hieße, dass seitens der Landesdenkmalschutzbehörde ein sehr restriktives Nein hinsichtlich des Um -und Ausbaus der Anlage erteilt worden sei. Sollten Betonteile aufgestellt werden, seien die Materialien auf den Bauhöfen vorhanden.
Bezirksratsherr Prokisch führte aus, dass er (Sprecher) als Fazit aus der letzten Sitzung mitgenommen habe, dass eigentlich eine temporäre Skateranlage am Klagesmarkt von der Verwaltung in Betracht gezogen werde. Diese Einrichtung sollte 100.000,- € kosten.
Frau Göttler entgegnete, dass es das Angebot seitens der Verwaltung gegeben habe, aber die Kosten nicht beziffert worden seien. Hier sei aber ein politischer Beschluss erforderlich, denn man befinde sich im öffentlichen Raum.
Heute sei Herr Laes, der Sprecher der Skatergruppe anwesend, so dass dieser als Sachverständiger, wenn niemand etwas dagegen habe, für Auskünfte zur Verfügung stehe.
Herr Laes führte aus, dass im Bereich des Klagesmarktes und auch z. B. am Küchengarten immer Probleme mit Anwohnern wegen der Lärmbelästigung aufgetreten seien.
Eine Anlage am Klagesmarkt werde vermutlich nicht genutzt werden.

Bezirksratsherr Haude wollte wissen, welche Plätze derzeit konkret für eine Skateranlage geprüft werden.
Die Facharbeitsgruppe sei gerade in der Findungsphase, erwiderte Frau Göttler. Die erste Sitzung finde Anfang Dezember statt.

Bezirksratsherr Engelke fragte zur WebCam am Walderlebnisturm, ob die Bilder auch ins Netz gestellt werden sollen oder nur zu den Monitoren übertragen werden. Frau Göttler antwortete, dass derzeit alle Möglichkeiten geprüft würden.
Bezirksratsfrau Beimes äußerte, es sei grundsätzlich positiv, wenn sich bezüglich der vorhandenen Planung auch Gedanken zur Barrierefreiheit gemacht werden.
Aber eine WebCam, die immer nur den gleichen Ausschnitt oder einen bestimmten Radius verschiedener Ausschnitte zeige, stelle keine Gleichbehandlung von behinderten Menschen und Menschen ohne Behinderung dar, sondern diskriminiere durch ein sehr eingeschränktes Erlebnis.
Frau Göttler erklärte, dass im unteren Bereich des Turmes geplant sei, eine Art Joystick anzubringen, damit die Kamera schwenkbar sei. Außerdem finde zweimal im Jahr ein Tag der offenen Tür für behinderte Menschen statt, die dann die Möglichkeit hätten, mit Hilfe eines Hubsteigers auf Höhe des Turmes zu gelangen.

Bezirksratsherr Dr. Hahn meinte zur Obdachlosenproblematik, dass nicht beantwortet worden sei, wie oft Bußgelder verhängt worden seien. Er (Sprecher) sei zwar auch sehr dafür, dass Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu erhöhen, aber an der betroffenen Fläche seien abends kaum Passanten unterwegs.
Bezirksratsherr Gerberding unterstützte die Aussage von Bezirksratsherrn Dr. Hahn und meinte, den Obdachlosen ein Bußgeld aufzuerlegen, sei nicht sinnvoll, da diese das Bußgeld sowieso nicht zahlen könnten.
Hier sei die Polizei aufgefordert, Gespräche mit den Obdachlosen zu führen. Eventuell könnten die anwesenden Kontaktbeamten etwas zu der Problematik sagen.
Dieses war nicht der Fall.
Bezirksratsherr Dr. Hahn bat darum, die Polizei in der nächsten Sitzung zu der Problematik zu hören. Dies sei ein guter Vorschlag, meinte Bezirksratsherr Gerberding. Es liegen ja auch bisher keine konkreten Fallzahlen vor. Auch Herr Schöne von der Diakonie sollte zum Thema gehört werden. Auch Bezirksratsfrau Eick unterstützte den Vorschlag.
Bezirksratsherr Sandow fragte konkret nach der Anzahl der Fälle, nach der Festsetzung der Bußgelder, der Anzahl der angefochtenen Bescheide vor Gericht und die Anzahl der vor Gericht bestandenen Bescheide. Neben der Frage der Sinnhaftigkeit dürfe auch die Frage der Rechtmäßigkeit nicht außer Acht gelassen werden.




TOP 6.
E N T S C H E I D U N G

TOP 6.1.
Erneuerung des Kinderspielplatzes Maschpark, Hannover Mitte
(Drucks. Nr. 15-2180/2008 mit 2 Anlagen)

Bezirksratsherr Prokisch bezog sich auf die sehr kurzfristig angesetzte Ortsbegehung, bei der die Verwaltung das vorgelegte Konzept modifizierte, so dass es den Interessen des Bezirksrates jetzt sehr Nahe komme.
Daher sei nun ein Interfraktioneller Änderungsantrag eingebracht worden, der beinhalte, die Fläche des Sandkastens zu vergrößern und einen Sicherungszaun mit überlappenden Zaunhälften aufzustellen.
Bezirksratsherr Engelke äußerte sich sehr positiv über den Ortstermin und meinte, der Spielplatz werde sehr außergewöhnlich und schön werden.
Bezirksratsherr Gerberding kritisierte, dass der Ortstermin von der Verwaltung so kurzfristig angesetzt worden sei. Bereits am 06.10.2008 sei in der Sitzung ein Ortstermin gewünscht worden, daher sei nicht nachzuvollziehen, warum die Einladung drei Tage vorher komme.
Auch zu Tagesordnungspunkt 10.3.1. habe die Verwaltung ursprünglich keine Veranlassung für einen Orttermin gesehen und so könne man nicht mit dem Bezirksrat umgehen.

Antrag,
1. der Erneuerung des Spielplatzes Maschpark mit Baukosten in Höhe von 130.000,-- € aus
2. die Ausstattung entsprechend der Anlage zu beschließen. Mit Änderungsantrag aus Drucks. Nr. 15-2498/2008 N1 einstimmig beschlossen.

TOP 6.1.1.
Änderungsantrag zur Drucksache 15-2180/2008:
Neugestaltung des Spielplatzes Maschpark am Rathaus

(Drucks. Nr. 15-2498/2008)

Antrag
Es wird empfohlen zu beschließen:
1.) Der Ein-/Ausgang des Spielplatz wird (Richtung Wasser) zum Schutz der dort spielenden Kinder mit überlappenden Zaunhälften oder ähnlichen Mitteln gesichert.
2.) Die Fläche des Sandkastens wird deutlich vergrößert und seine Lage wird unter dem Gesichtspunkt der Verschattung und des Laubfalls überprüft.

Neufassung

TOP 6.1.1.1.
Interfraktioneller Änderungsantrag zur Drucksache 15-2180/2008:
Neugestaltung des Spielplatzes Maschpark am Rathaus

(Drucks. Nr. 15-2498/2008 N1)

Antrag
Es wird empfohlen zu beschließen:
1.) Der Ein-/Ausgang des Spielplatz wird (Richtung Wasser) zum Schutz der dort spielenden Kinder mit überlappenden Zaunhälften oder ähnlichen Mitteln gesichert.
2.) Die Fläche Der Durchmesser des Sandkastens wird deutlich vergrößert und seine Lage wird unter dem Gesichtspunkt der Verschattung und des Laubfalls überprüft. mindestens 4 m betragen.

Einstimmig

TOP 7.
A N H Ö R U N G E N

TOP 7.1.
Weiterführung der Diamorphin-Therapie in Hannover
(Drucks. Nr. 2418/2008 mit 1 Anlage)

Bezirksratsherr Dr. Hahn begrüßte eine Fortführung der Diamorphin-Therapie. Zu den in der Drucksache aufgeführten Gender-Aspekten fragte Bezirksratsherr Dr. Hahn, ob bei Neuaufnahmen Frauen tatsächlich vorrangig berücksichtigt werden. Hier handele es sich doch um Hilfesuchende Menschen, die aus Ihrer Abhängigkeit heraus kommen wollen, daher sollte vorrangig nach medizinischen Kriterien eine Aufnahme in die Therapie erfolgen.
Herr Lessing erläuterte, dass in der offenen Szene eine Quote von 1/3 Frauen zu 2/3 Männern vorliege. So sei das Projekt auch gestartet worden, inzwischen habe die Frauenquote aber noch abgenommen. Trotzdem werden in erster Linie nach medizinischen Kriterien über eine Aufnahme entschieden. Da aber eine begrenzte Patientenzahl bestehe, würde bei zwei Patienten, die beide zur Aufnahme in Frage kommen, eine Frau bevorzugt werden.
Auch Bezirksratsherr Engelke sprach sich für die Drucksache aus. Es habe sich gezeigt, dass nach Aussage von Fachleuten und auch von Gewerbetreibenden, die von der Beschaffungskriminalität betroffen waren, das Projekt ein Erfolgsprojekt gewesen sei.

Bezirksratsherr Albrecht hob hervor, dass man sehr zufrieden sein müsse, dass die Stadt Hannover zusammen mit dem Land Niedersachsen es geschafft habe, das Projekt fortzusetzen und es werde alles daran gesetzt, die wenig anders denkenden Personen in der CDU auf Bundesebene davon zu überzeugen, dass dies der richtige Weg sei.
Herr Lessing bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit dem Stadtbezirksrat Mitte.

Antrag,
1. ab dem 01.01.2009 einer Fortführung der Diamorphin-Therapie bis einschließlich 2014 zuzustimmen, in Ablösung des zum 31.12.2006 ausgelaufenen Modellprojekts und der bis zum 31.12.2008 befristeten Übergangslösung und unter dem Vorbehalt, dass Haushaltsmittel zur Verfügung stehen.

2. die Verwaltung zu ermächtigen, mit dem Land Niedersachsen, der Region Hannover und den Projektträgern Medizinische Hochschule Hannover und STEP gGmbH die notwendigen vertraglichen Verpflichtungen auf Grundlage der in der Anlage 1 dargestellten Konditionen einzugehen.

3. der Aufnahme neuer Patientinnen/Patienten bis zu einer Gesamtzahl von 50 Personen sowie einer dauerhaften Verlagerung des Projektstandortes in die Odeonstraße 4 zuzustimmen.

Einstimmig

TOP 7.2.
Bebauungsplan Nr. 1293, 2. Änderung - Andreas-Hermes-Platz,
Bebauungsplan der Innenentwicklung;
Beschluss zur frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit, Aufstellungsbeschluss

(Drucks. Nr. 2465/2008 mit 4 Anlagen)

Bezirksratsherr Gerberding fragte nach den bestehenden Eigentumsverhältnissen des betroffenen Bereiches. Bisher sei bei Diskussionen die Auskunft erteilt worden, dass sich der Platz nicht ausschließlich im Eigentum der Stadt Hannover befinde. Aus der Drucksache gehe hervor, dass in jedem Fall zwei Einzelbaukörper entstehen werden, andererseits werde davon gesprochen, den nördlichen Zugang zur Passerelle zu überbauen bzw. in einen Neubau zu integrieren.
In dem Bereich solle der Eingangsbereich der VHS liegen und ein vernünftiger Zugang zur Lister Meile bestehen bleiben. Dazu gehöre ein vernünftiges Entree. Außerdem stelle sich hier auch die Frage nach der Barrierefreiheit.
Herr Zunft antwortete, dass das Trapez im unteren rechten Teil des Planes die einzige nicht städtische Fläche sei. Auf der Fläche bestehe bereits ein Baurecht für eine 8 geschossige Bebauung.
Es sollen zwei Baukörper entstehen, ein Baukörper sei für den Neubau einer Volkshochschule gedacht. An dem Grundsatzbeschluss zur Verlegung des VHS-Standortes werde festgehalten. Gleichwohl werde darauf hingewiesen, dass es einen erneuten Prüfauftrag unter anderen Rahmenbedingungen gebe, den alten Standort der VHS zu erhalten.
Auch für die Überbauung des jetzigen Eingangsbauwerkes gebe es einen Grundsatzbeschluss des Rates, nämlich dass der Zugang Richtung Lister Meile offen gehalten werden solle. Bei der Überbauung dieses Bereiches werde davon ausgegangen, dass der Bereich barrierefrei bleibe. Die weitere hochbauliche Ausgestaltung werde in weiteren Schritten betrachtet werden müssen. Vermutlich werde hier ein Hochbauwettbewerb ausgelobt.
Bezirksratsherr Engelke meinte, dass der Oberbürgermeister derzeit prüfe, ob die Volkshochschule nicht an dem alten Standort belassen werde, obwohl die Verwaltung nachvollziehbar dargelegt habe, warum sich es nicht lohne, das alte Gebäude zu sanieren.
Nun sei eben in den Ausführungen von Herrn Zunft dargelegt worden, dass am Ratsbeschluss festgehalten werde. Hier werde jetzt noch um nähere Information gebeten.
Außerdem sei fraglich, ob die Solaranlage auf dem Freizeitzentrum bei einer 8 geschossigen Nachbarbebauung nicht überflüssig werde. Bezirksratsherr Engelke stellte auch die Frage nach der Bebauungsplanfestsetzung im Bereich des Pavillons.
Herr Zunft erläuterte, dass der Bereich des Pavillons in einem Kerngebiet mit einem bestehenden Baurecht liege. Ein 8 geschossiges Gebäude sei ungefähr so hoch wie das Gebäude der anliegenden DG Bank, die Solaranlage werde nicht beeinträchtigt.
Zum Grundsatzbeschluss führte Herr Zunft aus, dass der Rat eine Verlagerung des VHS-Standortes in den Bereich des Andreas-Hermes-Platzes beschlossen habe. Dieser Beschluss werde von der Verwaltung abgearbeitet, es sei denn, es werde noch ein anderer Beschluss gefasst. Es habe sich im Nachhinein heraus kristallisiert, dass die öffentlichen Zuschüsse für nachhaltiges Bauen auch bei einem öffentlichen Gebäude zum Tragen kommen können. Dieses werde derzeit überprüft.
Bezirksratsfrau Eick wies darauf hin, dass sich die Wasserwandskulptur auf nicht städtischem Eigentum befinde. Im Zusammenhang mit der Diskussion zu einer anderen Nutzung des Platzes sei berichtet worden, dass der Ersteller der Wand ein Anrecht auf den ganzen Platz hätte. Anscheinend sei auch noch nicht geklärt, ob das Freizeitzentrum so bestehen bleibe wie es derzeit sei.
Herr Zunft sagte, dass die Fläche, auf der der Pavillon stehe, ein Kerngebiet sei. Der Pavillon sei als Provisorium für den Umbau eines großen Kaufhauses Anfang der 70er Jahre erbaut worden. Man habe damals schon höher bauen können und der damalige Bebauungsplan gelte auch heute noch. Die Erweiterung des Pavillons habe mit der vorliegenden Drucksache aber nichts zu tun, da er außerhalb des Geltungsbereiches des betroffenen Bebauungsplatzes liege. Das Thema Urheberrecht sei seitens der Verwaltung überprüft worden und es sei kein Problem, die Außenanlagen zu modifizieren.
Bezirksratsherr Haude fragte, was mit dem Brunnen passiere und wie eine Nutzung des übrigen Platzes aussehe. Es werde durch die Planung der Gebäude an der Front quasi ein Hinterhof entstehen.
Derzeit befinde man sich im Stadium der frühzeitigen Bürgerbeteiligung, erklärte Herr Zunft. Der Brunnen solle erhalten bleiben. Auch die hinteren Wegebeziehungen werden erhalten und durch die Bebauung auch etwas lärmgeschützter werden.
Bezirksratsfrau Beimes gab zu Bedenken, dass das Masala-Festival derzeit auf der Fläche stattfinde. Nach den vorliegenden Planungen könne die Fläche für das Fest so nicht mehr genutzt werden. Herr Zunft bestätigte die Aussage und meinte, eventuell könne man mit dem Fest auf den Weißekreuzplatz ausweichen.
Bezirksratsherr Albrecht meinte, dass ausgehend von den Eigentumsverhältnissen mit dem Eigentümer der nicht städtischen Fläche sicherlich geklärt sei, dass er das Recht habe, auf der Fläche einen zweiten Baukörper zu errichten. Durch das Bauvolumen des hinteren Baukörpers habe der Eigentümer schon eine Entschädigung dafür erhalten, dass er auf die Bebauung des vorderen Teils verzichtet habe.
Die Wasserwand stehe auf der privaten Fläche, daher stelle sich auch die Frage, wer Eigentümer des Kunstwerkes sei. Überraschend sei die Aussage, dass zwei Baukörper entstehen sollen.
Auf der rautenförmigen Fläche bestehe bereits ein Baurecht für eine 8 geschossige Bebauung, erwiderte Herr Zunft. Die Überlegungen zu den Planungen seien rein städtebaulich zu betrachten. Für diesen Bereich hatte sich die DG Bank vorbehalten, einen Erweiterungsbau aufzustellen. Gleichzeitig habe die DG-Bank die Brunnenskulptur finanziert, die Brunnenanlagen seien im Eigentum der Stadt, bei der Wasserwand müssten die Eigentumsverhältnisse noch geklärt werden. Der jetzige Grundeigentümer sei auch an einem Erwerb eines Grundstücksteils der Stadt interessiert, damit er ein vernünftiges Baugrundstück erhalte. Insgesamt sei die Fläche zu groß für die Errichtung von nur einem Baukörper.

Bezirksratsherr Sandow wollte wissen, inwiefern die Stadt sich Einnahmen im Hinblick auf Grundsteuer u.s.w. verspreche. Es werde hier eine sehr dichte Bebauung auch durch die Bebauung des Lister Dreiecks und durch das Bredero - Hochhaus entstehen.
Herr Zunft antwortete, dass es sich hier um einen der am Besten mit dem ÖPNV zu erreichenden Standorte im gesamten Stadtgebiet drehe. Dies sei ein Standort, wo man mit eine entsprechenden städtebaulichen Dichte reagieren müsse. Durch den Verkauf werde für die Stadt eine Einnahme generiert, aber durch die Realisierung der VHS im PPP-Verfahren müsse die Stadt auf der anderen Seite dann Mieten zahlen.
Bezirksratsherr Dr. Hahn monierte, dass die Freitreppe am Raschplatz aufgewertet werde und man nach dem Aufgang dann auf eine Mauerwand blicke. Außerdem ergebe sich um den Brunnen herum ein Hinterhof, der wenig der sozialen Kontrolle unterliege.
Bezirksratsherr Sandow warnte davor hier Bausünden der Zukunft mit leeren Bürotürmen entstehen zu lassen.
Bezirksratsherr Gerberding resümierte, dass anscheinend noch Beratungsbedarf vorliege und zog die Drucksache in die Fraktion.

Antrag,
  1. den allgemeinen Zielen und Zwecken der Planung
Ausweisung eines Sondergebietes für Büro- und Verwaltungsgebäude
und Bildungseinrichtungen
entsprechend der Anlagen 2 und 3 zuzustimmen

2. die Durchführung der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit durch Auslegung
in der Bauverwaltung auf die Dauer eines Monats zu beschließen

3. die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 1293, 2. Änderung, im beschleunigten
Verfahren nach § 13 a BauGB zu beschließen.

Auf Wunsch der SPD in die Fraktionen gezogen

TOP 7.3.
Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 522, 3. Änderung - Center am Kröpcke
Beschluss zur frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit,
Aufstellungs- und Einleitungsbeschluss

(Drucks. Nr. 2482/2008 mit 6 Anlagen)

Bezirksratsherr Engelke erklärte, dass die FDP-Fraktion der Drucksache zustimmen werde, allerdings nur um der Öffentlichkeit zu ermöglichen, sich an dem Bebauungsplan zu beteiligen.

Antrag,
  1. vorbehaltlich der Zustimmung des Verwaltungsausschusses zu 3.
den allgemeinen Zielen und Zwecken des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes
Nr. 522, 3. Änderung - Center am Kröpcke
entsprechend der Anlagen 2, 3 und 6 zuzustimmen,

2. vorbehaltlich der Zustimmung des Verwaltungsausschusses zu 3.
die Durchführung der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit durch Auslegung
in der Bauverwaltung auf die Dauer eines Monats zu beschließen,

3. die Einleitung des Satzungsverfahrens für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan
Nr. 522, 3. Änderung gemäß § 12 BauGB und die Aufstellung des Bebauungs-
planes entsprechend Anlage 4 zu beschließen.

12 Stimmen dafür, 1 Stimme dagegen, 4 Enthaltungen

TOP 7.4.
Anhörung zum Haushaltsplanentwurf 2009
Bezirksbürgermeister Folta schlug vor, die eingereichten Änderungsanträge nach der von der Verwaltung ausgeteilten Vorlage zu beraten.
Vorher beantwortete Frau Fenske die von der CDU-Fraktion gestellte Anfrage zum Haushalt:

Anfrage:
Die Stadt bezieht Wasser vom Zoo, um den Wasserhaushalt in der Eilenriede zu regulieren.
Wir fragen daher die Verwaltung:

1) An welcher Stelle sind die entsprechenden Kosten dafür im Haushalt eingesetzt?

2) Welche Kosten entstehen für den Bezug von Wasser konkret?

Antwort der Verwaltung:
Gegenwärtig wird Wasser in einer Größenordnung von ca. 40.000 m³ vom Zoo kostenlos abgegeben. Das Wasser dient nicht dazu den Wasserhaushalt der Eilenriede zu regulieren, sondern es wird nur in ein einziges Oberflächengewässer eingeleitet. Das Wasser wird nach Passieren der Robbenanlage gefiltert und gereinigt und in sehr guter Qualität über eine Druckleitung vom Zoo in den Großen Teich der Vorderen Eilenriede (Nähe Musikhochschule) gepumpt, um einen kontinuierlichen Wasserstand des Teiches zu gewährleisten.

Der stark witterungsabhängige, natürliche Wasserzufluss in den Teich über den Wolfsgraben, Eilenriede-Grenzgraben, weiterführend über den Schiffgraben, mündend in den Großen Teich, reicht für die Erhaltung der vorgesehenen Wasserfläche des Großen Teiches nicht aus.

Bezirksratsherr Engelke kritisierte zu den eingebrachten Änderungsanträgen, dass die CDU-Fraktion mal eben 1,9 Million Euro ausgeben möchte und die SPD-Fraktion/Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 1,14 Million Euro.
Wenn man dann aus der Presse entnehme, dass gerade die CDU-Fraktion sich kräftig zurückhalte und das Haushaltsdefizit anprangere, seien die Änderungsanträge doch ziemlich verwunderlich. Anscheinend sei immer noch nicht angekommen, dass es eine Bankenkrise gebe und dass die Region noch eine Umlage fordere.
Daher werde die FDP-Fraktion alle Anträge, bei denen Geld zusätzlich ausgegeben werde, in der Verantwortung für diese Stadt ablehnen.
Bezirksratsherr Gerberding erwiderte, dass seitens der FDP-Fraktion keine konstruktiven Vorschläge zum Haushalt eingebracht worden seien. Die vorliegenden Änderungsanträge zum Haushalt seien alle solide und notwendig.
Bezirksratsherr Albrecht meinte, natürlich könne man die Auffassung vertreten, im Bezirksrat keine Vorschläge zum Gesamtstädtischen Haushalt zu machen. Aber gerade zu der von Bezirksratsherrn Engelke geschilderten Situation hätten auch Einsparvorschläge formuliert werden können. Denn auch diese Vorschläge seien eine Möglichkeit der Haushaltsplanberatung. In den vergangenen Jahren habe die CDU-Fraktion auch Einsparvorschläge unterbreitet, die im Bezirksrat allerdings auf Widerstand gestoßen seien.
In diesem Jahr seien zwar Mehrausgaben vorgeschlagen worden, aber handele es sich um dringend notwendige Vorschläge für das Gemeinwohl in diesem Stadtbezirk, die hauptsächlich den Bereich der Kinder- und Jugendpolitik und die Sozialpolitik betreffen. Daher müsse auch ein Stadtbezirksrat Signale setzen.

TOP 7.4.1.1.
Änderungsantrag zur Drucks. Nr. 1843/2009, Haushaltsplanentwurf 2009, hier Aufteilung der eigenen Haushaltsmittel 2009 /
Verfügungsmittel des Stadtbezirksrats Mitte
(Drucks. Nr. 15-2672/2008)

Bezirksratsherr Prokisch meinte, dass 1.500,- € für Verfügungsmittel ausreichen, da bisher laut Verwaltung nur etwas mehr als die Hälfte der für 2008 zur Verfügung gestellten Mittel verbraucht seien. Daher werde ein entsprechender Änderungsantrag eingebracht.
Bezirksratsherr Gerberding entgegnete, dass an den beantragten 2.000,- € festgehalten werde, da gerade zum Jahresende noch einige Ausgaben auf den Bezirksbürgermeister zukommen werden.

Bezirksbürgermeister Folta stellte den Änderungsantrag der CDU-Fraktion zur Abstimmung:
Der Stadtbezirksrat möge beschließen:
Von den im Haushaltsplanentwurf 2009 bei der Finanzstelle 0011.000 (Verwaltungshaushalt - Stadtbezirksräte) / Finanzposition 718000 (Zuschüsse an übrige Bereiche) für den Stadtbezirk Mitte (1) veranschlagten Haushaltsmitteln in Höhe von 33.700 EUR wird der folgende Betrag für Verfügungsmittel des/der Bezirksbürgermeister/in ausgewiesen:

0011.000/660100 Verfügungsmittel Bezirk Mitte (1) 1.500,- EUR

5 Stimmen dafür, 11 Stimmen dagegen, 1 Enthaltung

Sodann stellte Bezirksbürgermeister Folta den Änderungsantrag der SPD-Fraktion und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Abstimmung:
Antrag
Der Stadtbezirksrat möge beschließen:

Von den im Haushaltsplanentwurf 2009 bei der Finanzstelle 0011.000 / Finanzposition 718000 für den Stadtbezirk Mitte (1) veranschlagten Haushaltsmitteln in Höhe von 33.700 EUR wird der folgende Betrag für Verfügungsmittel der Bezirksbürgermeisterin/des Bezirksbürgermeisters ausgewiesen:

0011.000/660100 Verfügungsmittel Bezirk Mitte (1) 2000,- EUR
11 Stimmen dafür, 5 Stimmen dagegen, 1 Enthaltung

TOP 7.4.1.2.
Änderungsanträge des Stadtbezirksrats Mitte zur Drucks. Nr. 1843/2008; Haushaltsplanentwurf 2009
(Drucks. Nr. 15-2673/2008)

1. Änderungsantrag der CDU-Fraktion zur Finanzstelle 4351.000, Finanzposition 718000 - Zuwendungen an Wohnungslose / Zuschüsse an übrige Bereiche:
Bezirksratsherr Gerberding wies darauf hin, dass der Mecki-Laden eine Anlaufstelle für Obdachlose sei und nicht nur, wie im Antrag formuliert, für Drogenabhängige.
Bezirksratsherr Prokisch bat die Verwaltung den Hinweis weiterzugeben, dass die Bezirksratsmitglieder den Wunsch haben auf das Zuwendungscontrolling zugreifen zu können.
Sodann stellte Bezirksbürgermeister Folta den nachfolgenden Änderungsantrag zur Abstimmung:
Es wird empfohlen zu beschließen:
Der Ansatz für den Kontaktladen Mecki wird nicht reduziert. Der Kontaktladen erhält mindestens die Summe, die er auch bisher erhalten hat.
16 Stimmen dafür, 1 Stimme dagegen, 0 Enthaltungen

2. Änderungsantrag der CDU-Fraktion zur Finanzstelle 4980.000, Finanzposition
- Sonstige soziale Angelegenheiten / Zuschüsse an übrige Bereiche:
Bezirksbürgermeister Folta stellte den Änderungsantrag zur Abstimmung:
Es wird empfohlen zu beschließen:
Die Zuwendungen an die Bahnhofsmissionen werden 16 Stimmen dafür, 1 Stimme dagegen, 0 Enthaltungen

3. Änderungsantrag der CDU-Fraktion zur Finanzstelle 2100.000, HGr. 4:
Grundschulen, Personalausgaben Bereich Schule:
Bezirksratsherr Haude sagte die Unterstützung des Antrages zu, um ein Signal für die Erhaltung der Grundschule Goetheplatz zu setzen. Momentan könne die Grundschule auf einen stadtweiten Hausmeisterpool zurückgreifen, der nach Ansicht der an der Schule Aktiven derzeit auch ausreiche.
Bezirksbürgermeister Folta stellte den nachfolgenden Änderungsantrag zur Abstimmung:
Es wird empfohlen zu beschließen:
Die Verwaltung wird aufgefordert,
Es wird ein Betrag für die Personalstelle eines (Dauer-) Hausmeisters (ca. Bat VIb) an der GS am Goetheplatz eingesetzt.
16 Stimmen dafür, 1 Stimme dagegen, 0 Enthaltungen

4. Änderungsantrag der SPD-Fraktion und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Finanzstelle 6100.000, Finanzposition 601000 - Stadtplanung / Integrative Stadtteilarbeit:
Bezirksbürgermeister Folta stellte den nachfolgenden Änderungsantrag zur Abstimmung:
Die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Hannover wird beauftragt, unter der Fipos. 6100.000, Finanzstelle 6100.601000, Stadtplanung das Programm zur Integrativen Stadtteilarbeit mit Mitteln in derselben Höhe wie im vorangegangenen Haushaltsjahr auszustatten.
11 Stimmen dafür, 1 Stimme dagegen, 5 Enthaltungen

5. Änderungsantrag der SPD-Fraktion und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Finanzstelle 6100.000, Finanzposition 601000 - Stadtplanung / Integrative Stadtteilarbeit:
Bezirksratsherr Gerberding erläuterte den Antrag.
Nachfolgender Änderungsantrag wurde von Bezirksbürgermeister Folta zur Abstimmung gestellt:
Die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Hannover wird beauftragt,
unter der Fipos. 6100.000, Finanzstelle 601000, Stadtplanung, den Bereich der Goethestraße für das Jahr 2009 in das Projekt Integrative Stadtteilarbeit mit aufzunehmen.
Einstimmig

6. Änderungsantrag der SPD-Fraktion und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Finanzstelle 6300.000, Finanzposition 518100, Unterhaltung von Verkehrsflächen:
Bezirksbürgermeister Folta stellte nachfolgenden Änderungsantrag zur Abstimmung:
Die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Hannover wird beauftragt,
unter der Fipos. 6300.000, Finanzstelle 6300.518100, Gemeindestraßen, Unterhaltung von Verkehrsflächen denselben Mittelansatz für Maßnahmen zu Bordsteinsenkungen an Kreuzungen wie im vorangegangenen Haushaltsjahr einzusetzen.
12 Stimmen dafür, 1 Stimme dagegen, 4 Enthaltungen

7. Änderungsantrag der SPD-Fraktion und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zum Einzelplan 3, Wissenschaft, Forschung, Kulturpflege:
Bezirksratsherr Haude erläuterte, dass zu diesem Thema eine Anhörung der Bürgerinitiative, die sich sehr engagiere, im Bezirksrat stattgefunden habe. Das Projekt solle auch durch den Bezirksrat unterstützt und weiter angeschoben werden.
Bezirksratsherr Dr. Hahn führte aus, dass seitens der Verwaltung zugesagt worden sei, dass noch in diesem Jahr ein Konzept für die Friedhöfe vorgelegt werden solle. Bezirksratsherr Prokisch wunderte sich darüber, dass 50.000,- € nur für ein Konzept ausgegeben werden sollen.
Nachfolgender Änderungsantrag wurde von Bezirksbürgermeister Folta zur Abstimmung gestellt:
Die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Hannover wird beauftragt, unter der Fipos. Wissenschaft, Forschung, Kulturpflege für das Jahr 2009 Mittel in Höhe von 50.000 €
Projektgelder einzustellen, um für den Neustädter Friedhof und den St. Nikolai-Friedhof ein Planungskonzept zu erarbeiten. Ziel dieses Projekt ist es, die historischen Grabsteine und Friedhofsflächen zu sanieren und aufzuwerten. Hierbei sollte untersucht werden, welche Landes-, Bundes- und EU-Fördertöpfe für die Finanzierung einer derartigen Maßnahme genutzt werden könnten.
10 Stimmen dafür, 7 Stimmen dagegen, 0 Enthaltungen

8. Änderungsantrag der CDU-Fraktion zur Finanzstelle 5800.001, Finanzposition 960000, Grünanlagen und Grünflächen, Spielplätze
Bezirksratsherr Prokisch sagte, dass nach den Ausführungen der Verwaltung der Änderungsantrag zurückgezogen werde.
Es wird empfohlen zu beschließen:
Die Verwaltung wird aufgefordert,
Der Ansatz von 350.000 €
wird um den Betrag von 100.000 € um eine temporäre Skateranlage einzurichten.
Zurück gezogen.

9. Änderungsantrag der CDU-Fraktion zur Finanzstelle 5800.002, Finanzposition 960000, Ökologische Aufwertung:
Bezirksratsherr Prokisch erklärte, dass die CDU-Fraktion nur die Hälfte des von rot/grün geforderten Ansatzes eingesetzt habe, da im vergangenen Jahr auch nur 260.000,- € abgerufen worden seien. Bezirksratsherr Haude entgegnete, dass das Projekt im selben Maße fortgeführt werden solle, da es für den Stadtbezirk äußerst wichtig sei. Bezirksratsherr Gerberding ergänzte, dass mittlerweile noch einige Stadtbezirksräte die Beschlüsse für 2008 zum Ökologischen Sonderprogramm gefasst hätten, daher gebe es jetzt nicht mehr so viele Haushaltsreste für 2008. Die Spielplätze die im Jahr 2008 benannt würden, werden planerisch erst im Jahr 2009 aufgegriffen.
Bezirksbürgermeister Folta stellte nachfolgenden Änderungsantrag zur Abstimmung:
Es wird empfohlen zu beschließen:
Die Verwaltung wird aufgefordert,
Der Ansatz von 0 € für die ökologische Aufwertung von Schulhöfen und Spiel-/ Grünflächen wird um den Betrag von 260.000 € erhöht. Sollten noch nicht verbrauchte Mittel aus dem Jahr 2008 bestehen, so sind diese auf das Jahr 2009 zu übertragen.
5 Stimmen dafür, 12 Stimmen dagegen, 1 Enthaltung

10. Änderungsantrag der SPD-Fraktion und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
zur Finanzstelle 5800.002, Finanzposition 960000, Ökologische Aufwertung:
Nachfolgender Änderungsantrag wurde von Bezirksbürgermeister Folta zur Abstimmung gestellt:
Die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Hannover wird beauftragt, unter der Fipos. 5800.002 Ökologische Aufwertung von Schulhöfen, Spiel- und Grünflächen
für das Jahr 2009 Mittel in Höhe von 520.000 € zur Fortsetzung des Programms der Ökologischen Aufwertung von Schulhöfen, Spiel- und Grünflächen wieder einzustellen.
11 Stimmen dafür, 7 Stimmen dagegen, 0 Enthaltungen

11. Änderungsantrag der SPD-Fraktion und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
zur Finanzstelle 6300.078 Mittelfristige Finanzplanung, Gemeindestraßen / Bau von Straßen gem. Beitragssatzung:
Bezirksratsherr Prokisch gab zu Bedenken, dass die Anwohner massiv über die Straßenausbaubeitragssatzung an den Kosten zur Sanierung der Straßen herangezogen würden. Da im Antrag keine konkreten Kosten beziffert werden, könne ihm auch nicht zugestimmt werden.
Bezirksbürgermeister Folta stellte nachfolgenden Änderungsantrag zur Abstimmung:
Die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Hannover wird beauftragt, unter der Fipos. 2.6300 VH 078 Bau von beitragsfähigen Straßen für das Jahr 2010 entsprechende Mittel für Ausbaumaßnahmen der Kopfsteinpflasterstraßen in der Oststadt einzustellen.
10 Stimmen dafür, 7 Stimmen dagegen, 1 Enthaltung

12. Änderungsantrag der SPD-Fraktion und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
zur Finanzstelle 6300.080 Gemeindestraßen / Bau von Straßen gem. Beitragssatzung:
Bezirksbürgermeister Folta stellte nachfolgenden Änderungsantrag zur Abstimmung:
Die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Hannover wird beauftragt, unter der Fipos. 2.6300 VH 080 Bau von beitragsfähigen Straßen für das Jahr 2009 entsprechende Mittel
für Sanierungsmaßnahmen in der Yorckstraße in der Oststadt einzustellen.
10 Stimmen dafür, 6 Stimmen dagegen, 2 Enthaltungen

13. Änderungsantrag der SPD-Fraktion und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
zur Finanzstelle 6300.097, Finanzposition 959300, Gemeindestraßen, Verkehrssicherungsanlagen:
Bezirksbürgermeister Folta stellte den nachfolgenden Änderungsantrag zur Abstimmung:
Die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Hannover wird beauftragt, unter der Fipos. 6300.097, Finanzstelle 959300, Gemeindestraßen, Verkehrssicherungsanlagen
zusätzliche Mittel einzustellen, um im Stadtbezirk Mitte mehr in die Schulwegsicherung zu investieren.
14 Stimmen dafür, 2 Stimmen dagegen, 2 Enthaltungen

14. Änderungsantrag der SPD-Fraktion und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
zur Finanzstelle 6300.190, Gemeindestraßen, Nordwest-Ausgang Hbf:
Bezirksratsherr Gerberding erklärte, dass die Umsetzung der Maßnahme, die im Haushalt 2009 veranschlagt, aber nicht umgesetzt worden sei, jetzt zum Tragen komme.
Bezirksratsherr Dr. Hahn meinte, grundsätzlich freue sich die CDU-Fraktion, dass eine Idee der CDU aufgegriffen worden sei. Die Stadt habe dort sowieso einen Umbau geplant, aber auf Grund der Haushaltssituation sei die Maßnahme auf das Jahr 2010 verschoben worden. Daher könne dem Antrag nicht zugestimmt werden.
Nachfolgender Änderungsantrag wurde von Bezirksbürgermeister Folta zur Abstimmung gestellt:
Die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Hannover wird beauftragt, unter der Fipos. 6300.190 für das Jahr 2009 Mittel in Höhe von 500.000 € für den Umbau der Fläche Nordwestausgang Hauptbahnhof/Lister Meile/Rundestraße einzustellen.
9 Stimmen dafür, 4 Stimmen dagegen, 4 Enthaltungen

15. Änderungsantrag der SPD-Fraktion und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
zur Finanzstelle 6300.213, Gemeindestraßen/Stadtplätze:
Bezirksratsherr Gerberding erläuterte, dass der Haushaltsantrag vom letzten Jahr nicht aufgegriffen worden sei. Nach wie vor stolperten die Menschen bei Veranstaltungen am Steintor über Versorgungsleitungen, daher sei der Antrag wichtig.
Bezirksbürgermeister Folta stellte den nachfolgenden Änderungsantrag zur Abstimmung:
Die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Hannover wird beauftragt, unter der Fipos. 2.6300 VH 213 für das Jahr 2009 Mittel in Höhe von 20.000 € für das Verlegen von Versorgungsleitungen auf dem Steintorplatz einzustellen.
9 Stimmen dafür, 3 Stimmen dagegen, 5 Enthaltungen

16. Änderungsantrag der SPD-Fraktion und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
zur Finanzstelle 6300.213, MifriFi, Gemeindestraßen/Stadtplätze:
Bezirksratsherr Gerberding erläuterte den Änderungsantrag.
Nachfolgender Änderungsantrag wurde von Bezirksbürgermeister Folta zur Abstimmung gestellt:
Die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Hannover wird beauftragt, unter der Fipos. 6300.213 Gemeindestraßen- Stadtplätze -für das Jahr 2010 den Bereich des Platzes an der Kreuzkirche, Kreuzstraße und Knochenhauerstraße bis zum Marstall in das Stadtplatzprogramm aufzunehmen und für den Umbau entsprechende Mittel zur Verfügung zu stellen.
16 Stimmen dafür, 0 Stimmen dagegen, 1 Enthaltung

17. Änderungsantrag der SPD-Fraktion und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
zur Finanzstelle 6300 -neu- Gemeindestraßen / Umbau Schillerstraße:
Bezirksbürgermeister Folta stellte den nachfolgenden Änderungsantrag zur Abstimmung
Die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Hannover wird beauftragt, für das Jahr 2009 Mittel für den Umbau der Schillerstraße im südlichen Teil zwischen Ernst-August-Platz und Andreaestraße zur Verfügung zu stellen.
10 Stimmen dafür, 8 Stimmen dagegen, 0 Enthaltungen

18. Änderungsantrag der SPD-Fraktion und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
zur Finanzstelle 6300 -neu- MifriFi, Gemeindestraßen / Umbau Hohes Ufer/Am Marstall/Schmiedestraße:
Nachfolgender Änderungsantrag wurde von Bezirksbürgermeister Folta zur Abstimmung gestellt:
Die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Hannover wird beauftragt, unter der Fipos. 6300 für das Jahr 2010 Mittel für den Umbau des Hohen Ufer, Am Marstall und der Schmiedestraße einzustellen.
10 Stimmen dafür, 8 Stimmen dagegen, 0 Enthaltungen

19. Änderungsantrag der SPD-Fraktion und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
zur Finanzstelle 6300 -neu- MifriFi, Gemeindestraßen / Stadtplätze:
Bezirksratsherr Gerberding wies darauf hin, dass es ein Landesförderungsprogramm für Aktive Stadt- und Ortsteilzentren gebe.
Bezirksbürgermeister Folta stellte den nachfolgenden Änderungsantrag zur Abstimmung:
Die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Hannover wird beauftragt, unter der Fipos. 6300. – neu - Gemeindestraßen- Stadtplätze -für das Jahr 2010 den Goetheplatz für das
Städtebauförderungsprogramm des Landes- Aktive Stadt- und Ortsteilzentren -
zur Aufnahme in das Programmjahr 2010 anzumelden. Im Falle der Aufnahme in das städtebauliche Förderprogramm werden entsprechende Mittel, die nicht durch Städtebaufördermittel des Landes gedeckt sind, entsprechend mit Haushaltsmitteln der Landeshauptstadt aufgestockt.
17 Stimmen dafür 0 Stimmen dagegen, 1 Enthaltung

20. Änderungsantrag der SPD-Fraktion und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
zur Finanzstelle 6300 -neu- MifriFi, Gemeindestraßen / Umbau Andreaestr./Mehlstr./Kanalstr. :
Nachfolgender Änderungsantrag wurde von Bezirksbürgermeister Folta zur Abstimmung gestellt:
Die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Hannover wird beauftragt, unter der Fipos. 6300 für das Jahr 2010 Mittel für den Umbau des Bereiches Andreaestraße, Mehlstraße, Kanalstraße, Rosenstraße, Schillerstraße, Kurt-Schumacher-Straße bis Goseriede einzustellen.
10 Stimmen dafür, 6 Stimmen dagegen, 2 Enthaltungen

21. Änderungsantrag der SPD-Fraktion und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
zur Finanzstelle 6300 -neu- MifriFi, Gemeindestraßen / Lavesstraße:
Bezirksbürgermeister Folta stellte den nachfolgenden Änderungsantrag zur Abstimmung:
Die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Hannover wird beauftragt, unter der Fipos. 6300 für das Jahr 2010 Mittel für den Umbau der Lavesstraße zwischen Schiffgraben und Lavesplatz einzustellen.
10 Stimmen dafür, 7 Stimmen dagegen, 1 Enthaltung

22. Änderungsantrag der SPD-Fraktion und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
zur Finanzstelle 6300 -neu- MifriFi, Gemeindestraßen / Umbau Karmarschstraße:
Nachfolgender Änderungsantrag wurde von Bezirksbürgermeister Folta zur Abstimmung gestellt:
Die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Hannover wird beauftragt, unter der Fipos. 6300 für das Jahr 2010 Mittel für den Umbau der Karmarschstraße zwischen Schmiedestr./Markstr. und Leinstraße einzustellen.
10 Stimmen dafür, 8 Stimmen dagegen, 0 Enthaltungen

23. Änderungsantrag der SPD-Fraktion und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
zur Finanzstelle 6300 -neu- MifriFi, Gemeindestraßen / Umbau Friederikenplatz / Karmarschstraße:
Bezirksbürgermeister Folta stellte den nachfolgenden Änderungsantrag zur Abstimmung:
Die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Hannover wird beauftragt, unter der Fipos. 6300 für das Jahr 2010 Mittel für den Umbau des Friederikenplatzes/Karmarschstraße einzustellen.
10 Stimmen dafür, 7 Stimmen dagegen, 1 Enthaltung

24. Änderungsantrag der CDU-Fraktion zur Finanzstelle 6800.901, Parkeinrichtungen, sonstige Maßnahmen:
Bezirksratsherr Prokisch wies darauf hin, dass bei Antragstellung noch nicht bekannt gewesen sei, dass der Stadtkämmerer mit starken Mindereinnahmen rechne. Daher könne der Antrag für das Fahrradparkhaus nicht Aufrecht erhalten werden und werde zurückgezogen.
Es wird empfohlen zu beschließen:
Die Verwaltung wird aufgefordert,
Es wird ein Betrag von 500.000 € für die Errichtung eines Fahrradparkhauses im Umfeld des Raschplatzes eingesetzt.
Zurück gezogen

25. Änderungsantrag der CDU-Fraktion zur Finanzstelle 8220.005, Finanzposition 950100, Stadtbahn, ZOB Neubau, Tiefbau:
Bezirksratsherr Dr. Hahn erläuterte den Antrag und wies darauf hin, dass eine sinnvolle Vermarktung der Fläche nur nach einer Investition erfolgen könne.
Bezirksratsherr Gerberding erwiderte, dass im Haushalt hierfür bereits 1 Million Euro zur Verfügung stünden, daher sei der Änderungsantrag überflüssig.
Bezirksratsherr Albrecht verdeutlichte, dass die Ansätze für 2008 verfallen. Sollte dieser Beschluss nicht gefasst werden, werden die 1 Million Euro nicht automatisch im Jahr 2009 für den ZOB verwendet, der Antrag sei daher sehr wohl notwendig.
Bezirksbürgermeister Folta stellte den nachfolgenden Änderungsantrag zur Abstimmung:
Es wird empfohlen zu beschließen:
Die Verwaltung wird aufgefordert:
Der Ansatz von 0 € wird auf 1.000.000 € erhöht, um mit dem Neubau des ZOBs zu beginnen.
6 Stimmen dafür, 7 Stimmen dagegen, 4 Enthaltungen


26. Änderungsantrag der SPD-Fraktion und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zum Fahrradparkhaus Hbf / Nordwestausgang:
Bezirksratsherr Prokisch kritisierte, dass hier nicht genannt werde, wie die Finanzierung aussehen solle.
Bezirksratsherr Gerberding antwortete, dass seitens der Landesverkehrsgesellschaft schon Finanzierungszusagen ausgesprochen wurden.
Bezirksbürgermeister Folta stellte den nachfolgenden Änderungsantrag zur Abstimmung:
Die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Hannover wird beauftragt, für ein neu zu bauendes Fahrradparkhaus Mittel bei der Niedersächsischen Landesnahverkehrsgesellschaft in 2009 zu beantragen und danach entsprechend um zusetzten.
10 Stimmen dafür, 3 Stimmen dagegen, 5 Enthaltungen

27. Änderungsantrag der SPD-Fraktion und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN; Wirtschaftspläne HMG:
Bezirksratsherr Gerberding erläuterte den Antrag.
Nachfolgender Änderungsantrag wurde von Bezirksbürgermeister Folta zur Abstimmung gestellt:
Die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Hannover wird beauftragt, unter der Fipos. Wirtschaftsplan HMG für das Jahr 2009 wieder Mittel in Höhe von 50.000,- € für die Verbesserung der Struktur und der kontinuierlichen Pflege des Internetauftrittes der Stadtbezirke und Stadtteile auf der Internetseite „Hannover.de“ einzustellen.
10 Stimmen dafür, 8 Stimmen dagegen, 0 Enthaltungen

TOP 7.4.1.
Haushaltssatzung 2009

(Drucks. Nr. 1843/2008 mit 2 Anlagen)
Bezirksbürgermeister Folta stellte den Gesamthaushalt zur Abstimmung:

Antrag,
die Haushaltssatzung 2009 zu beschließen.

Mit 17 Stimmen dafür, 1 Stimme dagegen und 0 Enthaltungen nimmt der Stadtbezirksrat Mitte den Haushaltsplanentwurf 2009 einschließlich der beschlossenen Änderungsanträge- und die Finanzplanung 2008 bis 2012 zur Kenntnis.

TOP 7.4.2.
Mittelfristige Finanzplanung 2008 - 2012
(Drucks. Nr. 1844/2008 mit 1 Anlage)

Antrag,
dem Investitionsprogramm 2008 - 2012 zuzustimmen und den Finanzplan 2008 - 2012 zur Kenntnis zu nehmen.

Mit 17 Stimmen dafür, 1 Stimme dagegen und 0 Enthaltungen nimmt der Stadtbezirksrat Mitte den Haushaltsplanentwurf 2009 einschließlich der beschlossenen Änderungsanträge- und die Finanzplanung 2008 bis 2012 zur Kenntnis.

TOP 7.4.3.
Beratungsunterlagen für die Stadtbezirksräte im Haushaltsplan 2009
(Informationsdrucksache Nr. 15-1847/2008 mit 1 Anlage)

Mit 17 Stimmen dafür, 1 Stimme dagegen und 0 Enthaltungen nimmt der Stadtbezirksrat Mitte den Haushaltsplanentwurf 2009 einschließlich der beschlossenen Änderungsanträge- und die Finanzplanung 2008 bis 2012 zur Kenntnis.

TOP 7.4.4.
Haushaltsplan 2009 - Haushaltsmittel für die Stadtbezirksräte
(Informationsdrucksache Nr. 15-1938/2008 mit 1 Anlage)

Mit 17 Stimmen dafür, 1 Stimme dagegen und 0 Enthaltungen nimmt der Stadtbezirksrat Mitte den Haushaltsplanentwurf 2009 einschließlich der beschlossenen Änderungsanträge- und die Finanzplanung 2008 bis 2012 zur Kenntnis.

TOP 8.
A N F R A G E N

TOP 8.1.
der CDU-Fraktion

TOP 8.1.1.
Gemarkung Hannover, Bebauungsplan 352, 2. Änderung: Flur 43, Flurstück 63/6 und Flurstück 80/3 (Fläche zwischen Bahnhofstraße, Georgstraße und Große Packhofstraße)
(Drucks. Nr. 15-2499/2008)

Die Beantwortung der Anfrage ist vertraulich und wurde schriftlich beantwortet
(Antwort im nichtöffentlichen Teil des Protokolls).

TOP 8.1.2.
Aufgabe des Hortplatzausbaus
(Drucks. Nr. 15-2500/2008)
In seiner Haushaltsrede am 11.9.2008 kündigte Oberbürgermeister Weil an, dass er bereit sei, den Hortplatzausbau aufzugeben, um Krippenplätze zu schaffen.

Deshalb fragen wir die Verwaltung:

1.) Wie sieht die Situation (inklusive Prognose) bei den Hortplätzen in Mitte aus? 2.) Wie viele Anmeldungen/Nachfragen zu Hortplätzen gab es? 3.) Wie viele Plätze stehen in Mitte konkret zur Verfügung?

Die Beantwortung der Anfrage erfolgte schriftlich wie folgt:
Zu Frage 1 u. 2.:
Die in der Informationsdrucksache 1672/2008 veröffentlichen Daten zur Hortplatzsituation im Stadtbezirk Mitte wurden erst im Mai von den Kindertagesstätten erhoben. Nach dieser Zusammenstellung stehen 25 Kinder auf der Warteliste. Aktuellere Zahlen liegen der Verwaltung nicht vor.
In dem kürzlich veröffentlichten Kita-Bericht 2008 gehen die Prognosen bis 2015 von einem rechnerischen Überhang von 28 Plätzen aus.

Zu Frage 3.:
Im Stadtbezirk Mitte stehen 162 bzw. unter Berücksichtigung der gerade in Betrieb gegangenen 2. Hortgruppe der Kita St. Johannis am Standort der GS Goetheplatz, nunmehr 182 Hortplätze im Stadtbezirk zur Verfügung.

TOP 9.
EIGENE MITTEL des Stadtbezirksrates

TOP 9.1.
Gemeinsamer Antrag von der SPD-Fraktion und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

TOP 9.1.1.
Zuwendung Arbeitsgemeinschaft Resohelp
(Drucks. Nr. 15-2493/2008)

Antrag
Der Bezirksrat möge beschließen:
Die Arbeitsgemeinschaft Resohelp erhält aus Mitteln des Stadtbezirksrates Mitte der Landeshauptstadt Hannover eine Zuwendung in Höhe von 2.500 € für die Anschaffung eines computergestützten Dokumentationssystems.
Dem vorzeitigen Maßnahmebeginn wird zugestimmt. Die Auszahlung erfolgt auf der Basis der Vergaberichtlinien.

13 Stimmen dafür, 0 Stimmen dagegen, 5 Enthaltungen

TOP 10.
A N T R Ä G E

TOP 10.1.
gemeinsamer Antrag der SPD-Fraktion und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

TOP 10.1.1.
Fußgängerüberwege Operndreieck
(Drucks. Nr. 15-2241/2008)

Antrag
Der Bezirksrat möge beschließen:
Die Verwaltung wird gebeten, bei der Neugestaltung des Opernplatzes FußgängerInnenüberwege über die Georgstraße und Rathenaustraße in Höhe der Windmühlenstraße zu errichten. Gleiches gilt für die Kurve im Bereich Georgstraße/Ständehausstraße.

zurück gestellt

TOP 10.2.
der CDU-Fraktion

TOP 10.2.1.
Einrichtung eines Fahrradhäuschens im Bereich der Holscherstraße
(Drucks. Nr. 15-2285/2008)

Bezirksratsherr Haude zog den Antrag für das BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in die Fraktion.

Antrag
Es wird empfohlen zu beschließen:
Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, welche Möglichkeiten es gibt im Bereich der Holscherstraße ein Fahrradhäuschen zu errichten.

Auf Wunsch der BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in die Fraktionen gezogen.

TOP 10.3.
der SPD-Fraktion

TOP 10.3.1.
Ortstermin Kinderspielplatz Altstadt
(Drucks. Nr. 15-2494/2008)

Antrag
Der Bezirksrat möge beschließen:
Die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Hannover wird beauftragt, die Gründe hinsichtlich der Entscheidung zur DS 15-2267/2008 S1 bei einem Ortstermin mit dem Stadtbezirksrat Mitte auf dem Kinderspielplatz Johann-Trollmann-Weg zu erläutern.

Erledigt

TOP 11.
Genehmigung der Niederschrift über die Sitzung am 06.10.2008
Bezirksratsherr Prokisch bemerkte zu Seite 16 Punkt 5.2.1. des Protokolls vom 06.10.2008, dass er (Sprecher) Frau Eick insoweit widersprochen habe, dass auch andere Fraktionen und er (Sprecher) selbst an weiteren Terminen teilgenommen haben.

Frau Fenske sagte folgende Ergänzung des Protokolls zu.

"Bezirksratsherr Prokisch widersprach der Aussage von Bezirksbürgermeisterin Eick, da bei anderen Veranstaltungen und Gesprächen er selbst und auch Vertreter anderer Fraktionen teilgenommen hätten."

Mit Hinweis von Bezirksratsherrn Prokisch bei einer Enthaltung genehmigt!

TOP 12.
Informationen über Bauvorhaben
Herr Zunft wies auf die Ausstellungseröffnung zum städtebaulichen Wettbewerb für die Mars-la-Tour-Straße am 11.11.2008 um 14.00 Uhr hin.


Bezirksbürgermeister Folta schloss den öffentlichen Teil der Sitzung um 22.15 Uhr.


für die Niederschrift



Folta Fenske
(Bezirksbürgermeister) (Sachbearbeiterin)